Schulschließung bis die Schule sicher ist, jetzt!

Schulschließung bis die Schule sicher ist, jetzt!

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Bei 100 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!

Delenn Steude hat diese Petition an Angela Merkel (Bundeskanzlerin) und gestartet.

Es ist unverantwortlich, dass wir Schüler/innen unser eigenes Leben, und das derer, die wir anstecken, riskieren müssen! Darum brauchen wir in ganz Deutschland sofort Homeschooling, bis die Hygienemaßnahmen ausreichen, um das Infektionsgeschehen gegen null zu senken! Das bedeutet, mindestens wöchentliche Pflichttest bei allen Schüler/innen und Lehrkräften in Verbindung mit Gruppenverkleinerung und allen bereits bestehenden Hygienemaßnahmen in ganz Deutschland! Falls dies nicht möglich ist, müssen sie bis zum Ende der Pandemie geschlossen bleiben!

 

Begründung:

Auch in der Schule gibt es ein Infektionsgeschehen. Das können Sie jeweils am Coronaticker Ihrer Schule ablesen. Bzw. bekommen Sie sicher selbst mit, dass regelmäßig Coronafälle in Ihre Schule/ der Schule Ihres Kindes auftreten. Die verschiedenen Studien und Wissenschaftler sind sich zwar uneinig, wie stark wir am Pandemiegeschehen beteiligt sind. Klar ist aber, es passiert nicht nichts! Eine infizierte Person in der Schule reicht aus, um einen Risikopatienten über eine Infektionskette zu erreichen. Diese Person muss dann vielleicht mit Folgeschäden leben, wenn er/sie denn überlebt! Das Infektionsgeschehen muss also so weit wie möglich durch erweiterte Hygienemaßnahmen, und ggf. Schulschließung, gemindert werden.

Zudem sagen auch einige Studien aus, dass wir nicht weniger ansteckend für andere seien, und uns nicht seltener bei anderen anstecken, als Erwachsene. Heißt also, es lässt sich nicht komplett ausschließen, dass wir einen signifikanten Teil zum allgemeinen Infektionsgeschehen beitragen. Solange kein Konsens darüber besteht, dass wir Kinder definitiv kaum dazu beitragen, ist es zu riskant, die Schulen, ohne stärkere Hygienemaßnahmen, geöffnet zu lassen.

Dann kommt noch hinzu, dass nicht immer alle Hygienemaßnahmen eingehalten, oder gewährleistet werden können. Wir Schüler/innen aus allen Jahrgängen fassen z.B. alle dieselben Türklinken an. (Zumindest in meiner Schule werden bestimmte Gebäude von allen Jahrgängen genutzt.) Die Masken werden teilweise zu locker, oder unter der Nase getragen. Dann sind da noch die Bus-und Bahnfahrten. Menschen sitzen lange Zeit auf engem, geschlossenem Raum. Das ist der Infektionstreiber schlechthin. Nur um einige Beispiele zu nennen. Hygienemaßnahmen können nur umfangreichen Schutz bieten, wenn sie ordentlich eingehalten werden. Da dies nicht immer gegeben ist, steigt das Infektionsrisiko wieder. Und Sportunterricht findet auch noch statt…Die Hygienemaßnahmen müssen also stärker kontrolliert, und durch weitere ergänzt werden, um den Infektionsschutz zu steigern. Regelmäßige Pflichttests sind unverzichtbar!

Nun kommt auch noch die britische Virusmutante dazu, die im Verdacht steht, ansteckender zu sein. Eine mit der Mutante infizierte Person steckt also mehr Menschen an, als eine mit dem "Wildtyp" infizierte Person. (Außerdem wird vermutet, dass besonders diese Variante für Kinder genauso ansteckend sei, wie für Erwachsene.) Das ist allerdings nur die Mutation, welche schon in Deutschland angekommen ist. Es gibt noch zwei weitere, die auch irgendwann hier sein werden, und eventuell noch ansteckender seien.

Wir selbst wollen natürlich auch keinen schweren Verlauf, eventuell mit dauerhaften Folgeschäden, durchmachen. Auch bei Jugendlichen und Kindern, die gesund sind, tritt dies, zwar seltener, aber nicht niemals auf.

