Sicherstellung der tierärztlichen Versorgung in München und Landkreis München.


Sicherstellung der tierärztlichen Versorgung in München und Landkreis München.
Das Problem
Wir sagen hiermit ganz klar STOP zu der Entwicklung in der Tiermedizin und fordern gesetzliche Änderungen, denn so geht es nicht mehr weiter.
Ziel:
Sicherstellung der tierärztlichen Notdienstversorgung in München und Landkreis München trotz Fachkräftemangels.
Forderung:
- Die Struktur der vorhandenen 4 Tierklinken im Einzugsgebiet sollte grundlegend überdacht werden. Kliniken sind Anlaufstellen für Patienten, die eine fachtierärztliche Diagnostik bzw. Therapie benötigen, welche in regulären Kleintierpraxen nicht angeboten werden kann. Dies sollte allerdings auch die Hauptaufgabe der Kliniken bleiben. Standardbehandlungen wie Impfungen, Ernährungsberatungen, jährliche Vorsorgeuntersuchungen sollten den Kleintierpraxen vorbehalten sein. Dadurch würde das Personal in den Kliniken entlastet werden, eine zeitliche Umstrukturierung, um die Besetzungen während der Notdienstzeiten zu gewährleisten, wäre somit möglich. Gleichzeitig mehr Zufriedenheit beim Personal durch weniger Belastung während der regulären Öffnungszeiten.
- Optimierung des Tiermedizinstudiums mit Fokus auf praktischer Ausbildung. Es ist nicht sinnvoll, die TAppV dahingehend ändern zu wollen, dass nun auch Fächer wie Ökonomie, Kommunikation und digitale Kompetenzen gelehrt werden sollen. Gerne als Wahlpflichtfächer. Auch die Student*innen wünschen sich mehr praktische Fächer. Durch Streichung von z.B. „Geschichte der Tiermedizin“, „Botanik“, „Terminologie“ wäre die Mitarbeit in den Tierkliniken der LMU möglich. Dadurch wäre auch dort mehr Personal verfügbar und die Versorgung der Patienten gewährleistet. Denkbar wäre auch, dass ein praktisches Jahr als Voraussetzung für den Erhalt der Approbation eingeführt wird. Somit steigt die Wertigkeit der Ausbildung in Deutschland, wir werden nicht mehr als Mediziner 2. Klasse angesehen. Die Student*innen wären sofort einsatzbereit und sicher im Umgang mit ihren Patienten, dadurch steigt auch bei unseren Nachfolgern die Zufriedenheit und die Motivation, doch zu praktizieren. Sonst stehen bald viele Praxen leer.
- Änderung des Tierschutzgesetzes. Verpflichtende Krankenversicherung für alle Klein- und Heimtiere. Es ist nicht im Sinne unserer Patienten, wenn wir unsere Diagnostik und Therapie immer mit Rücksicht auf fremde Geldbeutel planen müssen. Es ist nicht UNSERE Aufgabe, für die Kosten, die ein Tier verursacht, aufzukommen.
- Attraktivität des Berufes fördern mit
- einfacherem Zugang zu Studienplätzen, jedoch nach Qualifikation, nicht nach NC oder TMS Test, eine vorangegangene Ausbildung zur TFA wird nicht mehr anerkannt!
