Die erste Nacht nach Aufhebung der Sperrung war verherrend. Es ist Behördenversagen!

Es ist Nacht am Stippbachweg. Und es sterben wieder Tiere.
In der ersten Nacht nach Aufhebung der Sperrung wurden mindestens 6 Feuersalamander und 8 Erdkröten und Grasfrösche überfahren. Tot. Plattgedrückt. Die meisten nach 20 Uhr, also genau dann, wenn die Sperrzeiten gelten sollten.
Zwei Feuersalamander wurden vom selben Auto überfahren. Mit dem Regen der vergangenen Nacht und in den nächsten zwei Tagen war das abzusehen. Die Sperrung hätte auf jeden Fall verlängert werden müssen. Das ist Behördenversagen.
Schaut die Videos an: Videos von sterbenden Feuersalamandern Achtung Triggerwarnung! Das ist die harte Realität. Das haben wir so oft gesehen die letzten Wochen.
Der Feuersalamander ist eine strreng geschützte Art. Das Überfahren ist keine Ordnungswidrigkeit, es ist eine Straftat nach §44 BNatSchG.
Und was passiert? Nichts.
Die Sperrung wird ignoriert. Die Behörden schauen zu. Die Tiere sterben weiter.
Michael Krenos, Bürgermeister der Gemeinde Sinn, wann handeln Sie? Die „Vereinbarung Stippbachtal“ ist das Papier nicht wert, wenn sie nicht einhalten wird. Weder die Sperrzeiten in der Nacht und am Wochenende noch die situationsbedingte Vollsperrung zu Zeiten der Amphibienwanderung. Die Gemeinde Sinn muss aktiv werden. Sofort handeln und als nächstes die Vereinbarung auf den Prüfstand.
Denn wenn die Behörden nicht handeln, dann handeln wir. Mit Öffentlichkeit.
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