

Schafft Kanalquerungen für kurze Wege im Wirtschaftsraum Rendsburg!


Schafft Kanalquerungen für kurze Wege im Wirtschaftsraum Rendsburg!
Das Problem
Der Wirtschaftsraum Rendsburg wird durch die Bahntrasse Hamburg-Flensburg sowie den Nord-Ostsee-Kanal zerschnitten. Nördlich des Kanals liegt auch noch die Obereider wie ein Sperrriegel zwschen östlichem und zentralem Raum. Kanalquerungsmöglichkeiten für andere Verkehrsarten als Kraftfahrzeuge gibt es nur im zentralen Wirtchaftsraum. Hier bestünden die Fähre Audorf, die Schwebefähre und der Fussgängertunnel. Die Schwebefähre ist langfristig ausgefallen. Der Kfz-Verkehr kann die Fähren nutzen, hat aber auch nöch die Rader Autobahnhochbrücke der A7 im östlichen Wirtschaftsraum Rendsburg und im Westen den Tunnel der B 77.
Die Übersichtskarte zeigt aktuell bestehende Kanalquerungsmöglichkeiten (Bau und Rot), aber auch Historische (Orange). Rote Kanalquerungen sind allein dem Kraftfahrzeugverkehr vorbehalten, wobei durch Tunnel der B 77 auch Kleinkrafträder wie S-Pedelecs den Kanal queren dürfen.
Deutlich wird, wie die Obereider die Wege zwischen Nordost mit Büdelsdorf und Borgstedt und dem Südosten verlängert. Insbesondere der östliche Wirtschaftsraum Rendsurg bräuchte eine Kanalquerung, um Wege zu verkürzen. In der Karte festgalten ist auch die alte Personenfähre zwischen Büdelsdorf und der Werft Nobiskrug, welche den Weg um die Obereider, der ca. 6 km ausmacht, verkürzte.
Geschichte
Historisch gab es mehr Kanalquerungsmöglichkeiten für alle Verkehrsarten. In der obigen Karte sind sie Orange eingezeichnet. Die Wege waren kürzer. Mit Aufkommen der Automobilität als Massenbewegungsmittel wurden Lösungen gestrichen, so etwa die Kettenfähre Rüsterbergen westlich von Rendsburg im Jahre 1973. Diese verband Teile Jevenstedts, welche durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals getrennt worden waren. Für die Arbeitnehmenden der Werft Nobiskrug stand eine Personenfähre ab Büdelsdorf bereit. Am Treidelweg erinnert das Fährhaus, welches ein Café ist, daran. Die Drehbrücke der E3 wurde durch den Kanaltunnel der B77 und einen Fussgängertunnel "ersetzt".
Die bis dahin zuverlässige Schwebefähre unter der Eisenbahnhochbrücke, dem Wahrzeichen Rendsburgs,
Kurze Wege für die Mobilitätswende
Nach Auskunft der DEGES wird die Atobahnbrücke der A7 quasi wie eine Gemeindeverbindungsstraße geutzt. Deswegen bekommt der Ersatzneubau auch je eine weitere Spur. De Autobahn dient hier also Kurzstreckenfahrenden als Option. Das Auto wird gewählt, weil es wegen weniger Kanalquerungsmöglichkeiten die Wege unnötig lang sind. Ein Teil der Kurzstreckenfahrenden würde etwa das Fahrrad wählen, wenn der Nord-Ostsee-Kanal die Wege nicht verlängern würde.
Immerhin 75 % aller privaten Autofahrten in Deutschland erfolgen auf Strecken unter 10 km, wie das Umweltbundesamt mitteilt. Das sind die Strecken, für welche die Mobilitätswende vorgesehen ist. Ein Teil der Autofahrten bis 15 km soll auf das Fahrrad umgelegt werden, war die Idee der Bundesregierung Dr. Merkel, als sie mit dem Ziel des Klimaschutzes im Verkehrssektor den § 3 des Bundesfernstraßengesetzes reformierte, so dass der Finanzierung von Radwegen auf Brücken für Bundesfernstraßen ddurch den Bund nichts im Wege steht. Leider hat das Land Schleswig-Holstein für den Ersatzneubau der Rader Hochbrücke der A7 diese Option ignoriert.
Wenn einige Automobil-Nutzende auf das Fahrrad umsteigen, profitiert nicht nur die Umwelt und der Radfahrende von den positiven Effekten bei Kosten und Gesundheit, sondern auch die Allgemeinheit. Die volkswirtschaftlichen Effekte des Umstiegs sind positiv. Hinzu kommt, dass die Kfz-Verkehrsdiichte abnimmt, das Unfall- und Staurisiko verbleibender Kfz-Nutzer sinkt. Wenn ein Teil der Kurzstrecken-Fahrenden auf der A7 vom Auto auf das Fahrrad umsteigen, sind dort weniger Autos unterwegs.