- finanzieller Unterstützung auf dem Weg in die Selbständigkeit, wer nicht schon Geld hat, bekommt von den Banken auch keins, Businessplan vorhanden und schlüssig oder nicht
- Steuererleichterungen für TFAs und TÄ, ebenso andere medizinische Berufe im Humansektor
- Kliniken, die ausbilden wollen, sollten staatlich unterstützt werden,
- einjährige Internships in Kliniken müssen zwingend kontrolliert werden, nur so ist die Qualität der Ausbildung zu sichern und es werden wieder mehr Berufsanfänger eingestellt, die dann auch besser bezahlt werden
- Nachtdienst und Wochenenddienst/Feiertagszuschläge erhöhen
- Erholungszuschläge nicht nur einmal im Jahr steuerfrei möglich
- weniger Verwaltungsarbeit, wir verbringen mehr Zeit am PC als an unseren Patienten
- Einrichtung eines Notfalltelefons zur ersten Einschätzung, ob ein Notfall vorliegt
- Viele Praxen bieten bereits für die Bestandskunden eine Möglichkeit an, auch außerhalb der Sprechzeiten einen Ansprechpartner für die Ersteinschätzung des „Notfalls“ erreichen zu können, z.B. per WhatsApp Nachricht
Gerne würden wir eine öffentliche Diskussion hiermit starten und sind auch gewillt der Regierung eine Petition vorzulegen, denn wir glauben, wie wir sehen viele der Tierärzte/TMFA´s die Situation hier in Deutschland und wir würden gerne jetzt an diesem Zustand etwas ändern, damit auch in Zukunft die Versorgung der Tiere gewährleistet ist, wir aber auch davon leben können.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung - bitte Petition unterschreiben!!!
Wir, das sind:
Katja Görtz:
Klinikleitung und Gründerin vom Zentrum für Kleintiermedizin in München, FTA Chirurgie
25 Jahre Tierarzt, wovon 21 Jahre Fachtierarzt mit Weiterbildungsermächtigung internationale Ausbildung (7 Jahre Studium in Belgien, anschließend 1 Jahr Intership und 3 Jahre Residency Chirurgie)
12 Jahre Oberärztin in Kliniken und nun 11 Jahre selbstständig (6 Jahre leite ich mein Zentrum komplett allein und habe 12 Angestellte, worunter 2 Tierärzte in Ausbildung und 3 Azubi´s)
Carolin Neubauer:
Praxisinhaberin Tierarztpraxis für präventive Tiermedizin
Delegierte des TBV Oberbayern
13 Jahre Tierärztin, von Anfang an selbständig, zunächst in Gemeinschaftspraxis, seit 2016 alleinige Inhaberin
Seit 2020 Tätigkeitsschwerpunkt Dentale Prophylaxe und Therapie bei Kleintieren
Derzeit 3 Studentinnen angestellt
3.184
Das Problem
Wir sagen hiermit ganz klar STOP zu der Entwicklung in der Tiermedizin und fordern gesetzliche Änderungen, denn so geht es nicht mehr weiter.
Ziel:
Sicherstellung der tierärztlichen Notdienstversorgung in München und Landkreis München trotz Fachkräftemangels.
Forderung:
- Die Struktur der vorhandenen 4 Tierklinken im Einzugsgebiet sollte grundlegend überdacht werden. Kliniken sind Anlaufstellen für Patienten, die eine fachtierärztliche Diagnostik bzw. Therapie benötigen, welche in regulären Kleintierpraxen nicht angeboten werden kann. Dies sollte allerdings auch die Hauptaufgabe der Kliniken bleiben. Standardbehandlungen wie Impfungen, Ernährungsberatungen, jährliche Vorsorgeuntersuchungen sollten den Kleintierpraxen vorbehalten sein. Dadurch würde das Personal in den Kliniken entlastet werden, eine zeitliche Umstrukturierung, um die Besetzungen während der Notdienstzeiten zu gewährleisten, wäre somit möglich. Gleichzeitig mehr Zufriedenheit beim Personal durch weniger Belastung während der regulären Öffnungszeiten.
- Optimierung des Tiermedizinstudiums mit Fokus auf praktischer Ausbildung. Es ist nicht sinnvoll, die TAppV dahingehend ändern zu wollen, dass nun auch Fächer wie Ökonomie, Kommunikation und digitale Kompetenzen gelehrt werden sollen. Gerne als Wahlpflichtfächer. Auch die Student*innen wünschen sich mehr praktische Fächer. Durch Streichung von z.B. „Geschichte der Tiermedizin“, „Botanik“, „Terminologie“ wäre die Mitarbeit in den Tierkliniken der LMU möglich. Dadurch wäre auch dort mehr Personal verfügbar und die Versorgung der Patienten gewährleistet. Denkbar wäre auch, dass ein praktisches Jahr als Voraussetzung für den Erhalt der Approbation eingeführt wird. Somit steigt die Wertigkeit der Ausbildung in Deutschland, wir werden nicht mehr als Mediziner 2. Klasse angesehen. Die Student*innen wären sofort einsatzbereit und sicher im Umgang mit ihren Patienten, dadurch steigt auch bei unseren Nachfolgern die Zufriedenheit und die Motivation, doch zu praktizieren. Sonst stehen bald viele Praxen leer.
