

Sichere Schulwege in Heppenheim
Das Problem
Der Schulweg prägt, wie Kinder Selbstständigkeit und Sicherheit im Verkehr erlernen.
In Heppenheim sind viele Schulwege unsicher. Parkende Autos versperren Gehwege, Straßenquerungen fehlen, Tempolimits werden überschritten und das Verkehrsaufkommen vor Schulen, am Bahnhof und an Bushaltestellen ist für Kinder schwer zu bewältigen. Kinder sehen sich auf ihrem Schulweg täglich diesen Gefahren ausgesetzt und die Eltern greifen aus Sorge immer häufiger zum Auto – was die Situation weiter verschärft.
Daher fordern wir vom Bürgermeister Herr Rainer Burelbach und der Stadt Heppenheim für einen sicheren Schulweg zu sorgen.
Konkrete Forderungen sind:
- Kalterer Straße:
Aktuell blockieren parkende Autos die Gehwege, sodass Kinder an engen Stellen auf die Fahrbahn ausweichen. Gehwege müssen frei bleiben, notfalls durch eine schülerfreundliche Parkordnung. Eine verbesserte Parksituation führt zu einem übersichtlicherem und fließenden Verkehr.
- Kalterer Straße & Blütenstraße:
Der Gehweg in der Blütenstraße und in der Kalterer Straße, insbesondere vor der Moschee, ist stark beschädigt und sollte dringend ausgebessert werden, da eine erhebliche Sturzgefahr beim Rollern besteht. - Kalterer Straße / Niedermühlstraße:
Auf Höhe des Edeka fehlt ein sicherer Übergang. Hier sollte ein Zebrastreifen eingerichtet werden, damit Kinder die Straße geschützt überqueren können. - Blütenstraße & Rebenstraße:
In der Blütenstraße und Rebenstraße wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h häufig überschritten. Um die Sicherheit zu erhöhen, soll hier Tempo 20 eingeführt und regelmäßig kontrolliert werden. In den verkehrsberuhigten Anwohnerstraßen (7 km/h) reichen Schilder und Kontrollen allein nicht aus. Deshalb sollen alle 30-50 Meter Bodenschwellen eingebaut werden, um das vorgeschriebene Schritttempo wirksam durchzusetzen. - Nibelungenschule:
Vor der Schule (in der Nibelungenstraße) entsteht morgens durch Elterntaxis eine unübersichtliche und gefährliche Situation. Um diese Gefahr zu beseitigen, soll das bestehende Hol- und Bringverbot direkt vor der Schule konsequent durchgesetzt werden. Eltern können ihre Kinder weiterhin am 200m entfernt gelegenen Stadion-Parkplatz aussteigen lassen.
- Bahnhof:
Zu den morgendlichen Stoßzeiten sorgt der starke Durchgangsverkehr am Bahnhof für gefährliche Situationen zwischen Bussen und Autos. Deshalb sollen der Verkehr umgeleitet und Verkehrslotsen eingesetzt werden. So können Kinder sicher geführt werden und gleichzeitig lernen, die Polizei als verlässlichen Partner im Straßenverkehr wahrzunehmen. - Buslinie 678: (Erfolg!)
Der aktuelle Fahrplan führt dazu, dass Kinder zu spät an der Schule ankommen. Der Fahrplan soll so angepasst werden, dass Kinder spätestens um 07:45 Uhr an der Stadtbücherei ankommen. Das macht den Bus auch bei schlechtem Wetter zu einer wahren Alternative und lässt den Kindern Zeit in der Schule anzukommen.
(Der VRN will eine frühere Tour ab dem Winterfahrtplan anbieten. Mehr Infos in den Updates.) - Bauhof-Ausfahrt:
Die Sicht in den Bauhof und die Werkseinfahrten ist für Kinder durch hohe Zäune versperrt. Beim Hinein- und Herausfahren von Bauhof-Fahrzeugen besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Wir schlagen vor entweder Spiegel für die Übersicht über den Gehweg zu installieren oder ein Mitarbeitender des Bauhofs soll den Gehweg während der Ein- und Ausfahrten überwachen.
- Bushaltestelle:
Der Busverkehr am Morgen, wenn Kinder zur Schule fahren, ist durch große Fahrzeuge, enge Straßen und dichtes Verkehrsaufkommen oft problematisch. Deshalb sollte der Fahrplan überarbeitet und optimiert werden – zum Beispiel durch den Einsatz kleinerer Busse oder durch veränderte Abfahrtszeiten. Zusätzlich ist es notwendig, Busfahrer gezielt hinsichtlich der besonderen Bedingungen im morgendlichen Schulverkehr zu sensibilisieren, um ihr Fahrverhalten der Situation anzupassen.
Wir sind offen gegenüber weiteren Vorschlägen der Stadt Heppenheim, um die Schulwege unserer Kinder nachhaltig sicher zu gestalten.
Denn für Kinder ist Bewegung ein essentieller Teil der Erfahrungs- und Lernwelt. Um diese Erfahrung zu ermöglichen, muss ein sicheres Bewegungsfeld geschaffen werden. Wenn Wege unsicher sind, verlieren Kinder Bewegungsfreiheit und Familien greifen aus Sorge häufiger zum Auto. Das führt in eine Spirale aus erhöhtem Verkehrsaufkommen und erhöhtem Gefahrenpotential.
Unsichere Schulwege bedeuten Stress für Kinder, Eltern und Lehrkräfte – schon vor Unterrichtsbeginn. Ein sicherer Schulweg ist deshalb nicht nur eine Frage der Verkehrspolitik, sondern auch von Chancengleichheit und Gesundheit. Kinder brauchen Verlässlichkeit: Sie sollen ihren Alltag angstfrei, eigenständig und zuverlässig bewältigen können.

