KEIN ABSCHUSS DER KANADAGÄNSE IM GRUGAPARK ESSEN!

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KEIN ABSCHUSS DER KANADAGÄNSE IM GRUGAPARK ESSEN!

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Adrienne Kneis hat diese Petition an Stadt Essen gestartet.

LEBENSRECHT FÜR ALLE KANADAGÄNSE IM GRUGAPARK ESSEN

Die im Grugapark Essen befindlichen Kanadagänse wurden durch den Parkbetreiber "Grün und Gruga" zum Abschuss freigegeben. Die Hinterlassenschaften der Tiere stören - daher sollen Tiere aus dem Bestand ab dem 16.07.2016 abgeschossen werden. Ein genauer Abschuss-Termin wird seitens des Parkbetreibers nicht veröffentlicht. 

Tieren wegen der Verrichtung ihrer Notdurft ihr Leben zu nehmen, ist in keiner Weise vertretbar und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Unser Bestreben ist es, dass von dieser geplanten Maßnahme abgesehen wird und KEIN TIER zu Schaden kommt.

Alternativ-Vorschläge, wie, sich erneut mit Umweltverbänden und Tierschutzorganisationen zusammen zu setzen und Alternativen (zum Abschuss der Tiere) zu entwickeln, wurden ausgeschlagen. Die Vorschläge beinhalteten z. B. das Beseitigen der Hinterlassenschaften mit dafür vorgesehenen Rasenschnellreinigern (wie sie auf Golfplätzen genutzt werden), die die Hinterlassenschaften aufsaugen oder zerbröseln, ODER, da die Gänse nur Flächen mit kurzem Gras mögen, gestaltet man die bevorzugten Stellen durch langes Gras für die Vögel unattraktiv. Man kann sie somit vollkommen gewaltlos umlenken, in dem man lediglich den Rasen wachsen lässt. Dies würde nach Aussage von Naturschutz-Experten den weiteren Vorteil haben, dem Insektensterben entgegenzuwirken.

Darüber hinaus haben sich Essener Bürger an den Parkbetreiber gewandt und ihre ehrenamtliche Hilfe zur Reinigung der betroffenen Wiesen angeboten. Auch dies wurde als Lösung im Sinne der Tiere nicht angenommen. 

Mittlerweile haben sich über 50 ehrenamtliche Bürger zusammengefunden, welche die Hinterlassenschaften der Gänse regelmäßig aufsammeln würden. Die ehrenamtliche Reinigung der betroffenen Grünflächen als mildere Maßnahme erklärt das Töten der Tiere für unverhältnismäßig und damit rechtswidrig.

Anstatt zu erkennen, dass die eigene Entscheidung eine falsche ist, und sich eindringlich mit gewaltfreien Lösungen zu beschäftigen (die mittlerweile zahlreich erwähnt wurden), wird geschwiegen und sogar ein Angebot, die Tiere zu übernehmen und auszuwildern wird mit dem Argument ausgeschlagen, dass das Umsiedeln rechtswidrig sei. Ich bitte zu beachten: Das Umsiedeln wird als rechtswidrig erachtet - das Töten der Tiere als gesetzeskonform. 

Tiere sind fühlende Lebewesen, die, wie wir, ein Recht auf ihr Leben haben! Sie haben ein Recht auf Unversehrtheit! Das Töten von Tieren aufgrund ihrer Notdurft ist NICHT hinnehmbar. 

Hiermit wird die Stadt Essen öffentlich dazu aufgefordert, eine unblutige Lösung herbeizuführen, bei welcher KEIN TIER zu Schaden kommt! Grün und Gruga, nehmen Sie das Angebot der über 50 ehrenamtlichen Bürger zur Reinigung der betroffenen Grünflächen an und setzen Sie die geplante Tötung aus!

Welche wenigen Grünflächen des Parkes lediglich betroffen sind, veranschaulicht der folgende Film von Markus Brylka: 
https://www.youtube.com/watch?v=ORbRIXhpZXI

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