Der Einfuhrstopp von Großwildjagdtrophäen und das Buchungsverbot solcher Jagden

Das Problem

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns mit unserem ökologischen Fussabdruck auseinander setzen müssen, auf einem sorgsamen Umgang mit der Natur und Umwelt achten müssen und wir für den Erhalt der Biodiversität kämpfen müssen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist der Arterhalt und der Kampf gegen die Ausrottung bedrohter Arten. Leider finden noch immer Großwildjagden in Teilen Afrikas statt, gerade Namibia wird oft für Jagdausflüge genutzt. Hierbei lässt sich auch von Deutschland aus problemlos die Jagd auf teilweise vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Afrikanische Elefanten, Leoparden, Nilpferde, Nashörner und Löwen buchen. Feige werden die Tiere teilweise aus Fahrzeugen und großer Distanz erschossen, den Tieren bleibt keine Chance. Desweiteren werden die nur zur Trophäenjagd erlegten Tiere noch vor Ort präpariert und zum Transport in die Heimatländer der Jäger vorbereitet.

Auch Deutschland lässt die Einfuhr derartiger Jagdtrophäen bis heute nicht nur zu sondern ist global gesehen das Land mit der dritt höchsten Einfuhrrate an Großwildtrophäen. So wurden "Zwischen 2017 und 2020 (...) Jagdtrophäen von 628 Zebras, über 425 Affen, 104 Braunbären, 89 Leoparden, 99 Flusspferden, 92 Afrikanischen Elefanten, 68 Löwen, 58 Wölfen, 36 Wildschafen, 31 Giraffen, 25 Geparden, 10 Nashörner, 7 Eisbären (...) beschränken nach Deutschland eingeführt bzw. die entsprechende Genehmigung erteilt" (Quelle: prowildlife.de). Hierfür reicht eine Deklaration des Eigenbedarfs laut deutschem Gesetz aus. Was dies für den Fortbestand der Arten und der Ökosysteme auf der ganzen Welt bedeutet ist uns, glaube ich, allen klar.

Wir müssen JETZT einschreiten und der erlaubten Jagd bedrohter und gefährdeter Tierarten und der Einfuhr von Produkten und Materialien, welche aus eben jenen Jagden stammen, einen Riegel vorschieben und sie stoppen, bevor es zu spät ist. 

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Das Problem

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns mit unserem ökologischen Fussabdruck auseinander setzen müssen, auf einem sorgsamen Umgang mit der Natur und Umwelt achten müssen und wir für den Erhalt der Biodiversität kämpfen müssen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist der Arterhalt und der Kampf gegen die Ausrottung bedrohter Arten. Leider finden noch immer Großwildjagden in Teilen Afrikas statt, gerade Namibia wird oft für Jagdausflüge genutzt. Hierbei lässt sich auch von Deutschland aus problemlos die Jagd auf teilweise vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Afrikanische Elefanten, Leoparden, Nilpferde, Nashörner und Löwen buchen. Feige werden die Tiere teilweise aus Fahrzeugen und großer Distanz erschossen, den Tieren bleibt keine Chance. Desweiteren werden die nur zur Trophäenjagd erlegten Tiere noch vor Ort präpariert und zum Transport in die Heimatländer der Jäger vorbereitet.

Auch Deutschland lässt die Einfuhr derartiger Jagdtrophäen bis heute nicht nur zu sondern ist global gesehen das Land mit der dritt höchsten Einfuhrrate an Großwildtrophäen. So wurden "Zwischen 2017 und 2020 (...) Jagdtrophäen von 628 Zebras, über 425 Affen, 104 Braunbären, 89 Leoparden, 99 Flusspferden, 92 Afrikanischen Elefanten, 68 Löwen, 58 Wölfen, 36 Wildschafen, 31 Giraffen, 25 Geparden, 10 Nashörner, 7 Eisbären (...) beschränken nach Deutschland eingeführt bzw. die entsprechende Genehmigung erteilt" (Quelle: prowildlife.de). Hierfür reicht eine Deklaration des Eigenbedarfs laut deutschem Gesetz aus. Was dies für den Fortbestand der Arten und der Ökosysteme auf der ganzen Welt bedeutet ist uns, glaube ich, allen klar.

Wir müssen JETZT einschreiten und der erlaubten Jagd bedrohter und gefährdeter Tierarten und der Einfuhr von Produkten und Materialien, welche aus eben jenen Jagden stammen, einen Riegel vorschieben und sie stoppen, bevor es zu spät ist. 

Die Entscheidungsträger*innen

Steffi Lemke
Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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