Erfolg
Das Problem
Der Schulweg prägt, wie Kinder Selbstständigkeit und Sicherheit im Verkehr erlernen.
In Heppenheim sind viele Schulwege unsicher. Parkende Autos versperren Gehwege, Straßenquerungen fehlen, Tempolimits werden überschritten und das Verkehrsaufkommen vor Schulen, am Bahnhof und an Bushaltestellen ist für Kinder schwer zu bewältigen. Kinder sehen sich auf ihrem Schulweg täglich diesen Gefahren ausgesetzt und die Eltern greifen aus Sorge immer häufiger zum Auto – was die Situation weiter verschärft.
Daher fordern wir vom Bürgermeister Herr Rainer Burelbach und der Stadt Heppenheim für einen sicheren Schulweg zu sorgen.
Konkrete Forderungen sind:
- Kalterer Straße:
Aktuell blockieren parkende Autos die Gehwege, sodass Kinder an engen Stellen auf die Fahrbahn ausweichen. Gehwege müssen frei bleiben, notfalls durch eine schülerfreundliche Parkordnung. Eine verbesserte Parksituation führt zu einem übersichtlicherem und fließenden Verkehr.
- Kalterer Straße & Blütenstraße:
Der Gehweg in der Blütenstraße und in der Kalterer Straße, insbesondere vor der Moschee, ist stark beschädigt und sollte dringend ausgebessert werden, da eine erhebliche Sturzgefahr beim Rollern besteht. - Kalterer Straße / Niedermühlstraße:
Auf Höhe des Edeka fehlt ein sicherer Übergang. Hier sollte ein Zebrastreifen eingerichtet werden, damit Kinder die Straße geschützt überqueren können. - Blütenstraße & Rebenstraße:
In der Blütenstraße und Rebenstraße wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h häufig überschritten. Um die Sicherheit zu erhöhen, soll hier Tempo 20 eingeführt und regelmäßig kontrolliert werden. In den verkehrsberuhigten Anwohnerstraßen (7 km/h) reichen Schilder und Kontrollen allein nicht aus. Deshalb sollen alle 30-50 Meter Bodenschwellen eingebaut werden, um das vorgeschriebene Schritttempo wirksam durchzusetzen. - Nibelungenschule:
Vor der Schule (in der Nibelungenstraße) entsteht morgens durch Elterntaxis eine unübersichtliche und gefährliche Situation. Um diese Gefahr zu beseitigen, soll das bestehende Hol- und Bringverbot direkt vor der Schule konsequent durchgesetzt werden. Eltern können ihre Kinder weiterhin am 200m entfernt gelegenen Stadion-Parkplatz aussteigen lassen.
- Bahnhof:
Zu den morgendlichen Stoßzeiten sorgt der starke Durchgangsverkehr am Bahnhof für gefährliche Situationen zwischen Bussen und Autos. Deshalb sollen der Verkehr umgeleitet und Verkehrslotsen eingesetzt werden. So können Kinder sicher geführt werden und gleichzeitig lernen, die Polizei als verlässlichen Partner im Straßenverkehr wahrzunehmen. - Buslinie 678: (Erfolg!)
Der aktuelle Fahrplan führt dazu, dass Kinder zu spät an der Schule ankommen. Der Fahrplan soll so angepasst werden, dass Kinder spätestens um 07:45 Uhr an der Stadtbücherei ankommen. Das macht den Bus auch bei schlechtem Wetter zu einer wahren Alternative und lässt den Kindern Zeit in der Schule anzukommen.
(Der VRN will eine frühere Tour ab dem Winterfahrtplan anbieten. Mehr Infos in den Updates.) - Bauhof-Ausfahrt:
Die Sicht in den Bauhof und die Werkseinfahrten ist für Kinder durch hohe Zäune versperrt. Beim Hinein- und Herausfahren von Bauhof-Fahrzeugen besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Wir schlagen vor entweder Spiegel für die Übersicht über den Gehweg zu installieren oder ein Mitarbeitender des Bauhofs soll den Gehweg während der Ein- und Ausfahrten überwachen.
- Bushaltestelle:
Der Busverkehr am Morgen, wenn Kinder zur Schule fahren, ist durch große Fahrzeuge, enge Straßen und dichtes Verkehrsaufkommen oft problematisch. Deshalb sollte der Fahrplan überarbeitet und optimiert werden – zum Beispiel durch den Einsatz kleinerer Busse oder durch veränderte Abfahrtszeiten. Zusätzlich ist es notwendig, Busfahrer gezielt hinsichtlich der besonderen Bedingungen im morgendlichen Schulverkehr zu sensibilisieren, um ihr Fahrverhalten der Situation anzupassen.
Wir sind offen gegenüber weiteren Vorschlägen der Stadt Heppenheim, um die Schulwege unserer Kinder nachhaltig sicher zu gestalten.
Denn für Kinder ist Bewegung ein essentieller Teil der Erfahrungs- und Lernwelt. Um diese Erfahrung zu ermöglichen, muss ein sicheres Bewegungsfeld geschaffen werden. Wenn Wege unsicher sind, verlieren Kinder Bewegungsfreiheit und Familien greifen aus Sorge häufiger zum Auto. Das führt in eine Spirale aus erhöhtem Verkehrsaufkommen und erhöhtem Gefahrenpotential.
Unsichere Schulwege bedeuten Stress für Kinder, Eltern und Lehrkräfte – schon vor Unterrichtsbeginn. Ein sicherer Schulweg ist deshalb nicht nur eine Frage der Verkehrspolitik, sondern auch von Chancengleichheit und Gesundheit. Kinder brauchen Verlässlichkeit: Sie sollen ihren Alltag angstfrei, eigenständig und zuverlässig bewältigen können.

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Petition am 29. September 2025 erstellt