Schützt die Tiere von Matala vor Giftködern!


Schützt die Tiere von Matala vor Giftködern!
Das Problem
Allein in den letzten vier Wochen wurden im beliebten Touristenort Matala auf Kreta vier tote Katzen gefunden. Ein Kitten, welchem es sehr schlecht ging, konnte allein durch die schnelle Hilfe einer Tierschützerin, die sich zufällig vor Ort befand, um außerhalb der Saison die Streuner der Ortschaft zu füttern, gerettet werden. Dem Kitten wurde von einer Tierärztin sofort Gegengift verabreicht. Sein kurzes Leben stand auf der Kippe, doch es kämpfte sich zurück auf diese Welt.
Jedes Jahr vor allem im Winter, wenn die Touristen Matala verlassen haben, beginnt in der ansonsten so idyllischen Ortschaft das gleiche Drama. Anfang April 2023 fielen nicht nur die Katzen von Matala, sondern auch der nur einjährige Hund eines Einheimischen nach einem Spaziergang entlang des Campingplatzes einem ausgelegten Giftköder zum Opfer. Am 14.12.2023 fand eine Tierfreundin erneut eine vergiftete Katze auf dem Parkplatz. In der Nacht vom 08. zum 09. Mai verendete die Katze des Besitzers vom Hotel Neos ebenfalls qualvoll an Gift. Diese Liste könnte noch endlos weitergeführt werden. Auch aus dem Juni 2020 und aus Juni 2021 gibt es Meldungen über „vorsaisonale Säuberungsaktionen“.
Folgen für die Täter, obwohl mehrfach Mitarbeiter von Life Against Poison Crete vor Ort waren und Anzeigen bei der Polizei erstattet wurden? Leider gab es keine. Der oder die Tierhasser treiben nach wie vor unbescholten ihr Unwesen.
In der Theorie hat Griechenland ein sehr fortschrittliches Tierschutzgesetz, welches 2021 sogar nochmals überdacht und verschärft wurde. Das griechische Tierschutzgesetz schreibt verbindliche Kastrationen vor, verbietet das Aussetzen von Hunden und Katzen, verlangt die medizinische Versorgung von Streunern und stellt jedwede Tierquälereien und vor allem illegale Tötungen unter schwerste Strafen. Doch wer sich nur eine Weile und das vor allem außerhalb der Saison vor Ort in Griechenland befindet, muss nur allzu schnell feststellen, dass dieses im Wortlaut vorbildlich klingende Tierschutzgesetz zwar auf dem Papier besteht, doch fast nirgends gelebt wird.
Ich fordere daher den Schutz der Straßentiere von Matala und die ernsthafte Fahndung nach dem oder den Tierhassern, die den entsetzlichen Tod von Straßentieren dort jedes Jahr aufs Neue aktiv herbeiführen. Die Täter quälen mit ihrem Tun keineswegs nur wehrlose Streuner. Auch die Haustiere der vor Ort wohnenden Menschen sowie Kleinkinder der einheimischen Bevölkerung und der Urlauber sind durch die Giftköder in Lebensgefahr.
Ich bitte jeden Tierfreund sowie alle Matala- und Kretafans zur Unterschrift der Petition „Schützt die Tiere von Matala vor Giftködern!“ Mit dieser Petition fordere ich Herrn Stavros Arnaoutakis, den amtierenden Gouverneur der Region Kreta auf, zu überprüfen, ob tatsächlich ausreichende Maßnahmen in Matala durchgeführt werden, um den Giftköder-Täter zu verfolgen und seiner gerechten Bestrafung zuzuführen. Des Weiteren bitte ich das Anwaltsnetzwerk „Anwälte für die Tiere Griechenlands“ die Straßentiere in Matala zu vertreten. Zu guter Letzt wende ich mich außerdem mit dieser Petition an das griechische Ministerium für Tourismus, The Greek Tourism Organisation, um dort klarzumachen, dass tierliebe Menschen weltweit nicht damit einverstanden sind, dass in Matala jährlich viele Tiere qualvoll sterben und der verantwortliche Täter nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

