

Solidarität mit Missbrauchsopfern: Keine Plattform für Kardinal Woelki!
Das Problem
Am 19. Dezember findet eine Veranstaltung zum Abschluss des Jubiläumsjahres des KFGs statt, in deren Rahmen Kardinal Rainer Maria Woelki, der Erzbischof von Köln, anwesend sein und vor unserer Schulgemeinde sprechen wird.
Bekanntermaßen steht Kardinal Woelki aufgrund reformfeindlicher Positionen und insbesondere wegen seines Umgangs mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche unter massiver Kritik. Woelki hat durch sein Handeln maßgeblich zur Verschleppung der Aufarbeitung beigetragen, indem er u.a. ein Gutachten über den Umgang des Erzbistums Köln mit Missbrauchsfällen mehrere Monate zurückhielt. Zudem behauptete er entgegen verschiedener Indizien, nichts von Missbrauchsvorwürfen gegen einen Priester gewusst zu haben, weshalb zurzeit staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf falsche eidesstattliche Aussagen gegen ihn laufen.
Ihm trotz alledem unkommentiert eine Bühne zu bieten, ist respektlos gegenüber Opfern und sendet ein Signal, das wir nicht unterstützen möchten. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass wir auf seine Teilnahme und Einbindung in die Veranstaltung Einfluss nehmen können, möchten wir als Teil der Schulgemeinschaft zumindest eine klare Haltung einnehmen. Mit unseren Unterschriften bekunden wir daher unsere Solidarität mit den Missbrauchsopfern und setzen uns für eine Kirche und Gesellschaft mit Gleichheit in Vielfalt ein. Wir fordern eine aufrichtige, lückenlose und zeitige Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und ihrer bisher mangelhaften Aufklärung. Wir sprechen uns dafür aus, verantwortliche Akteure zur Rechenschaft zu ziehen, anstatt ihnen ohne jegliche Einordnung eine Plattform zu bieten.

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Das Problem
Am 19. Dezember findet eine Veranstaltung zum Abschluss des Jubiläumsjahres des KFGs statt, in deren Rahmen Kardinal Rainer Maria Woelki, der Erzbischof von Köln, anwesend sein und vor unserer Schulgemeinde sprechen wird.
Bekanntermaßen steht Kardinal Woelki aufgrund reformfeindlicher Positionen und insbesondere wegen seines Umgangs mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche unter massiver Kritik. Woelki hat durch sein Handeln maßgeblich zur Verschleppung der Aufarbeitung beigetragen, indem er u.a. ein Gutachten über den Umgang des Erzbistums Köln mit Missbrauchsfällen mehrere Monate zurückhielt. Zudem behauptete er entgegen verschiedener Indizien, nichts von Missbrauchsvorwürfen gegen einen Priester gewusst zu haben, weshalb zurzeit staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf falsche eidesstattliche Aussagen gegen ihn laufen.
Ihm trotz alledem unkommentiert eine Bühne zu bieten, ist respektlos gegenüber Opfern und sendet ein Signal, das wir nicht unterstützen möchten. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass wir auf seine Teilnahme und Einbindung in die Veranstaltung Einfluss nehmen können, möchten wir als Teil der Schulgemeinschaft zumindest eine klare Haltung einnehmen. Mit unseren Unterschriften bekunden wir daher unsere Solidarität mit den Missbrauchsopfern und setzen uns für eine Kirche und Gesellschaft mit Gleichheit in Vielfalt ein. Wir fordern eine aufrichtige, lückenlose und zeitige Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und ihrer bisher mangelhaften Aufklärung. Wir sprechen uns dafür aus, verantwortliche Akteure zur Rechenschaft zu ziehen, anstatt ihnen ohne jegliche Einordnung eine Plattform zu bieten.

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Petition am 30. November 2024 erstellt