SCHLUSS! mit Ausbeutung im Sozial- und Gesundheitswesen!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Ingo Jäger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger,

soziale und helfende Berufe bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft. Pflegekräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger, Therapeutinnen und Therapeuten, medizinische Fachangestellte, Integrationshelfer, Alltagsbegleiter, Schulbegleiter sowie viele weitere Berufsgruppen sorgen täglich dafür, dass Menschen versorgt, begleitet, geschützt und unterstützt werden.

Sie betreuen Kinder, pflegen ältere Menschen, behandeln Kranke, unterstützen Menschen mit Behinderungen und helfen Menschen in schwierigen Lebenslagen. Ohne diese Berufe würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

Und dennoch erleben gerade diese Berufsgruppen seit Jahren eine strukturelle Geringschätzung – in Form von zu niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen, Personalmangel und politischem Stillstand.

Meine Entscheidung, diese Petition zu starten, wurde zusätzlich durch eine aktuelle politische Entwicklung bestärkt: Am 11.03.2026 wurden Honorarkürzungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Höhe von 4,5 % beschlossen. Während der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung stetig steigt und Wartezeiten für Patientinnen und Patienten vielerorts Monate oder sogar über ein Jahr betragen, wird die Arbeit derjenigen, die diese Versorgung leisten, finanziell gekürzt. Dieses Signal ist nicht nur für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten problematisch – es steht stellvertretend für die mangelnde Wertschätzung vieler helfender Berufe insgesamt.

Die Realität in vielen Einrichtungen ist alarmierend:
Viele Beschäftigte arbeiten unter enormem Zeitdruck, mit zu wenig Personal und unter hoher emotionaler sowie körperlicher Belastung. Schichtarbeit, Überstunden und ständig steigende Anforderungen gehören zum Alltag. Gleichzeitig steht die Qualität der Versorgung unter Druck, weil schlicht zu wenige Fachkräfte vorhanden sind.

Der bestehende Fachkräftemangel verschärft diese Situation weiter. Immer mehr Beschäftigte verlassen aus Überlastung ihren Beruf oder reduzieren ihre Arbeitszeit. Die Burnout-Gefahr steigt massiv. Wer täglich Verantwortung für andere Menschen trägt, darf nicht selbst an den Rand der eigenen Belastbarkeit gebracht werden.

Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die Beschäftigten – sie gefährdet auch die Versorgung der gesamten Bevölkerung.

Wenn Pflegekräfte fehlen, leiden Pflegebedürftige.
Wenn Erzieher fehlen, leiden Kinder und Familien.
Wenn Sozialarbeiter fehlen, geraten vulnerable Menschen ohne Unterstützung noch weiter in den Abgrund..
Wenn Therapieplätze fehlen, bleiben psychisch Erkrankte allein.

Besonders deutlich zeigt sich das Versagen der aktuellen Strukturen im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung. Die Bedarfsplanung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wurde seit vielen Jahren nicht ausreichend an den tatsächlichen Bedarf angepasst. In vielen Regionen warten Menschen monatelang oder sogar über ein Jahr auf einen Therapieplatz.

In einer Zeit, in der psychische Erkrankungen stark zunehmen und immer mehr Menschen Hilfe benötigen, ist diese Situation nicht länger hinnehmbar! Eine moderne Gesundheitsversorgung muss auch die psychische Gesundheit ernst nehmen und ausreichend Therapieplätze ermöglichen.

Gleichzeitig hat die zunehmende Privatisierung im Gesundheitswesen dazu geführt, dass wirtschaftliche Interessen immer stärker über medizinische und pflegerische Bedürfnisse gestellt werden. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen geraten unter wirtschaftlichen Druck, während Personal eingespart und Arbeitsbedingungen verschlechtert werden.

Gesundheit, Pflege, Betreuung und Bildung dürfen jedoch keine Ware sein! Diese Bereiche gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge und müssen sich am Wohl der Menschen orientieren – nicht an Profitinteressen.

