Schluss mit der Demütigung im Sportunterricht – keine Mannschaftswahl durch Schüler mehr!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Fabian Bogensberger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Schluss mit der öffentlichen Demütigung!

Keine Mannschaftswahl durch Schüler im Sportunterricht mehr

 

Worum geht es?

Täglich erleben Kinder und Jugendliche in deutschen Schulen eine stille, aber tiefe Demütigung: Im Sportunterricht dürfen zwei Schüler Mannschaften zusammenstellen – und wählen sich dabei Mitspieler aus, bis am Ende diejenigen übrig bleiben, die niemand haben wollte.

 

Diese Praxis hinterlässt Spuren. Wer regelmäßig als Letzter gewählt wird – ob wegen motorischer Schwäche, Übergewicht, Autismus, Schüchternheit oder einfach weil er oder sie nicht zur richtigen Clique gehört – trägt dieses Erlebnis oft jahrelang mit sich. Es ist keine Kleinigkeit. Es ist eine wöchentliche, öffentliche Botschaft: Du gehörst nicht dazu.

 

Was fordern wir?

Wir fordern, dass an allen deutschen Schulen die Mannschaftsbildung im Sportunterricht ausschließlich durch die Lehrkraft oder durch faire, zufällige Methoden erfolgt – nicht durch Schüler, die ihre Mitschüler auswählen.

 

Konkret bedeutet das:

• Lehrkräfte teilen Mannschaften selbst ein – durch Zufallsverfahren, Abzählen oder nach pädagogischen Gesichtspunkten.
• Das Prinzip "Kapitäne wählen ihre Mannschaft" wird abgeschafft.
• Kultusministerien und Schulbehörden verankern diesen Grundsatz verbindlich in Lehrplänen und Handreichungen für Sportlehrkräfte.
• Lehrkräfte werden in der Ausbildung und Fortbildung für die psychosozialen Folgen dieser Praxis sensibilisiert.
 

Warum ist das so wichtig?

Was harmlos klingt, hat ernste Folgen:

 

• Kinder mit Behinderungen, Autismus oder sozialen Schwierigkeiten sind systematisch benachteiligt.
• Das Ritual verstärkt bestehende Ausgrenzungsdynamiken in der Klasse.
• Es schadet dem Selbstbild in einer Phase, in der Kinder besonders verletzlich sind.
• Es ist pädagogisch nicht notwendig – faire Alternativen sind einfach und sofort umsetzbar.
 

Es gibt keinen pädagogischen Grund, diese Praxis beizubehalten. Es gibt aber viele gute Gründe, sie zu beenden.

 

Wer steckt dahinter?

Diese Initiative entstand aus einer einfachen Beobachtung: Wer als Kind immer als Letzter gewählt wird, vergisst das nicht. Wir glauben, dass Schule ein Ort sein sollte, an dem sich alle Kinder sicher und willkommen fühlen – auch im Sportunterricht.

 

Unterstütze diese Petition und teile sie. Jede Unterschrift zählt.

 

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Frank WeilandPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Fabian Bogensberger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Schluss mit der öffentlichen Demütigung!

Keine Mannschaftswahl durch Schüler im Sportunterricht mehr

 

Worum geht es?

Täglich erleben Kinder und Jugendliche in deutschen Schulen eine stille, aber tiefe Demütigung: Im Sportunterricht dürfen zwei Schüler Mannschaften zusammenstellen – und wählen sich dabei Mitspieler aus, bis am Ende diejenigen übrig bleiben, die niemand haben wollte.

 

Diese Praxis hinterlässt Spuren. Wer regelmäßig als Letzter gewählt wird – ob wegen motorischer Schwäche, Übergewicht, Autismus, Schüchternheit oder einfach weil er oder sie nicht zur richtigen Clique gehört – trägt dieses Erlebnis oft jahrelang mit sich. Es ist keine Kleinigkeit. Es ist eine wöchentliche, öffentliche Botschaft: Du gehörst nicht dazu.

 

Was fordern wir?

Wir fordern, dass an allen deutschen Schulen die Mannschaftsbildung im Sportunterricht ausschließlich durch die Lehrkraft oder durch faire, zufällige Methoden erfolgt – nicht durch Schüler, die ihre Mitschüler auswählen.

 

Konkret bedeutet das:

• Lehrkräfte teilen Mannschaften selbst ein – durch Zufallsverfahren, Abzählen oder nach pädagogischen Gesichtspunkten.
• Das Prinzip "Kapitäne wählen ihre Mannschaft" wird abgeschafft.
• Kultusministerien und Schulbehörden verankern diesen Grundsatz verbindlich in Lehrplänen und Handreichungen für Sportlehrkräfte.
• Lehrkräfte werden in der Ausbildung und Fortbildung für die psychosozialen Folgen dieser Praxis sensibilisiert.
 

Warum ist das so wichtig?

Was harmlos klingt, hat ernste Folgen:

 

• Kinder mit Behinderungen, Autismus oder sozialen Schwierigkeiten sind systematisch benachteiligt.
• Das Ritual verstärkt bestehende Ausgrenzungsdynamiken in der Klasse.
• Es schadet dem Selbstbild in einer Phase, in der Kinder besonders verletzlich sind.
• Es ist pädagogisch nicht notwendig – faire Alternativen sind einfach und sofort umsetzbar.
 

Es gibt keinen pädagogischen Grund, diese Praxis beizubehalten. Es gibt aber viele gute Gründe, sie zu beenden.

 

Wer steckt dahinter?

Diese Initiative entstand aus einer einfachen Beobachtung: Wer als Kind immer als Letzter gewählt wird, vergisst das nicht. Wir glauben, dass Schule ein Ort sein sollte, an dem sich alle Kinder sicher und willkommen fühlen – auch im Sportunterricht.

 

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