Digitalministerium. Jetzt!

Das Problem

Digitalisierung ist mehr als eine technische Innovation. Es ist ein gesamtgesellschaftlicher Wandlungsprozess wie die Industrialisierung. Ein Gestalten der Digitalisierung ist überlebenswichtig für die Wirtschaft in Deutschland. Für die Kultur in Deutschland. Für die Parteien und Verbände. Für die Zivilgesellschaft. Für jeden Menschen, ob in der Stadt oder auf dem Land. Für unsere Demokratie. Jetzt und in der Zukunft.

Genug geredet. Packen wir es an. 
Ich fordere die im Bundestag vertretenen Parteien auf, in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2021 die Einrichtung eines Digitalministeriums aufzunehmen!

Wir können es uns nicht erlauben, die Zukunft an uns vorbeiziehen zu lassen. Dichter, Denkerinnen und technische Innovation sind schön und gut. Ohne mit der Zeit zu gehen, werden wir immer handlungsunfähiger. Die humanistischen Werte unserer Demokratie bleiben auf der Strecke. 

Außerdem sparen wir uns mit einem kompetenten Digitalministerium auch in Zukunft Debatten wie über die Klarnamenspflicht. Man kann die Energien auf sinnvolle und konstruktive Vorschläge verwenden.

Wir brauchen die aktive Gestaltungsmacht eines handlungsfähigen Digitalministeriums um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.

Wie wollen wir Impulse setzen, wenn wir die Gegenwart nicht mehr verstehen?

Silicon Valley (USA) und Shenzhen (China) diktieren schon lange die Regeln im digitalen Raum. Können wir zulassen immer mehr Freiheitsrechte und digitale Privatsphäre aufzugeben? Können wir zuschauen, während digitale Monopole Druck auf unsere Wirtschaft ausüben? Können wir es weiter dulden, ein so wichtiges Feld wie die Digitalisierung der Gesellschaft fragmentiert in den unterschiedlichsten Ministerien zu beheimaten?

Nein.

Ja. Es ist ein Querschnittsthema. Digitalisierung betrifft uns alle. Jedes Ministerium, welches sich nicht mit Digitalisierung auseinandersetzt, bleibt hinter der Realität zurück. Doch können wir weiter zuschauen, wie zentrale Themen der Digitalisierung heimatlos zwischen unterschiedlichsten Institutionen hin und her geistern?

Nein. Deutschland muss Digitalisierung jetzt ernst nehmen. Es ist jetzt an der Zeit die Kompetenzen unter einem Dach zusammen zu führen.

“Die Zukunft ist schon da, sie ist nur ungleich verteilt.“ (William Gibson)

Nicht nur der Silicon Valley und Shenzhen sind bereits in einem anderen Jahrhundert, auch andere Nationen sind weiter und gestalten mit. UK, Ukraine, Polen, Indien, Luxemburg und viele mehr. Alle haben ein Digitalministerium. Dänemark hat sogar einen Digitalbotschafter für den Silicon Valley (USA) und Shenzhen (China). Einfach mal bei Ecosia suchen. 

Deshalb: Digitalministerium. Jetzt.

Wir fordern:

1) Die Schaffung eines Digitalministerium.

2) Das Digitalministerium verfügt über eigene Gestaltungsmacht und Budgets.

3) Das Ministerium verfügt über Querschnittskompetenzen und bündelt alle Kompetenzen um die Ministerien unterstützen zu können.

4) Die Parteivorsitzenden der CDU/CSU, SPD, Grünen, Die Linke und der FDP verpflichten sich dazu, eigene Entwürfe zum Bundesdigitalministerium als Grundlage für Parteiprogramme und Koalitionsverhandlungen zu nehmen. Die Existenz eines Bundesdigitalministeriums ist nicht verhandelbar. Es geht nicht mehr um das ob, sondern um das wie. 

5) Vertreter*innen der Zivilgesellschaft werden aktiv in den Prozess der Schaffung eines Digitalministeriums mit einbezogen.

