Erhalten Sie den Baumbestand auf dem Mannheimer Rheinhochwasserdamm!

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Der Rheinhochwasserdamm zwischen dem Großkraftwerk in Neckarau und der Schwarzwaldstraße 42 im Lindenhof soll saniert werden. Wir begrüßen, dass die Stadt Mannheim diese für die Sicherheit der Anwohner wichtige Aufgabe in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg anpacken will.


Allerdings sieht der Plan für die Umsetzung der Sanierung eine baumfreie Zone auf beiden Seiten des Damms mit einer Breite von insgesamt 30 bis 50 Metern vor - und das auf der gesamten Länge von ca. 3,5 Kilometern. Mehrere Tausend Bäume, die zum Teil unter Naturschutz stehen, müssten gefällt werden. Eines der schönsten Naherholungsgebiete der Region, das nicht ohne Grund als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist, würde dauerhaft geschädigt werden.

Die Begründung für dieses in der Geschichte Mannheims beispiellose Vorhaben: die Bäume seien ein Risiko für die Sicherheit des Damms und würden im Widerspruch zur DIN 19712 Flussdeiche stehen.

Mit der gleichen Begründung sollte bereits in anderen Teilen Deutschlands, zum Beispiel an der Stör-Wasserstraße und am Rheindeich bei Neuss, der Baumbestand von Dämmen vollständig entfernt werden. Nach stichprobenartigen, sehr sorgfältig durchgeführten und wissenschaftlich begleiteten Untersuchungen der Bäume vor Ort wurde jedoch festgestellt, dass sie nicht nur kein Risiko darstellen, sondern durch ihr Wurzelwerk die Stabilität des Damms sogar deutlich verbessern. Die Bäume konnten komplett erhalten bleiben und tragen heute noch zur Sicherheit bei! Eine solche Untersuchung fordern wir auch für den Mannheimer Rheinhochwasserdamm.

Eine weitere Möglichkeit zum Erhalt des Baumbestandes ist die Nutzung von ausreichend dimensionierten Spundwänden, die als sogenannte Hochwasserschutzwand die gleiche Sicherheit bieten wie ein Erddamm. Der bestehende Damm könnte dann in der heutigen Form belassen werden - einschließlich des Baumbestandes.

Nehmen Sie bitte Gespräche mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe auf und

  1. beauftragen Sie einen erfahrenen Gutachter auch unseres Vertrauens, der  auf der Basis von baumstatischen Analysen und Wurzeluntersuchungen Ansätze für ein Sanierungskonzept erarbeitet, durch das der Baumbestand auf dem Mannheimer Rheinhochwasserdamm erhalten bleiben kann
  2. lassen Sie eine Spundwand-Lösung (Hochwasserschutzwand) prüfen, die eine Entfernung der Bäume ebenfalls überflüssig machen würde

Das Minimierungsgebot des Bundesnaturschutzgesetzes schreibt zwingend vor, dass Alternativen zu bevorzugen sind, wenn diese einen geringeren Eingriff in die Natur bedeuten



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