Eigentlich müßten Unternehmen und auch Kommunen zusätzliche Kanalquerungsmöglichkeiten fordern. Die Arbeitgeber profitieren etwa von der Gesundheit der Fahrradpendler und sparen Parkraum. Die Kommunen werden wegen der Verkehrsinfrastruktur als Wohnort und Gewerbestandort attraktiver. Die Gemeinde Osterrönfeld bemerkt gerade schmerzhaft die Wichtigkeit der Schwebefähre, welche wieder langfristig ausgefallen ist. Diese Kanalquerungsmöglickeit schafft nicht nur für Schülerinnen und Schüler kurze Wege.
Möglichkeiten neuer Kanalquerungsmöglichkeiten für den Fahrradverkehr
Es gibt sicher viele Möglichkeiten, neue Kanalquerungsmöglichkeiten oder zumindest kürzere Wege zu schaffen. Es geht in dieser Petition nicht darum, eine bestimmte Lösung durchzusetzen. Ziel ist es, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik auf ein bestehendes Problem hinzuweisen, das Nachdenken und Handeln zu erzwingen. Insbesondere im Osten und Westen werden Kanalquerungsmöglichkeiten für den Radverkehr benötigt. Daher geht es auch nicht nur um eine enzelne Lösung.
- Eine Brücke oder Fähre über die Obereider verkürzt für den nordöstlichen Wirtschaftsraum Rendsburg den Weg zum Fähranleger Nobiskrug.
- Bei der anstehenden Ausschreibung der zweiten Brücke des Ersatzneubaus der Rader Hochbrücke wird ein Radweg miteinbezogen.
- Das Verbot für Radverkehr (Z. 254 StVO) an den Zufahrten des Kanaltunnels der B77 fällt. Kleinkrafträder wie Mofas oder S-Pedelecs dürfen schließlich hindurchfahren.
- Restauration einer Fähre Rüsterbergen, nach Möglichkeit weiter östlich auf Höhe von Nübbel.
- Im Linienbus entfällt ab der letzten vor und vor der ersten Haltestelle nach dem Tunnel der B 77 das Beförderungsentgelt, auch für die Fahrradmitnahme.
- Ein Seilbahnsystem hätte den Vorteil, dass recht kostengünstig auf wenig Fläche die Höhe von rund 50 m über dem NOK erreicht werden könnte. Seilbahnsysteme gelten tatsächlich als ÖPNV-Alternative zu Bussen oder Schienensystemen.
Hier sind nur einige Optionen benannt. Es sind Alle aufgerufen, an der hoffentlich kommenden Diskussion über Lösungen sich kreativ einzubringen. Damit es zur Diskussion kommt, gibt es diese Petition. Mit der Zeichnung trägst Du dazu bei, dass Diskussions- oder sogar Handlungsbedarf erkannt wird.

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Das Problem
Der Wirtschaftsraum Rendsburg wird durch die Bahntrasse Hamburg-Flensburg sowie den Nord-Ostsee-Kanal zerschnitten. Nördlich des Kanals liegt auch noch die Obereider wie ein Sperrriegel zwschen östlichem und zentralem Raum. Kanalquerungsmöglichkeiten für andere Verkehrsarten als Kraftfahrzeuge gibt es nur im zentralen Wirtchaftsraum. Hier bestünden die Fähre Audorf, die Schwebefähre und der Fussgängertunnel. Die Schwebefähre ist langfristig ausgefallen. Der Kfz-Verkehr kann die Fähren nutzen, hat aber auch nöch die Rader Autobahnhochbrücke der A7 im östlichen Wirtschaftsraum Rendsburg und im Westen den Tunnel der B 77.
Die Übersichtskarte zeigt aktuell bestehende Kanalquerungsmöglichkeiten (Bau und Rot), aber auch Historische (Orange). Rote Kanalquerungen sind allein dem Kraftfahrzeugverkehr vorbehalten, wobei durch Tunnel der B 77 auch Kleinkrafträder wie S-Pedelecs den Kanal queren dürfen.
Deutlich wird, wie die Obereider die Wege zwischen Nordost mit Büdelsdorf und Borgstedt und dem Südosten verlängert. Insbesondere der östliche Wirtschaftsraum Rendsurg bräuchte eine Kanalquerung, um Wege zu verkürzen. In der Karte festgalten ist auch die alte Personenfähre zwischen Büdelsdorf und der Werft Nobiskrug, welche den Weg um die Obereider, der ca. 6 km ausmacht, verkürzte.
Geschichte
Historisch gab es mehr Kanalquerungsmöglichkeiten für alle Verkehrsarten. In der obigen Karte sind sie Orange eingezeichnet. Die Wege waren kürzer. Mit Aufkommen der Automobilität als Massenbewegungsmittel wurden Lösungen gestrichen, so etwa die Kettenfähre Rüsterbergen westlich von Rendsburg im Jahre 1973. Diese verband Teile Jevenstedts, welche durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals getrennt worden waren. Für die Arbeitnehmenden der Werft Nobiskrug stand eine Personenfähre ab Büdelsdorf bereit. Am Treidelweg erinnert das Fährhaus, welches ein Café ist, daran. Die Drehbrücke der E3 wurde durch den Kanaltunnel der B77 und einen Fussgängertunnel "ersetzt".