Darüber hinaus müssen sich alle helfenden und pflegenden Berufe stärker zusammenschließen. Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie viele weitere Berufsgruppen stehen vor ähnlichen Problemen: Überlastung, Fachkräftemangel, mangelnde Wertschätzung und unzureichende Bezahlung.

Nur gemeinsam können wir diesen Entwicklungen entgegenwirken. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen, solidarisch handeln und gemeinsam für bessere Bedingungen eintreten! Die derzeitige Situation darf nicht länger akzeptiert werden!

Während in vielen anderen Branchen regelmäßig Lohnerhöhungen stattfinden, erleben viele Menschen in sozialen und helfenden Berufen stagnierende Einkommen oder sogar Kürzungen. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten kontinuierlich. Löhne, die über Jahre hinweg kaum steigen oder sogar sinken, bedeuten real einen Verlust an Einkommen und Lebensqualität für diejenigen, die täglich Verantwortung für andere Menschen übernehmen.

Wir können und sollten uns diese Entwicklung nicht länger gefallen lassen.

Unsere Forderungen:

  1. Deutliche und nachhaltige Lohnerhöhungen für alle sozialen und helfenden Berufe, die der Verantwortung, Belastung und gesellschaftlichen Bedeutung dieser Arbeit gerecht werden.
  2. Verbindliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, einschließlich ausreichender Personalschlüssel, realistisch gestalteter Arbeitszeiten und Maßnahmen zur Gesundheitsprävention für Beschäftigte.
  3. Eine umfassende Ausbildungsoffensive, um mehr Fachkräfte für soziale und helfende Berufe zu gewinnen. Ausbildung und Studium in diesen Bereichen müssen finanziell abgesichert, attraktiv gestaltet und ausreichend gefördert werden.
  4. Ein Ende der strukturellen Ausbeutung in sozialen Berufen. Wer täglich Verantwortung für Menschen übernimmt, muss unter fairen Bedingungen arbeiten können.
  5. Eine dringend notwendige Reform der Bedarfsplanung und ein Ende der Beschlossenen Honorarkürzung von 4,5% Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und eine gerecht finanzierte Weiterbildung für alles PiA’s!!!, damit deutlich mehr Therapieplätze entstehen und Menschen schneller Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe erhalten.
  6. Eine stärkere öffentliche Verantwortung für das Gesundheitssystem, einschließlich einer kritischen Neubewertung der Privatisierung von Krankenhäusern. Die Versorgung der Bevölkerung darf nicht vom Profitdenken bestimmt werden.
  7. Mehr gesellschaftliche und politische Anerkennung für alle sozialen und helfenden Berufe.
    Die Menschen, die sich jeden Tag um andere kümmern, verdienen Respekt, Sicherheit und eine faire Bezahlung. Applaus allein reicht nicht – es braucht konkrete politische Maßnahmen.
  8. SCHLUSS!: EINE Versicherung für ALLE! - Einzahlung privat versicherter in die GKV! Gerechte Gesundheitsversorgung für ALLE!!! Der Sparplan auf Kosten der Menschen und deren Leben aufhalten!! (Entwürfe vorgestellt am: 30.03.2026).

STATT ZU UNTERSTÜTZEN SOLL LAUT DER „EXPERTENKOMMISION“ (Stand: 30.03.2026) NOCH MEHR GESPART UND GEKÜRZT WERDEN! - DAS IST INAKZEPTABEL! Wir ALLE müssen gemeinsam laut werden!!! Alles auf Kosten von gesetzlich versicherten und Beschäftigten!!! Eine funktionierende Gesellschaft braucht eine starke soziale Infrastruktur. Wenn diese Berufe weiter überlastet, unterbezahlt und strukturell vernachlässigt werden, gefährdet das langfristig die Versorgung von Millionen Menschen.

Deshalb fordern wir entschlossenes politisches Handeln – jetzt.

Für eine gerechte Bezahlung, würdige Arbeitsbedingungen und ein solidarisches Gesundheits- und Sozialsystem.