Des Weiteren muss das Infektionsrisiko in den Schulen endlich genauso anerkannt werden, wie im Wirtschaftsbereich. Läden, Betriebe, etc. sind geschlossen, weil das Infektionsrisiko zu hoch sei. Und das, obwohl auch das schlimme Konsequenzen, wie Armut, nach sich zieht. Hier wiegt jedoch das Argument Infektionsschutz schwerer. Beim Thema Schule ist dieses Argument nicht mehr so relevant, und reicht wohl nicht für eine (übergangsweise) Schulschließung, oder das Gebot von Pflichttests aus. Das ist unlogisch!

Und auch wenn Armut und Bildungslücken sehr unangenehm sind, ist ein schwerer Verlauf, oder wegen einer Coronainfektion aus dem Leben zu scheiden, sicherlich unangenehmer. Zudem sind diese Probleme umkehrbar, bleibende Folgeschäden einer Infektion, sowie der Tod nicht. Deshalb sollte man sich nicht gegen Schließungen sträuben.

Auch wird oft betont, dass das Homeschooling nicht gut, bis gar nicht funktioniere. Aber das ist kein Grund, Leben zu riskieren. Denn es gibt nicht nur ein Recht auf Bildung, sondern auch ein Recht auf Leben. Das Homeschooling muss verbessert, aber nicht gleich komplett vermieden werden!

Eltern melden sich, sie seien überfordert, da sie für ihre Kinder Lehrer/in spielen müssten. Allerdings kann man auch da nachhelfen: Besonders seit dem ersten Lockdown gibt es zahlreiche kostenlose Nachhilfeangebote auf allen Ebenen. Auf YouTube finden sich schon immer viele hilfreiche Videos. Und, wie bereits gesagt: Das Homeschooling muss verbessert werden. Das alles würde auch etwas gegen die nun noch ungleicheren Bildungschancen helfen.

Oft kommt auch das Argument auf, Kinder bräuchten soziale Kontakte. Das ist verständlich, jedoch nicht wichtiger als Gesundheit und Menschenleben. Zudem gibt es genug sichere Möglichkeiten zur sozialen Interaktion. Viele Kinder haben Geschwister und Eltern, also (Altersgenossen und) soziale Kontakte Zuhause. Außerdem leben wir im digitalen Zeitalter, in dem WhatsApp, Telefonieren und Videochatten möglich ist. Auch beim "zocken" sprechen die Kinder über Chatrooms miteinander. Da gibt es also genug Ausgleichsmöglichkeiten.

Die Kindeswohlgefährdung durch einen Lockdown ist sehr besorgniserregend. Aber auch dafür kann man Lösungen erarbeiten, z.B. die Notbetreuung für diese Kinder zu öffnen.

Eine (übergangsweise) Schulschließung bringt noch viele weitere Probleme mit sich. Aber Probleme können gelöst, das Homeschooling verbessert werden. Folgeschäden nach einer Erkrankung sind beständig. Bildung kann nachgeholt und zurückgebracht werden, nicht aber ein verstorbener Mensch.

 

Genaue Forderungen:

Deshalb müssen die Schulen in ganz Deutschland sofort geschlossen werden und stattdessen Homeschooling stattfinden, bis es mindestens ein Mal die Woche Pflichtest für das ganze Schulpersonal und die Schüler/innen in ganz Deutschland gibt, deren Ergebnisse auch die entsprechenden Konsequenzen haben (ggf. Quarantäne), und weiterhin alle anderen Hygienemaßnahmen eingehalten, und ab jetzt strenger kontrolliert werden. Darüber hinaus müssen die Gruppen durch Wechselunterricht, oder andere Modelle verkleinert werden, je nach dem, was in den jeweiligen Schulen funktioniert. Vorher darf die Schule nicht offen sein! Es gibt weitere Möglichkeiten für besseren Gesundheitsschutz, die zusätzlich angewendet werden sollten. Wobei für jede Schule verschiedene Maßnahmen verschieden gut realisierbar sind und dementsprechend individuell erlassen werden müssen. Die Schulen, bei denen der Onlineunterricht gut funktioniert, könnten dauerhaft ins Homeschooling gehen. Man könnte auch wieder alle nicht-Abschlussklassen in den Onlineunterricht schicken. Ein paar weitere Ideen stammen aus einem Artikel (siehe unten): Nur die Schüler/Jahrgänge in den Fernunterricht schicken, welche gut eigenständig arbeiten können, gestaffelte Unterrichtszeiten einführen, oder jedem die freie Wahl lassen, ob er/sie in den Onlineunterricht geht.