Die bis dahin zuverlässige Schwebefähre unter der Eisenbahnhochbrücke, dem Wahrzeichen Rendsburgs,
Kurze Wege für die Mobilitätswende
Nach Auskunft der DEGES wird die Atobahnbrücke der A7 quasi wie eine Gemeindeverbindungsstraße geutzt. Deswegen bekommt der Ersatzneubau auch je eine weitere Spur. De Autobahn dient hier also Kurzstreckenfahrenden als Option. Das Auto wird gewählt, weil es wegen weniger Kanalquerungsmöglichkeiten die Wege unnötig lang sind. Ein Teil der Kurzstreckenfahrenden würde etwa das Fahrrad wählen, wenn der Nord-Ostsee-Kanal die Wege nicht verlängern würde.
Immerhin 75 % aller privaten Autofahrten in Deutschland erfolgen auf Strecken unter 10 km, wie das Umweltbundesamt mitteilt. Das sind die Strecken, für welche die Mobilitätswende vorgesehen ist. Ein Teil der Autofahrten bis 15 km soll auf das Fahrrad umgelegt werden, war die Idee der Bundesregierung Dr. Merkel, als sie mit dem Ziel des Klimaschutzes im Verkehrssektor den § 3 des Bundesfernstraßengesetzes reformierte, so dass der Finanzierung von Radwegen auf Brücken für Bundesfernstraßen ddurch den Bund nichts im Wege steht. Leider hat das Land Schleswig-Holstein für den Ersatzneubau der Rader Hochbrücke der A7 diese Option ignoriert.
Wenn einige Automobil-Nutzende auf das Fahrrad umsteigen, profitiert nicht nur die Umwelt und der Radfahrende von den positiven Effekten bei Kosten und Gesundheit, sondern auch die Allgemeinheit. Die volkswirtschaftlichen Effekte des Umstiegs sind positiv. Hinzu kommt, dass die Kfz-Verkehrsdiichte abnimmt, das Unfall- und Staurisiko verbleibender Kfz-Nutzer sinkt. Wenn ein Teil der Kurzstrecken-Fahrenden auf der A7 vom Auto auf das Fahrrad umsteigen, sind dort weniger Autos unterwegs.
Eigentlich müßten Unternehmen und auch Kommunen zusätzliche Kanalquerungsmöglichkeiten fordern. Die Arbeitgeber profitieren etwa von der Gesundheit der Fahrradpendler und sparen Parkraum. Die Kommunen werden wegen der Verkehrsinfrastruktur als Wohnort und Gewerbestandort attraktiver. Die Gemeinde Osterrönfeld bemerkt gerade schmerzhaft die Wichtigkeit der Schwebefähre, welche wieder langfristig ausgefallen ist. Diese Kanalquerungsmöglickeit schafft nicht nur für Schülerinnen und Schüler kurze Wege.
Möglichkeiten neuer Kanalquerungsmöglichkeiten für den Fahrradverkehr
Es gibt sicher viele Möglichkeiten, neue Kanalquerungsmöglichkeiten oder zumindest kürzere Wege zu schaffen. Es geht in dieser Petition nicht darum, eine bestimmte Lösung durchzusetzen. Ziel ist es, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik auf ein bestehendes Problem hinzuweisen, das Nachdenken und Handeln zu erzwingen. Insbesondere im Osten und Westen werden Kanalquerungsmöglichkeiten für den Radverkehr benötigt. Daher geht es auch nicht nur um eine enzelne Lösung.
- Eine Brücke oder Fähre über die Obereider verkürzt für den nordöstlichen Wirtschaftsraum Rendsburg den Weg zum Fähranleger Nobiskrug.
- Bei der anstehenden Ausschreibung der zweiten Brücke des Ersatzneubaus der Rader Hochbrücke wird ein Radweg miteinbezogen.
- Das Verbot für Radverkehr (Z. 254 StVO) an den Zufahrten des Kanaltunnels der B77 fällt. Kleinkrafträder wie Mofas oder S-Pedelecs dürfen schließlich hindurchfahren.
- Restauration einer Fähre Rüsterbergen, nach Möglichkeit weiter östlich auf Höhe von Nübbel.
- Im Linienbus entfällt ab der letzten vor und vor der ersten Haltestelle nach dem Tunnel der B 77 das Beförderungsentgelt, auch für die Fahrradmitnahme.
- Ein Seilbahnsystem hätte den Vorteil, dass recht kostengünstig auf wenig Fläche die Höhe von rund 50 m über dem NOK erreicht werden könnte. Seilbahnsysteme gelten tatsächlich als ÖPNV-Alternative zu Bussen oder Schienensystemen.
Hier sind nur einige Optionen benannt. Es sind Alle aufgerufen, an der hoffentlich kommenden Diskussion über Lösungen sich kreativ einzubringen. Damit es zur Diskussion kommt, gibt es diese Petition. Mit der Zeichnung trägst Du dazu bei, dass Diskussions- oder sogar Handlungsbedarf erkannt wird.

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Petition am 27. September 2025 erstellt