Schluss mit sinnlosem monatelangen Leinenzwang!! Zum Wohle von Mensch und Tier!!!


Schluss mit sinnlosem monatelangen Leinenzwang!! Zum Wohle von Mensch und Tier!!!
Das Problem
Nachdem ich 2016 hier die Petition für die stressfreie Weideschlachtung durch Herbert Siegel im Allgäu erfolgreich lanziert hatte, schreibe ich dieses Mal in eigener Sache und bitte Sie um Unterstützung und zahlreiches Teilen mit anderen.
Seit 7 Jahren wohnen wir mit unseren Hunden nicht mehr in Bayern, sondern zum ersten Mal in einem Bundesland mit Leinenzwang vom 1.4. bis 15.7. Die letzten Jahre wurden wir nur einmal angesprochen (der Herr hat sich nicht vorgestellt) aber in Ruhe gelassen, da wir unsere Hunde unter Kontrolle haben. Nun sollen wir plötzlich unsere Hunde, die ihr Leben lang kontrollierten Freilauf kannten, monatelang anleinen und ihnen keinen freien artgerechten Auslauf mehr geben dürfen. Das würde auch unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen! Was für frustrane Spaziergänge mit drei super folgenden Hunden an der Leine...
In Bayern sagten befreundete Jäger mir, es "gebe in Deutschland genügend Gesetze, die unsere Wildtiere vor Hunden schützen. Ein genereller Leinenzwang sei unnötig und zudem Tierschutz relevant! Von allen (z.T. auch geschätzten) Wildtierverlusten gingen ca. 90% auf Land- und Forstwirtschaft (und das Problem wird gravierend zunehmen, wie ich unten noch ausführen werde), ca. 9,9 % auf Strassen- und Schienenverkehr die restlichen 0,1% teilen sich Wilderer und schliesslich Risse durch Hunde."
260'000 Rehe in den letzten 10 Jahren wurden auf Niedersachsens Strassen getötet (landundforst.de von Christel Grommel). Jährlich werden mehr als 25'000 Rehe, 2000 Wildschweine, 1100 Damm- und Rothirsche sowie etliche kleinere Tiere wie Hasen, Kaninchen, Füchse und Dachse alleine auf Niedersachsens Strassen getötet. (insges. 28'100)
Und aus " energie-aus-wildpflanzen.de" erfahren wir, dass "fast 100'000 Kitze jährlich während der Mahd verstümmelt oder getötet werden. Daneben auch Feldhasen, Rebhennen und andere Bodenbrüter (Wachtel, Wiesenweihe, Grauammer uvm.) Kröten, Frösche, Echsen und Igel. Konservativ geschätzt ca. 500'000 Individuen.
War der Mähtod bisher nur Gegenstand der klassischen Grünlandnutzung, wird er aktuell auch immer mehr zu einem Thema auf den Flächen, die das Substrat zur Erzeugung von Biogas liefern. Eine Prognose des deutschen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von 2015 besagte, dass die Flächengrösse von Energiepflanzen bis 2020(!) auf das zwei bis dreifache ansteigen wird, was eine starke Zunahme der Wildtierverluste auch im Energiepflanzenanbau bedeuten wird. Für eine hohe Zahl von Arten des Offenlandes werden sich die Verluste (durch den Mähtod) höchstwahrscheinlich bestandsgefährdend auswirken!" (Nov. 2015 Agritechnica Hannover)
Die Zahlen waren 2020 trotz umfassender Bemühungen stagnierend hoch. (Ausführliche Informationen zu den Bemühungen um den Wildschutz finden Sie auf der Homepage www.wildretter.de Angesichts dieser beunruhigenden Zahlen ist es absolut unverhältnismässig, die Hundehalter und ihre wohlerzogenen Hunde in den betroffenen Bundesländern monatelang mit einem Leinenzwang zu plagen. Die Bestände inzwischen hochgradig gefährdeter Arten (Grosser Brachvogel, Kiebitz, Wiesenweihe oder Uferschnepfe) sind nicht durch freilaufende Hunde gefährdet oder umgekehrt gesagt, können nicht durch angeleinte Hunde gerettet werden!
Abschliessend möchte ich festhalten, dass ich alle Tiere dieser Schöpfung liebe und schon viele gerettet habe. Von der Maus über das Blaumeischen, die Mehlschwalben und Stare, die wir aufgezogen haben bis hin zu dem Kitz, das wir von der Strasse schoben und dem verwirrten Schwan, den wir von der Autobahn geleiteten und viele andere mehr. So verantwortungsbewusst wie ich denken und verhalten sich die allermeisten Hundehalter, die ich kenne! Wenn aber die Uneinsichtigen und Rücksichtslosen als Maß der Dinge genommen werden, dürften wir alle nicht mehr Auto fahren.
Auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ml.niedersachsen.de/startseite/themen/wald_holz_jagd/wald_und_forstwirtschaft/mit-dem-hund-in-der-freien-landschaft-132036.html) steht unter Punkt 17) Gesetzliche Vorgaben (-) unterliegen einer ständigen Überprüfung. Dabei spielen sowohl die Aspekte einer tiergemässen Hundehaltung, als auch die des Artenschutzes eine wichtige Rolle! (-)
In diesem Sinne verlangen wir eine Abschaffung dieses Gesetzes, bzw. das Ende des seit mind. 25 Jahren bestehenden saisonalen Leinenzwanges in Niedersachsen. Diese Angaben dürfen von interessierten Petitionsschreibern gerne auch für weitere Bundesländer, die diese nutzlose und nicht tiergemässe Regelung haben, benutzt werden.
Bettina Nevermann

