Oury Jalloh - Das war Mord! Keine Einstellung des Verfahrens!

Das Problem

Oury Jalloh wurde am 07.01.2005 in einer Polizeizelle in Dessau ohne Richterbeschluss festgehalten, an Händen und Füßen auf eine Matratze gefesselt und lebendig verbrannt. 10 Jahre sind seit diesem grausamen Mord vergangen, doch der Fall ist bis heute ungeklärt geblieben. Nach zwei Verfahren beharrt die Staatsanwaltschaft noch immer darauf, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet haben soll, doch alle Indizien sprechen dagegen!
Das Feuerzeug, welches angeblich das Feuer entzündet haben soll, wurde nicht in der Zelle, sondern erst drei Tage nach der Tat im Asservat gefunden. Es weist keine Fingerabdrücke von Oury Jalloh auf. Außerdem hat ein unabhängiges Brandgutachten ergeben, dass bei der Verbrennung von Oury Jallohs Körper Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein muss! In der ARD-Dokumentation „Tod in der Zelle“ ist zu sehen, dass Zeugen dazu beeinflusst wurden, die Täter zu decken.

Trotz Revision wurde das Verfahren am Bundesgerichtshof in Karlsruhe im September 2014 nicht wieder aufgerollt.

Deshalb fordern wir von der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau einen neuen, fairen Prozess und die Anerkennung der Tat als Folter und als Mord! Die Täter müssen endlich verurteilt werden, damit die Straflosigkeit der Polizei in Deutschland ein Ende findet! Die Familienangehörigen Oury Jallohs verdienen Klarheit, Gerechtigkeit und endlich eine Aufklärung des Mordes. Wir fordern das Innenministerium von Sachsen-Anhalt und das Bundesjustizministerium auf, für eine ordnungsgemäße Rechtsprechung zu sorgen!

Helft uns mit eurer Unterschrift zu zeigen, dass wir diese Tat nicht vergessen. Wir werden solange keine Ruhe geben, bis der Mord an Oury Jalloh endlich aufgeklärt wird! Lasst uns zeigen, dass Straflosigkeit und Vertuschung in den Reihen der Polizei nicht ungesehen an der Öffentlichkeit vorbeigehen! Lasst uns gemeinsam Gerechtigkeit einfordern, auf dass sich solch schreckliche Taten nicht mehr wiederholen!

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Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.Petitionsstarter*in
Diese Petition hat 1.135 Unterschriften erreicht

Das Problem

Oury Jalloh wurde am 07.01.2005 in einer Polizeizelle in Dessau ohne Richterbeschluss festgehalten, an Händen und Füßen auf eine Matratze gefesselt und lebendig verbrannt. 10 Jahre sind seit diesem grausamen Mord vergangen, doch der Fall ist bis heute ungeklärt geblieben. Nach zwei Verfahren beharrt die Staatsanwaltschaft noch immer darauf, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet haben soll, doch alle Indizien sprechen dagegen!
Das Feuerzeug, welches angeblich das Feuer entzündet haben soll, wurde nicht in der Zelle, sondern erst drei Tage nach der Tat im Asservat gefunden. Es weist keine Fingerabdrücke von Oury Jalloh auf. Außerdem hat ein unabhängiges Brandgutachten ergeben, dass bei der Verbrennung von Oury Jallohs Körper Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein muss! In der ARD-Dokumentation „Tod in der Zelle“ ist zu sehen, dass Zeugen dazu beeinflusst wurden, die Täter zu decken.

Trotz Revision wurde das Verfahren am Bundesgerichtshof in Karlsruhe im September 2014 nicht wieder aufgerollt.

Deshalb fordern wir von der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau einen neuen, fairen Prozess und die Anerkennung der Tat als Folter und als Mord! Die Täter müssen endlich verurteilt werden, damit die Straflosigkeit der Polizei in Deutschland ein Ende findet! Die Familienangehörigen Oury Jallohs verdienen Klarheit, Gerechtigkeit und endlich eine Aufklärung des Mordes. Wir fordern das Innenministerium von Sachsen-Anhalt und das Bundesjustizministerium auf, für eine ordnungsgemäße Rechtsprechung zu sorgen!

Helft uns mit eurer Unterschrift zu zeigen, dass wir diese Tat nicht vergessen. Wir werden solange keine Ruhe geben, bis der Mord an Oury Jalloh endlich aufgeklärt wird! Lasst uns zeigen, dass Straflosigkeit und Vertuschung in den Reihen der Polizei nicht ungesehen an der Öffentlichkeit vorbeigehen! Lasst uns gemeinsam Gerechtigkeit einfordern, auf dass sich solch schreckliche Taten nicht mehr wiederholen!

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Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Folker Bittmann
Folker Bittmann
leitender Oberstaatsanwalt Dessau-Roßlau
Heiko Josef Maas
Heiko Josef Maas
Bundesjustizminister
Holger Stahlknecht
Holger Stahlknecht
Minister für Inneres Sachsen-Anhalt

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Petition am 19. März 2015 erstellt