Semesterticket muss analog bleiben!


Semesterticket muss analog bleiben!
Das Problem
Ob mit oder ohne Deutschlandticket enthalten, für das Semesterticket muss es eine analoge Option geben, die frei zugänglich ist. Ein digitales Ticket kann und darf zu keinem Zeitpunkt die einzige Option sein und sollte höchstens den Status einer praktischen Alternative zum analogen Ticket besitzen.
Wenn Grundfunktionen wie ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr mit einem Smartphonezwang (Digitalzwang) verknüpft werden, dann zieht das extrem viele Probleme und Konsequenzen mit sich:
- Unzuverlässigkeit und Erhaltungsstress: Smartphones sind von Grund auf relativ unzuverlässige Ausweismittel.
- Sie können ziemlich schnell und unabsehbar kaputt gehen und dann unbenutzbar sein als Ausweisdokument
- Tickets, für die theoretisch eine durchgängige Internetverbindung nötig ist, sind unhaltbar und schlicht unpraktisch in einem U-Bahntunnel und Brandenburger Funklöcherkontext. Man braucht auch ziemlich sicher eine Internetflat um das Ticket überhaupt aufrufen zu können im Falle einer Kontrolle
- Man benötigt einen gut funktionierenden Akku, um den man sich andauernd kümmern muss, dass er auch immer geladen ist.
- Smartphonezwang als erzwungene Ausgabe: Wenn das Smartphone erzwungenerweise zu einem wichtigen Ausweismittel wird, dann muss man sich eines zulegen, dass einem überhaupt die Chance gibt, mit den Punkten aus erstens halbwegs gut umgehen zu können. Es ist schlicht unvernünftig, davon auszugehen, dass jeder ein solches gut funktionierendes und zuverlässiges Smartphone mit durchgängiger Internetverbindung besitzt oder sich wegen so einem Ticket zulegt. Nicht jeder ist bereit viel Geld dafür auszugeben, aber jetzt müssen alle, die halbwegs entspannt die Öffis benutzen wollen.
- Nicht jeder kann so ein Multifunktionswerkzeug wie ein Handy anständig benutzen: Ein Semesterticket bezahlen, das man nicht benutzen kann oder will, macht keinen Spaß.
- Altersdiskriminierung. Alte Leute, die grundlegend mit sowas überfordert sind, denen man wirklich nicht noch einen Stein in den Weg legen sollte, für ihre gesellschaftliche Partizipation.
- Diskriminierung wegen Geld. Menschen mit wenig Geld, die entsprechend Punkt 2 keine fairen Chancen auf einen anständigen Zugang zum Ticket haben, denen vielleicht ihr unzuverlässiges Schrotthandy für alles andere genügt.
- Leute mit Handysuchtproblemen (und das sind verdammt viele), die wirklich wirklich gerne manchmal ihr Handy zuhause lassen und das jetzt nicht mehr können, wenn sie kurz Bus fahren wollen. Punkt 1 kann die Abhängigkeitsprobleme auch um vieles verschlimmern und vielleicht noch viel mehr Leute, die noch nicht in diese Kategorie fallen, aber vielleicht auf der Schwelle sind, hier mit rein stoßen; Man ist halt jetzt wirklich abhängig davon, es immer mitzuhaben.
- Ableismus. Es gibt sehr viele Gründe, warum man vielleicht gerade Probleme damit hat, Smartphones anständig zu bedienen, das können motorische oder visuelle sein und bestimmt noch sehr viel mehr.
Bitte unterschreibt die Petition um dem VBB und dem Semtix so richtig Druck zu machen. Falls ihr noch mehr tun wollt, ruft beim VBB und beim Semtix an und reicht diesbezüglich Beschwerde ein.
VBB: 030 - 25 41 41 41 Mo-So 9:00-18:00 Uhr
Semtix 030-83 90 91-40 Mo 13:30-16:30, Di 11:30-14:30, Fr 11-14 Uhr
Ich stand mit beiden in letzter Zeit ziemlich oft in Kontakt und immer ist niemand schuld und es ist halt so und ich soll mal klarkommen und die finden das auch ganz schlimm, aber können persönlich auch nix tun für mich :( . Ich besitze derzeit kein Smartphone und ich habe nicht vor, das zu ändern. Ich bezahle das Semesterticket - mein Antrag auf Befreiung von den Semesterticketgebühren wurde abgelehnt. UND ich bezahle das Deutschlandticket der S-Bahn, die mir netterweise eine Chipkarte ausgeben konnten. Ich habe also gerade ein 84-Euro-Ticket, nur weil ich kein Handy habe. Die Höhe ist, man hat mir sogar angeboten, mir ein Smartphone mit dem Sozialfonds der Uni zu bezahlen!