Mit Nachdruck,

Marla Fuchs 
Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin 

und alle Betroffenen in den in der Petition genannten Bereichen! 

avatar of the starter
Marla FuchsPetitionsstarter*in

71

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Ingo Jäger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger,

soziale und helfende Berufe bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft. Pflegekräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger, Therapeutinnen und Therapeuten, medizinische Fachangestellte, Integrationshelfer, Alltagsbegleiter, Schulbegleiter sowie viele weitere Berufsgruppen sorgen täglich dafür, dass Menschen versorgt, begleitet, geschützt und unterstützt werden.

Sie betreuen Kinder, pflegen ältere Menschen, behandeln Kranke, unterstützen Menschen mit Behinderungen und helfen Menschen in schwierigen Lebenslagen. Ohne diese Berufe würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

Und dennoch erleben gerade diese Berufsgruppen seit Jahren eine strukturelle Geringschätzung – in Form von zu niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen, Personalmangel und politischem Stillstand.

Meine Entscheidung, diese Petition zu starten, wurde zusätzlich durch eine aktuelle politische Entwicklung bestärkt: Am 11.03.2026 wurden Honorarkürzungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Höhe von 4,5 % beschlossen. Während der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung stetig steigt und Wartezeiten für Patientinnen und Patienten vielerorts Monate oder sogar über ein Jahr betragen, wird die Arbeit derjenigen, die diese Versorgung leisten, finanziell gekürzt. Dieses Signal ist nicht nur für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten problematisch – es steht stellvertretend für die mangelnde Wertschätzung vieler helfender Berufe insgesamt.

Die Realität in vielen Einrichtungen ist alarmierend:
Viele Beschäftigte arbeiten unter enormem Zeitdruck, mit zu wenig Personal und unter hoher emotionaler sowie körperlicher Belastung. Schichtarbeit, Überstunden und ständig steigende Anforderungen gehören zum Alltag. Gleichzeitig steht die Qualität der Versorgung unter Druck, weil schlicht zu wenige Fachkräfte vorhanden sind.

Der bestehende Fachkräftemangel verschärft diese Situation weiter. Immer mehr Beschäftigte verlassen aus Überlastung ihren Beruf oder reduzieren ihre Arbeitszeit. Die Burnout-Gefahr steigt massiv. Wer täglich Verantwortung für andere Menschen trägt, darf nicht selbst an den Rand der eigenen Belastbarkeit gebracht werden.

Diese Entwicklung gefährdet nicht nur die Beschäftigten – sie gefährdet auch die Versorgung der gesamten Bevölkerung.

Wenn Pflegekräfte fehlen, leiden Pflegebedürftige.
Wenn Erzieher fehlen, leiden Kinder und Familien.
Wenn Sozialarbeiter fehlen, geraten vulnerable Menschen ohne Unterstützung noch weiter in den Abgrund..
Wenn Therapieplätze fehlen, bleiben psychisch Erkrankte allein.

Besonders deutlich zeigt sich das Versagen der aktuellen Strukturen im Bereich der psychischen Gesundheitsversorgung. Die Bedarfsplanung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wurde seit vielen Jahren nicht ausreichend an den tatsächlichen Bedarf angepasst. In vielen Regionen warten Menschen monatelang oder sogar über ein Jahr auf einen Therapieplatz.

In einer Zeit, in der psychische Erkrankungen stark zunehmen und immer mehr Menschen Hilfe benötigen, ist diese Situation nicht länger hinnehmbar! Eine moderne Gesundheitsversorgung muss auch die psychische Gesundheit ernst nehmen und ausreichend Therapieplätze ermöglichen.

Gleichzeitig hat die zunehmende Privatisierung im Gesundheitswesen dazu geführt, dass wirtschaftliche Interessen immer stärker über medizinische und pflegerische Bedürfnisse gestellt werden. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen geraten unter wirtschaftlichen Druck, während Personal eingespart und Arbeitsbedingungen verschlechtert werden.

Gesundheit, Pflege, Betreuung und Bildung dürfen jedoch keine Ware sein! Diese Bereiche gehören zur öffentlichen Daseinsvorsorge und müssen sich am Wohl der Menschen orientieren – nicht an Profitinteressen.

