Alte Schönhauser Str. 26 retten! Letzte Chance für echten Milieuschutz in Berlin-Mitte!

Das Problem

Die Mieterinitiative Alte.Schönhauser.26 hat sich zusammengeschlossen, um für die Forderung zu kämpfen, dass der Bezirk Berlin-Mitte von der Ausübung seines Vorkaufsrechts Gebrauch macht, damit die ansässigen Mieter:innen nicht vertrieben werden.

1895 erbaut, steht das Wohnensemble in der Alten Schönhauser Str. 26 heute unter Denkmalschutz und gehört (noch) zu den wenigen Mietshäusern im Scheunenviertel, das nicht luxussaniert oder in Wohneigentum aufgeteilt wurde. Auf eine bewegte Bewohner:innen-Historie zurückblickend, definiert sich die Alte Schönhauser Str. 26 dabei vor allem als klassischen Ort, an dem Kiezkultur in Berlin-Mitte aktiv gelebt wird und genau das repräsentiert, was die Stadt Berlin allgemeinhin unter dem Begriff Milieuschutz zusammengefasst hat und als schützenswert deklariert. Doch auch hier droht nun - durch Immobilienverkauf und Eigentümerwechsel - das Aus für ein weiteres Stück lebendiger Stadtteil-Geschichte. Wir Mieter:innen fühlen uns bedroht von:

·         ausufernden Modernisierungen

·         exorbitanten Mietsteigerungen

·         Umwandlung in Eigentum

·         Verdrängung der Bestandsmieter:innen

Die Mieterinitiative Alte.Schönhauser.26 hat sich daher zusammengeschlossen, um für folgende Forderungen zu kämpfen:

·         Der Berliner Senat wird aufgefordert von der Ausübung seines Vorkaufsrechts Gebrauch zu machen!

·         Die langjährigen Mieter:innen dürfen nicht aus ihrem gewohnten Umfeld vertrieben werden!

·         Unser Ziel ist, dass das Haus der Spekulation des Immobilienmarktes weiterhin entzogen wird!

Viele Mieter:innen wohnen seit über 30 Jahren in diesem Haus – einige schon in zweiter Generation. Zur Mieterschaft gehören u.a. Selbstständige, Architekt:innen, Gärtner:innen, Künstler:innen, Auszubildende, Büro-Angestellte, Student:innen, Einzelhandels-Mitarbeiter:innen, Arbeitslose. Nachdem das Vorderhaus vor einigen Jahren an einen privaten Immobilien-Investor verkauft wurde, der die dort bestehenden Wohnungen gegenwärtig in Wohneigentum umwandelt und deren Weiterverkauf plant, droht dem Quergebäude/Gartenhaus durch Verkauf an den selbigen Investor nun das gleiche Schicksal, mit entsprechenden Konsequenzen für die Mieter:innen.

Diese Gefahr wurde inzwischen auch vom Bezirksamt Mitte erkannt, das einen Vorratsbeschluss zur Anwendung des Vorkaufsrechts gefasst hat. Was jedoch fehlt, um den Kauf unseres Hauses letztendlich zu ermöglichen, sind finanzielle Fördermittel für interessierte Genossenschaften.  

Das Schicksal unseres Hauses steht exemplarisch für viele andere Häuser in dem seit 2019 bestehenden Milieuschutzgebiet „Alexanderplatzviertel“ in Berlin-Mitte, das bereits in hohem Maße von Gentrifizierung betroffen ist. Dennoch hat der Bezirk hier noch nie von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht, um die angestammten Bewohner:innen wirksam zu schützen und dem endgültigen Ausverkauf der Kiezkultur entgegenzuwirken.

Wir fordern die Freigabe der nötigen Geldmittel durch den Berliner Senat und damit ein klares Signal für echten Milieuschutz, bevor es zu spät ist! Vorkauf Alte Schönhauser 26 jetzt!

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Das Problem

Die Mieterinitiative Alte.Schönhauser.26 hat sich zusammengeschlossen, um für die Forderung zu kämpfen, dass der Bezirk Berlin-Mitte von der Ausübung seines Vorkaufsrechts Gebrauch macht, damit die ansässigen Mieter:innen nicht vertrieben werden.

1895 erbaut, steht das Wohnensemble in der Alten Schönhauser Str. 26 heute unter Denkmalschutz und gehört (noch) zu den wenigen Mietshäusern im Scheunenviertel, das nicht luxussaniert oder in Wohneigentum aufgeteilt wurde. Auf eine bewegte Bewohner:innen-Historie zurückblickend, definiert sich die Alte Schönhauser Str. 26 dabei vor allem als klassischen Ort, an dem Kiezkultur in Berlin-Mitte aktiv gelebt wird und genau das repräsentiert, was die Stadt Berlin allgemeinhin unter dem Begriff Milieuschutz zusammengefasst hat und als schützenswert deklariert. Doch auch hier droht nun - durch Immobilienverkauf und Eigentümerwechsel - das Aus für ein weiteres Stück lebendiger Stadtteil-Geschichte. Wir Mieter:innen fühlen uns bedroht von:

·         ausufernden Modernisierungen

·         exorbitanten Mietsteigerungen

·         Umwandlung in Eigentum

·         Verdrängung der Bestandsmieter:innen

Die Mieterinitiative Alte.Schönhauser.26 hat sich daher zusammengeschlossen, um für folgende Forderungen zu kämpfen:

·         Der Berliner Senat wird aufgefordert von der Ausübung seines Vorkaufsrechts Gebrauch zu machen!

·         Die langjährigen Mieter:innen dürfen nicht aus ihrem gewohnten Umfeld vertrieben werden!

·         Unser Ziel ist, dass das Haus der Spekulation des Immobilienmarktes weiterhin entzogen wird!

Viele Mieter:innen wohnen seit über 30 Jahren in diesem Haus – einige schon in zweiter Generation. Zur Mieterschaft gehören u.a. Selbstständige, Architekt:innen, Gärtner:innen, Künstler:innen, Auszubildende, Büro-Angestellte, Student:innen, Einzelhandels-Mitarbeiter:innen, Arbeitslose. Nachdem das Vorderhaus vor einigen Jahren an einen privaten Immobilien-Investor verkauft wurde, der die dort bestehenden Wohnungen gegenwärtig in Wohneigentum umwandelt und deren Weiterverkauf plant, droht dem Quergebäude/Gartenhaus durch Verkauf an den selbigen Investor nun das gleiche Schicksal, mit entsprechenden Konsequenzen für die Mieter:innen.

Diese Gefahr wurde inzwischen auch vom Bezirksamt Mitte erkannt, das einen Vorratsbeschluss zur Anwendung des Vorkaufsrechts gefasst hat. Was jedoch fehlt, um den Kauf unseres Hauses letztendlich zu ermöglichen, sind finanzielle Fördermittel für interessierte Genossenschaften.  

Das Schicksal unseres Hauses steht exemplarisch für viele andere Häuser in dem seit 2019 bestehenden Milieuschutzgebiet „Alexanderplatzviertel“ in Berlin-Mitte, das bereits in hohem Maße von Gentrifizierung betroffen ist. Dennoch hat der Bezirk hier noch nie von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht, um die angestammten Bewohner:innen wirksam zu schützen und dem endgültigen Ausverkauf der Kiezkultur entgegenzuwirken.

Wir fordern die Freigabe der nötigen Geldmittel durch den Berliner Senat und damit ein klares Signal für echten Milieuschutz, bevor es zu spät ist! Vorkauf Alte Schönhauser 26 jetzt!

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Senatsverwaltung für Finanzen
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Matthias Kollatz
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Sebastian Scheel
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