Steuerklassenmodell 3/5 nicht abschaffen!

Das Problem

Die aktuelle Bundesregierung plant die Abschaffung der Steuerklassen 3/5 und möchte Verheiratete in das Steuerklassenmodell 4/4 bekommen. 
Was heißt das für Ehepartner, die auch Eltern sind und sich bewusst für das  Modell 3/5 entschieden haben? 

Bsp.: Bei einem Monatsbrutto von 5000€ des Besserverdienenden Ehepartners und einer geringfügigen Beschäftigung des Anderen bedeutet ein Wechsel in die SK 4 ein Nettoverlust von ca. 380€/ monatlich. 
Jetzt könnte man sagen, dass der nicht Besserverdienende Ehepartner ja nun monatlich das auffängt, was im oben beschriebenen Beispiel verpulverisiert wird, da dieser nun weniger Steuerabzug hat. Stimmt nur bedingt. Der monatliche Nettogewinn des Ehepartners mit geringerem Einkommen ist wesentlich begrenzter, was dazu führt, dass die Familie Xy ein geringeres monatliches Einkommen zu Verfügung hat, welches schlussendlich ein erhebliches Loch in die womöglich eh schon maue Haushaltskasse reißt. Die Steuerlast auf das Jahr gesehen, bleibt dieselbe, was allerdings nicht über eine erhöhte monatliche Belastung beim Wechsel in die SK 4/4 hinwegtäuscht- es wird bei 4/4 lediglich mehr über die Steuererklärung erstattet werden. Bei 3/5 haben sie monatlich mehr netto, allerdings weniger über die Steuererklärung zu erwarten. Insofern sollte die Entscheidung darüber weiterhin individuell von den Eltern getroffen werden, welche Steuerklasse in die jeweilige Lebenssituation besser passt.
Des Weiteren zwingt der herbeigeführte Steuerklassenwechsel die Mutter oder den Vater in ein unangemessenes Arbeitsverhältnis , welches sich das Ehepaar so nach der Geburt der Kinder nicht vorgestellt hat. 
Weil sie sich bewusst für (!) die Kindererziehung entschieden haben und gegen (!) ein frühzeitiges Beschäftigungsverhältnis, das dem familiären Gedanken völlig konträr ist.
Wenn nun Hunderttausende  Mütter und/oder Väter vermehrt in die Arbeit getrieben werden, ist es geradezu grotesk, dass die Regierung es parallel nicht schafft, für genügend Kita-Plätze zu sorgen und ausreichend Erzieher und Erzieherinnen einzustellen.  Wer kümmert sich nun um jene Kinder , die entgegen der ursprünglichen Vorstellung der Eltern fast schon zwangsläufig in die Betreuung kommen?
Wir wollen das nicht!  Eltern sollen frei entscheiden dürfen, ab wann sie die Kinder abgeben, um Geld zu verdienen und wann sie es eben nicht tun. Eine zeitlich voll umfängliche Kindererziehung im Interesse der Eltern als auch der Kinder, soll eine freie Entscheidung der Eltern bleiben und nicht staatlich gelenkt sein.

Daher fordern wir die Beibehaltung der Steuerklassen 3/5! 

Erfolg
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Das Problem

Die aktuelle Bundesregierung plant die Abschaffung der Steuerklassen 3/5 und möchte Verheiratete in das Steuerklassenmodell 4/4 bekommen. 
Was heißt das für Ehepartner, die auch Eltern sind und sich bewusst für das  Modell 3/5 entschieden haben? 

Bsp.: Bei einem Monatsbrutto von 5000€ des Besserverdienenden Ehepartners und einer geringfügigen Beschäftigung des Anderen bedeutet ein Wechsel in die SK 4 ein Nettoverlust von ca. 380€/ monatlich. 
Jetzt könnte man sagen, dass der nicht Besserverdienende Ehepartner ja nun monatlich das auffängt, was im oben beschriebenen Beispiel verpulverisiert wird, da dieser nun weniger Steuerabzug hat. Stimmt nur bedingt. Der monatliche Nettogewinn des Ehepartners mit geringerem Einkommen ist wesentlich begrenzter, was dazu führt, dass die Familie Xy ein geringeres monatliches Einkommen zu Verfügung hat, welches schlussendlich ein erhebliches Loch in die womöglich eh schon maue Haushaltskasse reißt. Die Steuerlast auf das Jahr gesehen, bleibt dieselbe, was allerdings nicht über eine erhöhte monatliche Belastung beim Wechsel in die SK 4/4 hinwegtäuscht- es wird bei 4/4 lediglich mehr über die Steuererklärung erstattet werden. Bei 3/5 haben sie monatlich mehr netto, allerdings weniger über die Steuererklärung zu erwarten. Insofern sollte die Entscheidung darüber weiterhin individuell von den Eltern getroffen werden, welche Steuerklasse in die jeweilige Lebenssituation besser passt.
Des Weiteren zwingt der herbeigeführte Steuerklassenwechsel die Mutter oder den Vater in ein unangemessenes Arbeitsverhältnis , welches sich das Ehepaar so nach der Geburt der Kinder nicht vorgestellt hat. 
Weil sie sich bewusst für (!) die Kindererziehung entschieden haben und gegen (!) ein frühzeitiges Beschäftigungsverhältnis, das dem familiären Gedanken völlig konträr ist.
Wenn nun Hunderttausende  Mütter und/oder Väter vermehrt in die Arbeit getrieben werden, ist es geradezu grotesk, dass die Regierung es parallel nicht schafft, für genügend Kita-Plätze zu sorgen und ausreichend Erzieher und Erzieherinnen einzustellen.  Wer kümmert sich nun um jene Kinder , die entgegen der ursprünglichen Vorstellung der Eltern fast schon zwangsläufig in die Betreuung kommen?
Wir wollen das nicht!  Eltern sollen frei entscheiden dürfen, ab wann sie die Kinder abgeben, um Geld zu verdienen und wann sie es eben nicht tun. Eine zeitlich voll umfängliche Kindererziehung im Interesse der Eltern als auch der Kinder, soll eine freie Entscheidung der Eltern bleiben und nicht staatlich gelenkt sein.

Daher fordern wir die Beibehaltung der Steuerklassen 3/5! 

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Petition am 22. Februar 2024 erstellt