5.512
Das Problem
Nachdem ich 2016 hier die Petition für die stressfreie Weideschlachtung durch Herbert Siegel im Allgäu erfolgreich lanziert hatte, schreibe ich dieses Mal in eigener Sache und bitte Sie um Unterstützung und zahlreiches Teilen mit anderen.
Seit 7 Jahren wohnen wir mit unseren Hunden nicht mehr in Bayern, sondern zum ersten Mal in einem Bundesland mit Leinenzwang vom 1.4. bis 15.7. Die letzten Jahre wurden wir nur einmal angesprochen (der Herr hat sich nicht vorgestellt) aber in Ruhe gelassen, da wir unsere Hunde unter Kontrolle haben. Nun sollen wir plötzlich unsere Hunde, die ihr Leben lang kontrollierten Freilauf kannten, monatelang anleinen und ihnen keinen freien artgerechten Auslauf mehr geben dürfen. Das würde auch unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen! Was für frustrane Spaziergänge mit drei super folgenden Hunden an der Leine...
In Bayern sagten befreundete Jäger mir, es "gebe in Deutschland genügend Gesetze, die unsere Wildtiere vor Hunden schützen. Ein genereller Leinenzwang sei unnötig und zudem Tierschutz relevant! Von allen (z.T. auch geschätzten) Wildtierverlusten gingen ca. 90% auf Land- und Forstwirtschaft (und das Problem wird gravierend zunehmen, wie ich unten noch ausführen werde), ca. 9,9 % auf Strassen- und Schienenverkehr die restlichen 0,1% teilen sich Wilderer und schliesslich Risse durch Hunde."
260'000 Rehe in den letzten 10 Jahren wurden auf Niedersachsens Strassen getötet (landundforst.de von Christel Grommel). Jährlich werden mehr als 25'000 Rehe, 2000 Wildschweine, 1100 Damm- und Rothirsche sowie etliche kleinere Tiere wie Hasen, Kaninchen, Füchse und Dachse alleine auf Niedersachsens Strassen getötet. (insges. 28'100)
Und aus " energie-aus-wildpflanzen.de" erfahren wir, dass "fast 100'000 Kitze jährlich während der Mahd verstümmelt oder getötet werden. Daneben auch Feldhasen, Rebhennen und andere Bodenbrüter (Wachtel, Wiesenweihe, Grauammer uvm.) Kröten, Frösche, Echsen und Igel. Konservativ geschätzt ca. 500'000 Individuen.
War der Mähtod bisher nur Gegenstand der klassischen Grünlandnutzung, wird er aktuell auch immer mehr zu einem Thema auf den Flächen, die das Substrat zur Erzeugung von Biogas liefern. Eine Prognose des deutschen Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz von 2015 besagte, dass die Flächengrösse von Energiepflanzen bis 2020(!) auf das zwei bis dreifache ansteigen wird, was eine starke Zunahme der Wildtierverluste auch im Energiepflanzenanbau bedeuten wird. Für eine hohe Zahl von Arten des Offenlandes werden sich die Verluste (durch den Mähtod) höchstwahrscheinlich bestandsgefährdend auswirken!" (Nov. 2015 Agritechnica Hannover)
Die Zahlen waren 2020 trotz umfassender Bemühungen stagnierend hoch. (Ausführliche Informationen zu den Bemühungen um den Wildschutz finden Sie auf der Homepage www.wildretter.de Angesichts dieser beunruhigenden Zahlen ist es absolut unverhältnismässig, die Hundehalter und ihre wohlerzogenen Hunde in den betroffenen Bundesländern monatelang mit einem Leinenzwang zu plagen. Die Bestände inzwischen hochgradig gefährdeter Arten (Grosser Brachvogel, Kiebitz, Wiesenweihe oder Uferschnepfe) sind nicht durch freilaufende Hunde gefährdet oder umgekehrt gesagt, können nicht durch angeleinte Hunde gerettet werden!
Abschliessend möchte ich festhalten, dass ich alle Tiere dieser Schöpfung liebe und schon viele gerettet habe. Von der Maus über das Blaumeischen, die Mehlschwalben und Stare, die wir aufgezogen haben bis hin zu dem Kitz, das wir von der Strasse schoben und dem verwirrten Schwan, den wir von der Autobahn geleiteten und viele andere mehr. So verantwortungsbewusst wie ich denken und verhalten sich die allermeisten Hundehalter, die ich kenne! Wenn aber die Uneinsichtigen und Rücksichtslosen als Maß der Dinge genommen werden, dürften wir alle nicht mehr Auto fahren.
Auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ml.niedersachsen.de/startseite/themen/wald_holz_jagd/wald_und_forstwirtschaft/mit-dem-hund-in-der-freien-landschaft-132036.html) steht unter Punkt 17) Gesetzliche Vorgaben (-) unterliegen einer ständigen Überprüfung. Dabei spielen sowohl die Aspekte einer tiergemässen Hundehaltung, als auch die des Artenschutzes eine wichtige Rolle! (-)
In diesem Sinne verlangen wir eine Abschaffung dieses Gesetzes, bzw. das Ende des seit mind. 25 Jahren bestehenden saisonalen Leinenzwanges in Niedersachsen. Diese Angaben dürfen von interessierten Petitionsschreibern gerne auch für weitere Bundesländer, die diese nutzlose und nicht tiergemässe Regelung haben, benutzt werden.
Bettina Nevermann

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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 11. April 2024 erstellt