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Das Problem
Ob mit oder ohne Deutschlandticket enthalten, für das Semesterticket muss es eine analoge Option geben, die frei zugänglich ist. Ein digitales Ticket kann und darf zu keinem Zeitpunkt die einzige Option sein und sollte höchstens den Status einer praktischen Alternative zum analogen Ticket besitzen.
Wenn Grundfunktionen wie ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr mit einem Smartphonezwang (Digitalzwang) verknüpft werden, dann zieht das extrem viele Probleme und Konsequenzen mit sich:
- Unzuverlässigkeit und Erhaltungsstress: Smartphones sind von Grund auf relativ unzuverlässige Ausweismittel.
- Sie können ziemlich schnell und unabsehbar kaputt gehen und dann unbenutzbar sein als Ausweisdokument
- Tickets, für die theoretisch eine durchgängige Internetverbindung nötig ist, sind unhaltbar und schlicht unpraktisch in einem U-Bahntunnel und Brandenburger Funklöcherkontext. Man braucht auch ziemlich sicher eine Internetflat um das Ticket überhaupt aufrufen zu können im Falle einer Kontrolle
- Man benötigt einen gut funktionierenden Akku, um den man sich andauernd kümmern muss, dass er auch immer geladen ist.
- Smartphonezwang als erzwungene Ausgabe: Wenn das Smartphone erzwungenerweise zu einem wichtigen Ausweismittel wird, dann muss man sich eines zulegen, dass einem überhaupt die Chance gibt, mit den Punkten aus erstens halbwegs gut umgehen zu können. Es ist schlicht unvernünftig, davon auszugehen, dass jeder ein solches gut funktionierendes und zuverlässiges Smartphone mit durchgängiger Internetverbindung besitzt oder sich wegen so einem Ticket zulegt. Nicht jeder ist bereit viel Geld dafür auszugeben, aber jetzt müssen alle, die halbwegs entspannt die Öffis benutzen wollen.
- Nicht jeder kann so ein Multifunktionswerkzeug wie ein Handy anständig benutzen: Ein Semesterticket bezahlen, das man nicht benutzen kann oder will, macht keinen Spaß.
- Altersdiskriminierung. Alte Leute, die grundlegend mit sowas überfordert sind, denen man wirklich nicht noch einen Stein in den Weg legen sollte, für ihre gesellschaftliche Partizipation.
- Diskriminierung wegen Geld. Menschen mit wenig Geld, die entsprechend Punkt 2 keine fairen Chancen auf einen anständigen Zugang zum Ticket haben, denen vielleicht ihr unzuverlässiges Schrotthandy für alles andere genügt.
- Leute mit Handysuchtproblemen (und das sind verdammt viele), die wirklich wirklich gerne manchmal ihr Handy zuhause lassen und das jetzt nicht mehr können, wenn sie kurz Bus fahren wollen. Punkt 1 kann die Abhängigkeitsprobleme auch um vieles verschlimmern und vielleicht noch viel mehr Leute, die noch nicht in diese Kategorie fallen, aber vielleicht auf der Schwelle sind, hier mit rein stoßen; Man ist halt jetzt wirklich abhängig davon, es immer mitzuhaben.
- Ableismus. Es gibt sehr viele Gründe, warum man vielleicht gerade Probleme damit hat, Smartphones anständig zu bedienen, das können motorische oder visuelle sein und bestimmt noch sehr viel mehr.
Bitte unterschreibt die Petition um dem VBB und dem Semtix so richtig Druck zu machen. Falls ihr noch mehr tun wollt, ruft beim VBB und beim Semtix an und reicht diesbezüglich Beschwerde ein.
VBB: 030 - 25 41 41 41 Mo-So 9:00-18:00 Uhr
Semtix 030-83 90 91-40 Mo 13:30-16:30, Di 11:30-14:30, Fr 11-14 Uhr
Ich stand mit beiden in letzter Zeit ziemlich oft in Kontakt und immer ist niemand schuld und es ist halt so und ich soll mal klarkommen und die finden das auch ganz schlimm, aber können persönlich auch nix tun für mich :( . Ich besitze derzeit kein Smartphone und ich habe nicht vor, das zu ändern. Ich bezahle das Semesterticket - mein Antrag auf Befreiung von den Semesterticketgebühren wurde abgelehnt. UND ich bezahle das Deutschlandticket der S-Bahn, die mir netterweise eine Chipkarte ausgeben konnten. Ich habe also gerade ein 84-Euro-Ticket, nur weil ich kein Handy habe. Die Höhe ist, man hat mir sogar angeboten, mir ein Smartphone mit dem Sozialfonds der Uni zu bezahlen!
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Petition am 8. Juli 2024 erstellt