Darüber hinaus müssen sich alle helfenden und pflegenden Berufe stärker zusammenschließen. Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie viele weitere Berufsgruppen stehen vor ähnlichen Problemen: Überlastung, Fachkräftemangel, mangelnde Wertschätzung und unzureichende Bezahlung.

Nur gemeinsam können wir diesen Entwicklungen entgegenwirken. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen, solidarisch handeln und gemeinsam für bessere Bedingungen eintreten! Die derzeitige Situation darf nicht länger akzeptiert werden!

Während in vielen anderen Branchen regelmäßig Lohnerhöhungen stattfinden, erleben viele Menschen in sozialen und helfenden Berufen stagnierende Einkommen oder sogar Kürzungen. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten kontinuierlich. Löhne, die über Jahre hinweg kaum steigen oder sogar sinken, bedeuten real einen Verlust an Einkommen und Lebensqualität für diejenigen, die täglich Verantwortung für andere Menschen übernehmen.

Wir können und sollten uns diese Entwicklung nicht länger gefallen lassen.

Unsere Forderungen:

  1. Deutliche und nachhaltige Lohnerhöhungen für alle sozialen und helfenden Berufe, die der Verantwortung, Belastung und gesellschaftlichen Bedeutung dieser Arbeit gerecht werden.
  2. Verbindliche Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, einschließlich ausreichender Personalschlüssel, realistisch gestalteter Arbeitszeiten und Maßnahmen zur Gesundheitsprävention für Beschäftigte.
  3. Eine umfassende Ausbildungsoffensive, um mehr Fachkräfte für soziale und helfende Berufe zu gewinnen. Ausbildung und Studium in diesen Bereichen müssen finanziell abgesichert, attraktiv gestaltet und ausreichend gefördert werden.
  4. Ein Ende der strukturellen Ausbeutung in sozialen Berufen. Wer täglich Verantwortung für Menschen übernimmt, muss unter fairen Bedingungen arbeiten können.
  5. Eine dringend notwendige Reform der Bedarfsplanung und ein Ende der Beschlossenen Honorarkürzung von 4,5% Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und eine gerecht finanzierte Weiterbildung für alles PiA’s!!!, damit deutlich mehr Therapieplätze entstehen und Menschen schneller Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe erhalten.
  6. Eine stärkere öffentliche Verantwortung für das Gesundheitssystem, einschließlich einer kritischen Neubewertung der Privatisierung von Krankenhäusern. Die Versorgung der Bevölkerung darf nicht vom Profitdenken bestimmt werden.
  7. Mehr gesellschaftliche und politische Anerkennung für alle sozialen und helfenden Berufe.
    Die Menschen, die sich jeden Tag um andere kümmern, verdienen Respekt, Sicherheit und eine faire Bezahlung. Applaus allein reicht nicht – es braucht konkrete politische Maßnahmen.
  8. SCHLUSS!: EINE Versicherung für ALLE! - Einzahlung privat versicherter in die GKV! Gerechte Gesundheitsversorgung für ALLE!!! Der Sparplan auf Kosten der Menschen und deren Leben aufhalten!! (Entwürfe vorgestellt am: 30.03.2026).

STATT ZU UNTERSTÜTZEN SOLL LAUT DER „EXPERTENKOMMISION“ (Stand: 30.03.2026) NOCH MEHR GESPART UND GEKÜRZT WERDEN! - DAS IST INAKZEPTABEL! Wir ALLE müssen gemeinsam laut werden!!! Alles auf Kosten von gesetzlich versicherten und Beschäftigten!!! Eine funktionierende Gesellschaft braucht eine starke soziale Infrastruktur. Wenn diese Berufe weiter überlastet, unterbezahlt und strukturell vernachlässigt werden, gefährdet das langfristig die Versorgung von Millionen Menschen.

Deshalb fordern wir entschlossenes politisches Handeln – jetzt.

Für eine gerechte Bezahlung, würdige Arbeitsbedingungen und ein solidarisches Gesundheits- und Sozialsystem.

Mit Nachdruck,

Marla Fuchs 
Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin 

und alle Betroffenen in den in der Petition genannten Bereichen! 

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Marla FuchsPetitionsstarter*in

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