Hier eine Liste der Kompetenzen die ein zukünftiges Digitalministerium Innehaben wird:

1) Digitale Infrastruktur 

#Breitbandausbau #Milchkanne

2) Demokratische Kultur im Netz 

#Hatespeech #RadikalisierungspräventionDigital #FakeNewsPrävention

3) Digitalisierung von Behörden 

#StaatAlsPlattform

4) Privatsphäre und Freiheitsrechte im Internet 

#SurveillanceCapitalism #NSA #SocialScoring

5) Digitalrecht und Cybersicherheit (wehrhafte Demokratie im Netz) 

#HabeckHack #APT28 #CambridgeAnalytica

6) Dataliteracy, Open Data und Datenmonopolisierung 

#Zivilgesellschaft

7) Künstliche Intelligenz und Algorithmen

#Transparenz #ADM

8) Industrie 4.0 und Internet der Dinge

#Mittelstand

9) Digitales Wettbewerbsrecht und Datenökonomie

#Monopolisierung #GAFA

10) Bildung im Zeitalter der Digitalisierung

11) Smart Grid und Blockchain

#digitaleEnergiewende #EnergieEffizienz 

12) Internationales Digitalrecht

#Souveränität 

Das Digitalministerium wird damit zu einem der wirkungsmächtigsten Ministerien und Digitalisierung als Thema in Deutschland vom Tellerwäscher zum Millionär. Dieser überraschende Reichtum an Digitalisierungskompetenz und Gestaltungsmacht ist dringend notwendig.

Warum engagiere ich mich für ein Digitalministerium?

Ich habe mich über fünf Jahre mit der Digitalisierung der Zivilgesellschaft, insbesondere der ehrenamtliche Strukturen in Deutschland beschäftigt. Ich bin selber Mitgründer einer digitalen Plattform im Bereich der Engagementförderung. In dieser Zeit musste ich nicht nur sehen, wie weit Teile der großen Strukturen von Parteien, Ministerien, über Verbände bis hin zu sozialen Organisationen hinter der Wirtschaft hinterherhinken. Durch mein Studium und einen Aufenthalte im Silicon Valley konnte ich mit Entsetzen beobachten, wie sich die Zukunft und Deutungshoheit über gesamtgesellschaftliche Thematiken nach Kalifornien und Shenzhen verabschiedeten.

In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Digitalisierung ein Prozess ist, der kulturell und soziale Folgen haben wird, welche wir noch gar nicht abschätzen können. Wenn wir möchten, dass wir als Bürgerinnen und Bürger ein Mitspracherecht bei den digitalen Entwicklungen und deren Regulation und Förderung haben, ist eine politische Instanz, die unsere Interessen durchsetzt unerlässlich. 

Wir wollen nicht reagieren. Wir wollen aktiv gestalten.

Nur das kann unser Anspruch als Bürgerinnen und Bürger jetzt und in der Zukunft sein.

Die Zeit der Untätigkeit ist vorbei.

Das Internet wird nicht länger an der Milchkanne verteidigt.

Deutschland hat einen Traum. Digitalisierung, nicht nur als Buzzword.

Digitalisierung als ernsthaften Bestandteil der Politik.

Deshalb: Digitalministerium. Jetzt!

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Tobias OertelPetitionsstarter*in
Erfolg
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Das Problem

Digitalisierung ist mehr als eine technische Innovation. Es ist ein gesamtgesellschaftlicher Wandlungsprozess wie die Industrialisierung. Ein Gestalten der Digitalisierung ist überlebenswichtig für die Wirtschaft in Deutschland. Für die Kultur in Deutschland. Für die Parteien und Verbände. Für die Zivilgesellschaft. Für jeden Menschen, ob in der Stadt oder auf dem Land. Für unsere Demokratie. Jetzt und in der Zukunft.

Genug geredet. Packen wir es an. 
Ich fordere die im Bundestag vertretenen Parteien auf, in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2021 die Einrichtung eines Digitalministeriums aufzunehmen!

Wir können es uns nicht erlauben, die Zukunft an uns vorbeiziehen zu lassen. Dichter, Denkerinnen und technische Innovation sind schön und gut. Ohne mit der Zeit zu gehen, werden wir immer handlungsunfähiger. Die humanistischen Werte unserer Demokratie bleiben auf der Strecke. 

