

Gestern ein "Spaziergang" durch das Stippbachtal. Auf nicht mal ganz drei Kilometern: Zwölf tote Kröten, drei tote Ringelnattern, eine Blindschleiche. Ein ökologisches Kleinod. Ein Naherholungsgebiet. Erholung sieht anders aus. Mittlerweile 200 dokumentierte Tode besonders geschützter und streng geschützter Arten. In Wahrheit natürlich noch viel mehr.Verkraften die Populationen von Feuersalamander, Grasfrosch und Co. diese massenhaften Verluste? Nein, tun sie nicht. So werden sie verschwinden. Tiere, die per deutschem und europäischem Artenschutzrecht geschützt werden müssen, werden ihrem Schicksal überlassen. Wir haben die Untere Naturschutzbehörde, den Landrat befragt, wie sich positionieren, besonders im Hinblick auf die geplante Umleitung durch das Tal im nächsten Jahr. Der Landrat hat geantwortet. Die UNB wurde bis zum 21.9. um Stellungnahme gebeten. Näheres im nächsten Update. Nur soviel: Wir brauchen weiter Unterstützung! Teilt die Petition! Die Tiere brauchen ein wirksames Schutzkonzept! Wir kämpfen weiter darum!