- Änderung des Tierschutzgesetzes. Verpflichtende Krankenversicherung für alle Klein- und Heimtiere. Es ist nicht im Sinne unserer Patienten, wenn wir unsere Diagnostik und Therapie immer mit Rücksicht auf fremde Geldbeutel planen müssen. Es ist nicht UNSERE Aufgabe, für die Kosten, die ein Tier verursacht, aufzukommen.
- Attraktivität des Berufes fördern mit
- einfacherem Zugang zu Studienplätzen, jedoch nach Qualifikation, nicht nach NC oder TMS Test, eine vorangegangene Ausbildung zur TFA wird nicht mehr anerkannt!
- finanzieller Unterstützung auf dem Weg in die Selbständigkeit, wer nicht schon Geld hat, bekommt von den Banken auch keins, Businessplan vorhanden und schlüssig oder nicht
- Steuererleichterungen für TFAs und TÄ, ebenso andere medizinische Berufe im Humansektor
- Kliniken, die ausbilden wollen, sollten staatlich unterstützt werden,
- einjährige Internships in Kliniken müssen zwingend kontrolliert werden, nur so ist die Qualität der Ausbildung zu sichern und es werden wieder mehr Berufsanfänger eingestellt, die dann auch besser bezahlt werden
- Nachtdienst und Wochenenddienst/Feiertagszuschläge erhöhen
- Erholungszuschläge nicht nur einmal im Jahr steuerfrei möglich
- weniger Verwaltungsarbeit, wir verbringen mehr Zeit am PC als an unseren Patienten
- Einrichtung eines Notfalltelefons zur ersten Einschätzung, ob ein Notfall vorliegt
- Viele Praxen bieten bereits für die Bestandskunden eine Möglichkeit an, auch außerhalb der Sprechzeiten einen Ansprechpartner für die Ersteinschätzung des „Notfalls“ erreichen zu können, z.B. per WhatsApp Nachricht
Gerne würden wir eine öffentliche Diskussion hiermit starten und sind auch gewillt der Regierung eine Petition vorzulegen, denn wir glauben, wie wir sehen viele der Tierärzte/TMFA´s die Situation hier in Deutschland und wir würden gerne jetzt an diesem Zustand etwas ändern, damit auch in Zukunft die Versorgung der Tiere gewährleistet ist, wir aber auch davon leben können.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung - bitte Petition unterschreiben!!!
Wir, das sind:
Katja Görtz:
Klinikleitung und Gründerin vom Zentrum für Kleintiermedizin in München, FTA Chirurgie
25 Jahre Tierarzt, wovon 21 Jahre Fachtierarzt mit Weiterbildungsermächtigung internationale Ausbildung (7 Jahre Studium in Belgien, anschließend 1 Jahr Intership und 3 Jahre Residency Chirurgie)
12 Jahre Oberärztin in Kliniken und nun 11 Jahre selbstständig (6 Jahre leite ich mein Zentrum komplett allein und habe 12 Angestellte, worunter 2 Tierärzte in Ausbildung und 3 Azubi´s)
Carolin Neubauer:
Praxisinhaberin Tierarztpraxis für präventive Tiermedizin
Delegierte des TBV Oberbayern
13 Jahre Tierärztin, von Anfang an selbständig, zunächst in Gemeinschaftspraxis, seit 2016 alleinige Inhaberin
Seit 2020 Tätigkeitsschwerpunkt Dentale Prophylaxe und Therapie bei Kleintieren
Derzeit 3 Studentinnen angestellt
3.184
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Petition am 3. Juni 2025 erstellt