Ziel ist es, das Infektionsgeschehen stark zu senken, am besten so weit, dass keine Infektionen mehr auftreten.

Natürlich muss es Schulungen von Experten für die geben, welche die Tests durchführen sollen. Ggf. muss den Schulen ausgebildetes Personal zur Verfügung gestellt werden, welches die Tests durchführt. Auch muss es hygienisch ablaufen, also z.B. sollten die Kinder einzeln in den Testraum kommen. Um zu vermeiden, dass immer dieselben Stunden ausfallen, könnte man die Tests über die Woche hinweg staffeln.

Zudem muss das Homeschooling ausgebaut und verbessert werden: Schulungen für Lehrer/innen und Schüler/innen, Kontrolle, das mitgearbeitet wird, z.B. durch Zuhause anrufen, zur Verfügung stellen von kostenlosen Endgeräten für Bedürftigen, etc.

Des Weiteren sollten Prüfungsvorbereitungen, die nur im Präsenzunterricht möglich sind, wie etwa Üben für die englische Kommunikationsprüfung, oder für Präsentationsprüfungen in Partner-oder Gruppenarbeit, weiterhin möglich sein, falls es Online nicht funktioniert. Heißt, auch die Prüfungen sollten geschrieben werden, allerdings ebenfalls unter Beachtung dieser oben genannten Hygienemaßnahmen.

Falls dies nicht möglich ist, müssen die Schulen bis zum Ende der Pandemie geschlossen bleiben, um Menschenleben zu schützen. Das heißt, bis wir die Herdenimmunität, hoffentlich durch Impfen, erreicht haben. Die Notbetreuung muss dann auch für Kinder zugänglich gemacht werden, die Zuhause nicht lernen können, und/oder Vernachlässigung, Gewalt, sowie Missbrauch jeglicher Art, erleben. Dies gilt auch bei übergangsweißer Schulschließung. In Anbetracht des Kindeswohles wäre es jedoch erfreulicher, wenn stattdessen die Hygienemaßnahmen verschärft werden würden.

 

Schlusswort: 

Wenn wir uns in der Schule anstecken, infizieren wir über Infektionsketten viele weitere Menschen. Eventuell Menschen, die von einer Infektion Folgeschäden, oder den Tod davontragen. Daran möchte sicher keine/r von uns, und keine/r der Verantwortlichen schuld sein...

Außerdem: Ist Bildung wirklich wichtiger, als Menschenleben? (Spoiler: Nein!)

Deshalb bitte ich um Ihre Unterstützung: Unterschreiben, weiterteilen, und gerne auch auf anderem Wege etwas Bewegen! Sprechen Sie z.B. mit Ihren Freunden und Familien über dieses Thema, um Aufmerksamkeit zu schaffen.

Hier ist ein Artikel, der das Problem sehr gut darstellen: https://www.news4teachers.de/2021/03/mit-teils-haarstraeubenden-behauptungen-und-unter-berufung-auf-windige-quellen-wie-kultusminister-schuloeffnungen-begruenden/

Der Artikel, aus dem die Ideen für besseren Infektionsschutz stammen: https://www.schweizer-illustrierte.ch/family/alltag/was-fur-schulschliessungen-spricht-und-was-dagegen  

Bitte unterschreiben Sie auch hier: https://www.change.org/p/bundestag-und-alle-kultusministerien-der-bundesl%C3%A4nder-sofortige-digitalisierung-der-%C3%B6ffentlichen-schulen-e-learning-in-und-nach-coronazeiten  

https://www.change.org/p/angela-merkel-cdu-kompromissforderung-bez%C3%BCglich-schule-und-corona-schulschlie%C3%9Fung  

https://www.change.org/p/angela-merkel-schulschlie%C3%9Fung-aufgrund-von-erh%C3%B6hten-covid-19-f%C3%A4llen-f5c3b32a-aa71-426a-a066-78ddb5cecefb  

https://www.change.org/p/jens-spahn-lasst-die-schulen-geschlossen?signed=true  

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe!

Delenn Steude

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 100.
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