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Das Problem
Allein in den letzten vier Wochen wurden im beliebten Touristenort Matala auf Kreta vier tote Katzen gefunden. Ein Kitten, welchem es sehr schlecht ging, konnte allein durch die schnelle Hilfe einer Tierschützerin, die sich zufällig vor Ort befand, um außerhalb der Saison die Streuner der Ortschaft zu füttern, gerettet werden. Dem Kitten wurde von einer Tierärztin sofort Gegengift verabreicht. Sein kurzes Leben stand auf der Kippe, doch es kämpfte sich zurück auf diese Welt.
Jedes Jahr vor allem im Winter, wenn die Touristen Matala verlassen haben, beginnt in der ansonsten so idyllischen Ortschaft das gleiche Drama. Anfang April 2023 fielen nicht nur die Katzen von Matala, sondern auch der nur einjährige Hund eines Einheimischen nach einem Spaziergang entlang des Campingplatzes einem ausgelegten Giftköder zum Opfer. Am 14.12.2023 fand eine Tierfreundin erneut eine vergiftete Katze auf dem Parkplatz. In der Nacht vom 08. zum 09. Mai verendete die Katze des Besitzers vom Hotel Neos ebenfalls qualvoll an Gift. Diese Liste könnte noch endlos weitergeführt werden. Auch aus dem Juni 2020 und aus Juni 2021 gibt es Meldungen über „vorsaisonale Säuberungsaktionen“.
Folgen für die Täter, obwohl mehrfach Mitarbeiter von Life Against Poison Crete vor Ort waren und Anzeigen bei der Polizei erstattet wurden? Leider gab es keine. Der oder die Tierhasser treiben nach wie vor unbescholten ihr Unwesen.
In der Theorie hat Griechenland ein sehr fortschrittliches Tierschutzgesetz, welches 2021 sogar nochmals überdacht und verschärft wurde. Das griechische Tierschutzgesetz schreibt verbindliche Kastrationen vor, verbietet das Aussetzen von Hunden und Katzen, verlangt die medizinische Versorgung von Streunern und stellt jedwede Tierquälereien und vor allem illegale Tötungen unter schwerste Strafen. Doch wer sich nur eine Weile und das vor allem außerhalb der Saison vor Ort in Griechenland befindet, muss nur allzu schnell feststellen, dass dieses im Wortlaut vorbildlich klingende Tierschutzgesetz zwar auf dem Papier besteht, doch fast nirgends gelebt wird.
Ich fordere daher den Schutz der Straßentiere von Matala und die ernsthafte Fahndung nach dem oder den Tierhassern, die den entsetzlichen Tod von Straßentieren dort jedes Jahr aufs Neue aktiv herbeiführen. Die Täter quälen mit ihrem Tun keineswegs nur wehrlose Streuner. Auch die Haustiere der vor Ort wohnenden Menschen sowie Kleinkinder der einheimischen Bevölkerung und der Urlauber sind durch die Giftköder in Lebensgefahr.
Ich bitte jeden Tierfreund sowie alle Matala- und Kretafans zur Unterschrift der Petition „Schützt die Tiere von Matala vor Giftködern!“ Mit dieser Petition fordere ich Herrn Stavros Arnaoutakis, den amtierenden Gouverneur der Region Kreta auf, zu überprüfen, ob tatsächlich ausreichende Maßnahmen in Matala durchgeführt werden, um den Giftköder-Täter zu verfolgen und seiner gerechten Bestrafung zuzuführen. Des Weiteren bitte ich das Anwaltsnetzwerk „Anwälte für die Tiere Griechenlands“ die Straßentiere in Matala zu vertreten. Zu guter Letzt wende ich mich außerdem mit dieser Petition an das griechische Ministerium für Tourismus, The Greek Tourism Organisation, um dort klarzumachen, dass tierliebe Menschen weltweit nicht damit einverstanden sind, dass in Matala jährlich viele Tiere qualvoll sterben und der verantwortliche Täter nicht zur Rechenschaft gezogen wird.

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Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
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Petition am 14. Dezember 2023 erstellt