Außerdem sparen wir uns mit einem kompetenten Digitalministerium auch in Zukunft Debatten wie über die Klarnamenspflicht. Man kann die Energien auf sinnvolle und konstruktive Vorschläge verwenden.

Wir brauchen die aktive Gestaltungsmacht eines handlungsfähigen Digitalministeriums um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen.

Wie wollen wir Impulse setzen, wenn wir die Gegenwart nicht mehr verstehen?

Silicon Valley (USA) und Shenzhen (China) diktieren schon lange die Regeln im digitalen Raum. Können wir zulassen immer mehr Freiheitsrechte und digitale Privatsphäre aufzugeben? Können wir zuschauen, während digitale Monopole Druck auf unsere Wirtschaft ausüben? Können wir es weiter dulden, ein so wichtiges Feld wie die Digitalisierung der Gesellschaft fragmentiert in den unterschiedlichsten Ministerien zu beheimaten?

Nein.

Ja. Es ist ein Querschnittsthema. Digitalisierung betrifft uns alle. Jedes Ministerium, welches sich nicht mit Digitalisierung auseinandersetzt, bleibt hinter der Realität zurück. Doch können wir weiter zuschauen, wie zentrale Themen der Digitalisierung heimatlos zwischen unterschiedlichsten Institutionen hin und her geistern?

Nein. Deutschland muss Digitalisierung jetzt ernst nehmen. Es ist jetzt an der Zeit die Kompetenzen unter einem Dach zusammen zu führen.

“Die Zukunft ist schon da, sie ist nur ungleich verteilt.“ (William Gibson)

Nicht nur der Silicon Valley und Shenzhen sind bereits in einem anderen Jahrhundert, auch andere Nationen sind weiter und gestalten mit. UK, Ukraine, Polen, Indien, Luxemburg und viele mehr. Alle haben ein Digitalministerium. Dänemark hat sogar einen Digitalbotschafter für den Silicon Valley (USA) und Shenzhen (China). Einfach mal bei Ecosia suchen. 

Deshalb: Digitalministerium. Jetzt.

Wir fordern:

1) Die Schaffung eines Digitalministerium.

2) Das Digitalministerium verfügt über eigene Gestaltungsmacht und Budgets.

3) Das Ministerium verfügt über Querschnittskompetenzen und bündelt alle Kompetenzen um die Ministerien unterstützen zu können.

4) Die Parteivorsitzenden der CDU/CSU, SPD, Grünen, Die Linke und der FDP verpflichten sich dazu, eigene Entwürfe zum Bundesdigitalministerium als Grundlage für Parteiprogramme und Koalitionsverhandlungen zu nehmen. Die Existenz eines Bundesdigitalministeriums ist nicht verhandelbar. Es geht nicht mehr um das ob, sondern um das wie. 

5) Vertreter*innen der Zivilgesellschaft werden aktiv in den Prozess der Schaffung eines Digitalministeriums mit einbezogen.

Hier eine Liste der Kompetenzen die ein zukünftiges Digitalministerium Innehaben wird:

1) Digitale Infrastruktur 

#Breitbandausbau #Milchkanne

2) Demokratische Kultur im Netz 

#Hatespeech #RadikalisierungspräventionDigital #FakeNewsPrävention

3) Digitalisierung von Behörden 

#StaatAlsPlattform

4) Privatsphäre und Freiheitsrechte im Internet 

#SurveillanceCapitalism #NSA #SocialScoring

5) Digitalrecht und Cybersicherheit (wehrhafte Demokratie im Netz) 

#HabeckHack #APT28 #CambridgeAnalytica

6) Dataliteracy, Open Data und Datenmonopolisierung 

#Zivilgesellschaft

7) Künstliche Intelligenz und Algorithmen

#Transparenz #ADM

8) Industrie 4.0 und Internet der Dinge

#Mittelstand

9) Digitales Wettbewerbsrecht und Datenökonomie

#Monopolisierung #GAFA

10) Bildung im Zeitalter der Digitalisierung

11) Smart Grid und Blockchain

#digitaleEnergiewende #EnergieEffizienz 

12) Internationales Digitalrecht

#Souveränität 

Das Digitalministerium wird damit zu einem der wirkungsmächtigsten Ministerien und Digitalisierung als Thema in Deutschland vom Tellerwäscher zum Millionär. Dieser überraschende Reichtum an Digitalisierungskompetenz und Gestaltungsmacht ist dringend notwendig.

