Schluss mit dem Haustierabschuss – Verbot von Katzenabschüssen im Landesjagdgesetz

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Das Problem

Richtungsweisende Forderung
Wir  fordern den Deutschen Bundestag auf, das Jagdgesetz dahingehend zu ändern, dass der Abschuss von Katzen im Rahmen des Jagdschutzes ersatzlos gestrichen und verboten wird. Parallel dazu fordern wir die rechtliche Verankerung einer flächendeckenden Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hauskatzen mit Freigang (nach dem erfolgreichen Vorbild des „Paderborner Modells“).
Begründung
1. Unnötiges Tierleid statt nachhaltiger Lösungen
Der Abschuss von schätzungsweise Tausenden Katzen pro Jahr in Deutschland ist eine veraltete und ethisch nicht mehr vertretbare Maßnahme. Er führt zu unendlichem Leid für die betroffenen Tiere und traumatisiert Tierhalter, die ihre geliebten Familienmitglieder verlieren. Aus der Distanz eines Jagdgewehrs ist es unmöglich zu unterscheiden, ob es sich um eine herrenlose Katze oder ein gechiptes, schmerzlich vermisstes Haustier handelt.
2. Wissenschaft belegt: Abschuss verfehlt das Ziel
Die Tötung von Katzen löst das Problem freilebender Populationen nicht nachhaltig. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass rund 70 % der von Katzen erbeuteten Kleinsäuger und Vögel auf das Konto von herrenlosen Streunerkatzen gehen, die aus purem Hunger jagen. Gut gefütterte Hauskatzen mit Besitzern tragen nur einen minimalen Bruchteil bei. Der Abschuss schafft in Revieren lediglich freien Platz, der schnell durch neue Katzen besetzt wird.
Zudem stellt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) klar, dass der Hauptgrund für das Artensterben bei Vögeln nicht die Katze ist, sondern das dramatische Insektensterben und der Verlust von Lebensräumen durch die intensive Landwirtschaft.
3. Die echte Lösung: Kastration, Kennzeichnung und Registrierung
Der wirksamste Weg, um Wildtiere und Katzen gleichermaßen zu schützen, ist die Bekämpfung der Ursache des Problems: die unkontrollierte Vermehrung.
Eine Kastrationspflicht verhindert, dass Freigänger-Hauskatzen weiteren Nachwuchs mit wilden Streunern zeugen. Das trocknet die Populationen an der Quelle aus.
Kastrierte Katzen haben einen deutlich kleineren Jagdradius. Sie bleiben näher am Haus und geraten seltener in Konflikt mit dem Naturschutz.
Eine Registrierungspflicht sorgt dafür, dass aufgefundene Tiere sofort ihren Besitzern zugeordnet werden können.
Bundesländer wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben den Katzenabschuss bereits weitgehend verboten. Es ist an der Zeit, dass ganz Deutschland nachzieht und ein modernes, tiergerechtes Gesetz schafft.
Schützen wir Vögel und Haustiere effektiv – mit Vernunft statt Gewehrkugeln!

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Dominika CPetitionsstarter*in

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