
Hallo Zusammen,
die gesellschaftliche Wahrnehmung von Entscheidungen sowohl der Lokalpolitik, der Landespolitik und der Bundespolitik als auch der Europapolitik in unserem Bergdorf Kostebrau drückt sich in der Stimmung unter den Einwohnern aus und ist im Wahlergebnis zur Europawahl dokumentiert.
Seht hier die Ergebnisse in %: AFD 55,8; CDU 13,9; SPD 7,8; Die Linke 3,5; Grüne 0,0; FDP 1,3; Die Partei 1,7; Freie Wähler 0,0; BSW 8,2; Sonstige 7,8. Wahlbeteiligung = 68,4 %. Der Anteil der 31,4% Nichtwähler unterstreicht die Unzufriedenheit noch.
Was sich das Bundesunternehmen LMBV mit dem geplanten Deponiediktat vor unserer Haustür erlaubt, befeuert den Unmut der Kostebrauer. Rauschende Weinfeste, Rudelfeiern etc. werden natürlich kurzsichtiger weise angenommen, können aber die Unzufriedenheit und Ablehnung der Sondermüll-Deponie nicht beseitigen.
Auf Nachfrage ergibt sich heute, nach dreißigjähriger Sanierung um Kostebrau, ein zum Teil konzeptionsloses Handeln (u.a. fehlende Gutachten, Verwirrung um Radwegebau - obwohl Verkehrsanbindung an die Nachbarorte Pflichtaufgabe ist!). Ein Ende ist nicht absehbar.
Daher stellen sich die Fragen: Ist die LMBV noch gewillt ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen? Und ist sie dieser Aufgabe überhaupt gewachsen?
Bürgermeister und Ortsvorsteher wollen die Deponie auch nicht, haben aber nicht die Courage, gegen die LMBV-Pläne aufzutreten. Was tun sie für die Kostebrauer und Lauchhammeraner? Wem nützt ihr Verhalten?
Wir fordern Rücktritt von den Deponieplänen, jetzt!
Und denkt daran, bald steht die Landtagswahl bevor.
Uns liegen per „Handlistensammlung“ 1200 Unterschriften und über „Change.org“ 2000 Unterschriften also in Summe 3200 Unterschriften von Unterstützern gegen das LMBV Projekt vor.
Viele Grüße aus dem „Bergdorf Kostebrau / Lauchhammer im Lausitzer Seenland“ und schaut in die Zukunft. Seid wachsam und schützt all unsere Werte.
Die Bürgerinitiative (BI):
„Bergdorf Kostebrau / Lauchhammer im Lausitzer Seenland“
BI-Kostebrau@gmx.de
den 3.7.2024;
Norbert Löhnert, Vorsitzender der BI