Warum engagiere ich mich für ein Digitalministerium?

Ich habe mich über fünf Jahre mit der Digitalisierung der Zivilgesellschaft, insbesondere der ehrenamtliche Strukturen in Deutschland beschäftigt. Ich bin selber Mitgründer einer digitalen Plattform im Bereich der Engagementförderung. In dieser Zeit musste ich nicht nur sehen, wie weit Teile der großen Strukturen von Parteien, Ministerien, über Verbände bis hin zu sozialen Organisationen hinter der Wirtschaft hinterherhinken. Durch mein Studium und einen Aufenthalte im Silicon Valley konnte ich mit Entsetzen beobachten, wie sich die Zukunft und Deutungshoheit über gesamtgesellschaftliche Thematiken nach Kalifornien und Shenzhen verabschiedeten.

In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Digitalisierung ein Prozess ist, der kulturell und soziale Folgen haben wird, welche wir noch gar nicht abschätzen können. Wenn wir möchten, dass wir als Bürgerinnen und Bürger ein Mitspracherecht bei den digitalen Entwicklungen und deren Regulation und Förderung haben, ist eine politische Instanz, die unsere Interessen durchsetzt unerlässlich. 

Wir wollen nicht reagieren. Wir wollen aktiv gestalten.

Nur das kann unser Anspruch als Bürgerinnen und Bürger jetzt und in der Zukunft sein.

Die Zeit der Untätigkeit ist vorbei.

Das Internet wird nicht länger an der Milchkanne verteidigt.

Deutschland hat einen Traum. Digitalisierung, nicht nur als Buzzword.

Digitalisierung als ernsthaften Bestandteil der Politik.

Deshalb: Digitalministerium. Jetzt!

