
Hallo Zusammen,
nun unterstreicht ein Plakat auch neben der Kirche unsere Forderung für den Erhalt und die Förderung der vorhandenen Natur im Ostrandschlauch Kostebraus. Das gesamte Areal ist als Anschauungsobjekt für z.B. Biologieunterricht (Natur- und Tierbeobachtung (Fährtenlesen) etc. ideal geeignet. Das Plakat verkündet unseren Protest:
LMBV Pläne STOPPEN! Keine Umweltzerstörung! Keine Sondermülldeponie bei Kostebrau!
Tatsächlich befindet sich auf dem gesamten Areal des Baggerfeldes 116 ein äußerst interessantes lebendiges Naturparadies besonderer Art. Verschiedene Kippensande bis zu Tertiärsanden prägen das Gelände. Dementsprechend ist auch der Bewuchs durch gute Sukzession bis zum kahlen Mondlandschaftshügel ausgebildet. Große und kleine Teiche bieten Lebensraum für Frösche, Kröten, usw. dazu zahlreiche Insekten als deren Futterquelle usw.
Man muss es einfach gesehen haben! Am effektivsten und sichersten ist eine Exkursion zu Fuß als Gruppe möglichst nicht unter drei Personen. Doch man bedenke, es ist Wolfsgebiet, aber auch Wildschweine können aufgescheucht werden.
Das Baggerfeld ist so interessant und abwechslungsreich, dass immer wieder Camper dort sich erholen. Wäre es nicht traumhaft schön, wären sie nicht da.
Westlich des Baggerfeldes 116 liegt das Bergdorf Kostebrau auf gewachsenem Boden mit allen Bodenschätzen, auch Braunkohle u.a., darunter. Und östlich sind auf der Förderbrückenkippe weitere gekippte Böden abgelagert. Industriehistorisch betrachtet, befand sich unterhalb der Straße nach Klettwitz, etwa im Bereich der Krötenschutztunnel, einige Meter unter dem vorhandenen Planum der Montageplatz der Förderbrücke F45.
Helft mit, unsere Heimat und die der Tierwelt so zu erhalten wie sie ist. Nur so verbessern und fördern wir das Mikroklima Kostebraus.
Eine Schadstoffdeponie an dieser Stelle würde dem entgegenstehen und alles zunichtemachen.
Viele Grüße aus dem „Bergdorf Kostebrau / Lauchhammer im Lausitzer Seenland“ und vorwärts in unseren berechtigten Streit gegen die Deponie. Seid wachsam und schützt unsere Natur.
Die Bürgerinitiative (BI):
„Bergdorf Kostebrau / Lauchhammer im Lausitzer Seenland“
BI-Kostebrau@gmx.de
den 7.7.2024;
Norbert Löhnert, Vorsitzender der BI