Petition updateStoppen - Nein zur EHS-Schadstoffdeponie Kostebrau / Lauchhammer !Bürgersprechstunde - teile und herrsche
Norbert LöhnertLauchhammer, Germany
Oct 24, 2023

Hallo zusammen, 

heute will ich euch über die neue Vorgehensweise der LMBV den Kostebrauern gegenüber informieren. 

Die LMBV hat eine „Bürgersprechstunde“ im Büro des Ortsbeirates für interessierte Kostebrauer angesetzt. Der erste Termin war der 11.10.2023 und der zweite ist für den 25.10.2023 jeweils 16.30 Uhr bis 19 Uhr angesetzt. In der Einladung dazu heißt es: 

„…Um besser planen zu können, wird um Anmeldung gebeten unter: veranstaltungen@lmbv.de. Termine werden an Einzelpersonen oder kleine Gruppen von maximal vier Personen vergeben. …“

Das ist ein ganz geschicktes Vorgehen der LMBV nach dem Motto: teile und herrsche. Keiner soll wissen, was der andere fragte bzw. welches Problem er ansprach. Dabei werden Informationen und Meinungen aus der Bevölkerung abgegriffen und in der Folge gegen die Kostebrauer verwendet. Transparenz sieht aber anders aus!

Die schriftlich an die LMBV gestellten Fragen vom 06.09.2023 sind bis heute noch nicht zufriedenstellend beantwortet, obwohl die LMBV in o.g. Bürgersprechstunde am 11.10.2023 mit Schreiben nochmals daran erinnert wurde. Nachfolgend sollt auch ihr diese Fragen kennenlernen. 

„In Vorbereitung einer weiteren Bürgerversammlung zur Errichtung einer Eisenhydroxidschlamm-Deponie auf der Gemarkung Kostebrau durch die LMBV als Eigentümerin der Fläche erwarten wir bis zu deren Durchführung bzw. spätestens bis zum 30.09.2023 KONKRETE Antworten auf folgende Fragen: 

1.      Welche möglichen Standorte für die Deponie wurden bisher untersucht? Wir erwarten hier die Nennung von mindestens 8 Alternativen!

2.      Nach welchen KONKRETEN Gesichtspunkten erfolgte die Auswahl? Einzig ein Eigentum am Grundstück seitens der LMBV zu haben kann hier wohl kaum ausschlaggebend für einen so gravierenden Eingriff in die Natur entgegen mehrheitlichem Bürgerwillen sein. 

3.      Wer wurde in die Standortsuche mit einbezogen und in welchem Umfang?

4.      Warum werden nicht andere Speicher- bzw. Lagerungsmöglichkeiten genutzt, wenn, wie bei der Bürgerversammlung betont, keinerlei Gefahren von dem Schlamm ausgehen und er völlig harmlos ist?

5.      Wer ist haftbar zu machen, wenn, sollte die Deponie entgegen allen Einwänden doch errichtet werden, Umweltstandards nicht eingehalten werden und die genutzten Straßen verschmutzt und beschädigt hinterlassen werden und wer kontrolliert die Einhaltung? Bitte nicht darüber nachdenken, dass es die kleinen Leute am Ende der Kette, wie beispielsweise LKW-Fahrer sein sollten. Hier sollte gelten: Wer bestellt, bezahlt, d.h. wer den Auftrag erteilt ist voll umfänglich haftbar und schadensersatzpflichtig!“

Uns Kostebrauern hilft nur die nicht nachlassende Solidarität der uns wohlgesinnten Mitstreiter und Unterstützer aus den Nachbargemeinden und darüber hinaus deutschland- und europaweit in Aktionen gegen die Deponiepläne der LMBV auf dem „Baggerfeld 116“! Sehr viele haben das bereits durch ihre Unterschrift bekundet, wofür wir uns hiermit ausdrücklich bei Allen bedanken.  

Achtung! Attention! Attenzione!

Wie ist der heutige Stand der Unterschriftensammlung gegen die Pläne? 

Handsammlung:          1000 Unterschriften !! auf der Überholspur !!

Petitionssammlung:      980 Unterschriften

Gesamt:                        1980 Unterschriften

Und nun weiter so in beiden Aktionen!

Bitte macht euch auch allgemein vertraut mit Deponievorhaben und helft jetzt erst recht noch mehr Unterschriften zu bekommen, indem ihr diese Petition mit zehn weiteren Leuten und Naturfreunden teilt? Facebook-Gruppen, SMS, Twitter, E-Mail und WhatsApp sind dafür super. 

Insbesondere die Sechzehn- bis Fünfunddreißig-Jährigen sind zu informieren und zu mobilisieren, denn diese wird es in Zukunft ab 2030 bis 2090 und darüber hinaus betreffen, wenn hier der Schadstoff „Eisenockerschlamm“ mit all seinen Begleitelementen zur riesigen Halde aufgetürmt wurde. Dieser Personenkreis wird bei Einladungen und Diskussionen zu der Thematik bewusst ausgegrenzt.

Die Wahrheit über die Schadstoffdeponie Lauchhammer muss bekannt werden!

Es ist schon bemerkenswert, wenn sich eine Kommune und die Nachbarkommunen nicht offiziell gegen eine Deponie wehren. Warum wohl nicht?

Danke, dass ihr alle diese Kampagne unterstützt.

den 24.10.2023

Norbert Löhnert

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