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Tobias OertelPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Christian Lindner (FDP)
Bundesminister für Finanzen
Beantwortet
Wir Freie Demokraten fordern schon sehr lange ein Digitalministerium. Wir freuen uns daher zu sehen, dass nun, nach langjähriger Ablehnung, immer mehr politische Akteure beginnen, sich dieser Idee gegenüber zu öffnen. Denn ein Projektsteuerungs- und Koordinationsknotenpunkt ist essentiell, um sich dem Kernthema Digitalisierung auf Bundesebene endlich sachgerecht, mit minimalen Reibungsverlusten und Kompetenzrangeleien annehmen zu können. Auch jetzt in unserem aktuellen Wahlprogramm haben wir es sehr zentral als "Ministerium für Digitale Transformation" verankert und auch hinterlegt, was wir konkret damit erreichen wollen. Uns geht es in erster Linie darum, eine schlankere und effizientere Regierung zu ermöglichen, indem wir digitalpolitische Kompetenzen bündeln. Ziel der Bündelung ist vor allem eine bessere Koordinierung der Regierungsressorts, aber auch zwischen Bund, Ländern und Kommunen. In Nordrhein-Westfalen haben wir mit Andreas Pinkwart bereits einen liberalen Digitalminister, der in den letzten Jahren schon viel bewegt hat. Insbesondere die Reform der eigenen Verwaltung ist dort endlich vorangekommen. Ganz wesentlich in diesem Zusammenhang ist auch eine frühzeitige Prüfung auf die Digitaltauglichkeit neuer Gesetze, wie es sie etwa in Dänemark schon länger gibt. Ziel muss sein, sicherzustellen, dass die digitale Umsetzung bei neuen Gesetzesvorhaben von Anfang an mitgedacht wird und Digitalisierungsaspekte nicht erst nachträglich, durch aufwändige Korrekturen und unter Verursachung hoher Kosten, Berücksichtigung finden. Auch hier haben wir in NRW dieses Jahr mit der Einführung des E-Government-Checks einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan. Dieses Erfolgsmodell wollen wir auf den Bund übertragen und weitere Synergieeffekte heben. Nur so können wir die digitale Transformation von Staat, Gesellschaft und Wirtschaft zum Nutzen aller Menschen in unserem Land schnell, effizient und konsistent gestalten. Foto: Christian Lindner
Dr. Dietmar Bartsch
Spitzenkandidat DIE LINKE zur Bundestagswahl 2021
Beantwortet
Ein Digitalministerium bedeutet nicht automatisch gute Digitalpolitik. Digitalisierung ist Wandel, Chance und Gefahr zu gleich. Wandel, weil sie seit nunmehr 2 Jahrzehnten unseren Alltag verändert. Chance, weil sie Verbesserung und Vereinfachung des Alltags bedeuten kann, und Gefahr, weil sie gesellschaftliche Ungleichheit und soziale Spaltung verschärfen könnte. Digitalisierung verändert vieles, aber im Mittelpunkt stehen Politik und politische Entscheidungen. Grundsätzlich nutzt Deutschland die Chancen der Digitalisierung zu wenig, gestaltet den Wandel zu zögerlich und hat keinen klaren Blick auf die Gefahren. Ein eigenes Ministerium würde daran nur wenig ändern. Auch müssen wir unterscheiden zwischen der Digitalisierung von Prozessen – denken wir nur an das Thema Fax-Sendungen von Gesundheitsämtern – und den gesellschaftlichen Prozessen im Zuge der Digitalisierung. Dass Big-Tech-Konzerne zu wenig bis gar keine Steuern zahlen, würde ein eigenes Ministerium nicht verändern. Dass Polizisten unter Verdacht stehen, Adressen an Rechtsextreme zu geben, die dann als „NSU 2.0“ firmieren, würde ein Digitalministerium nicht ändern können, da es sich um Polizeirecht und damit Ländersache bzw. um Zuständigkeit des Innenministeriums handelt. Sollte sich ein Digitalministerium auf die Kommerzialisierung und Privatisierung der Netze sowieso die Priorisierung auf Wirtschaftsinteressen fokussieren, wäre nicht viel gewonnen. Die Digitalstrategie der aktuellen Bundesregierung konzentriert sich vor allem auf die Wirtschaft – ein Ministerium kann daran nichts verändern, sondern nur ein Politikwechsel. Staat und Prozesse angemessen zu digitalisieren und die Chancen für eine moderne Verwaltung zu schaffen ist notwendig. Dafür braucht es in allen Ministerien gut ausgestattete Beauftragte für Digitalisierung, die auch dem Datenschutz hohe Priorität einräumen. Ein richtiger Ansatz wäre, die Staatsministerin für Digitales, die mit der Staatsministerin für Kultur direkt bei der Bundeskanzlerin angesiedelt ist, in ein Ministerium zu integrieren. Digitales könnte wesentlicher Teil eines Infrastrukturministeriums sein, das damit für Netzausbau und Digitalisierung verantwortlich wäre. Ein eigenes Ministerium bedeutet ggf. mehr Priorität, aber es bedeutet nicht automatisch gute Entscheidungen. Es kommt also letztlich auf die Ausgestaltung an – mit oder ohne Digitalministerium. Foto: DBT/Ingar Haar
Frank Sitta
Abgeordneter des Deutschen Bundestags (FDP)
Beantwortet
Digitalisierung oder besser gesagt die digitale Transformation ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft und Arbeitswelt. Sie betrifft fast alle Bereiche des alltäglichen Lebens. Deshalb ist sie eine komplexe Querschnittsaufgabe, der die Politik entsprechend gerecht werden muss. Aktuell beschäftigen sich aber fünf Ministerien und unzählige Abteilungen mit dem Thema Digitalisierung. Das wollen wir Freie Demokraten ändern. Wir setzen uns dafür ein, dass die Fäden in einer Hand zusammenlaufen und ein Digitalministerium geschaffen wird, welches sich dem Thema Sachgerecht und ohne Reibungsverluste und Kompetenzgerangel annimmt. Foto: Frank Sitta
Saskia Esken
SPD, Bundesvorsitzende & MdB
Annalena Baerbock
Bundesministerin des Auswärtigen
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Petition am 13. Januar 2020 erstellt