1.000.000 Stimmen für Straßentiere!

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German & English!

1.000.000 Stimmen für ein Bürgerbegehren zum Schutz von Straßentieren!

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani


Laut eigener Auskunft der Kommission (auf Anfrage), verfügte im Jahre 2014 die Europäische Kommission (noch) nicht über die entsprechenden Kompetenzen, innerhalb der EU eigene Programme für die Eindämmung streunender Hunde zu finanzieren, wohl aber die Möglichkeit, im Rahmen des ELER ( Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) Zahlungen an Landwirte zu leisten, die sich freiwillig(!) zur Verbesserung des Tierwohls in ihren Betrieben verpflichten.


So wurden beispielsweise allein in Rumänien, dem Land, welches plakativ für das barbarische Massentöten von Straßenhunden steht, im Jahre 2012 rund 320 Mio. Euro aus den ELER-Mitteln von den Behörden bereitgestellt.
Für 2016 hat die EU 161 Millionen Euro an Ergänzungsfinanzierungen zur Bekämpfung von Tierkrankheiten und –seuchen bereitgestellt.


Die Frage, aus welchem Grunde es der EU möglich ist, Landwirte für die Verbesserung der Tierschutzrichtlinien im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik zu honorieren, oder Millionenbeträge zur Bekämpfung von (Nutz-)Tierkrankheiten zur Verfügung zu stellen, es jedoch (angeblich) nicht möglich sein soll, EU-Staaten bei der Einhaltung der Tierschutzrichtlinien und der Verbesserung des Tierwohls außerhalb der industriell-wirtschaftlichen Verwertung zu unterstützen, drängt sich dabei zwingend auf.


Die Formulierung des Artikel 13 über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) macht deutlich, dass es weiterhin in der EU keine eigenständige Tierschutzpolitik geben soll, mit der Tiere um ihrer selbst willen geschützt werden.
Für die EU wäre es ein Leichtes, die Programme des Lissabonner Vertrages zur Minderung des Tierleides um einzelne Aspekte zu ergänzen.


Die Vermutung liegt nahe, dass ein Interesse der EU zur Entwicklung eines Förderprogrammes eng mit wirtschaftlichen Faktoren verknüpft sein muss, nur so erklärt sich, dass die Kommission die zahlreichen Verstöße ihrer Mitgliedsstaaten bei Säuberungsaktionen und Tötungen von Straßentieren stillschweigend akzeptiert, bzw. schlichtweg ignoriert.
Die steigende Anzahl von Vegetariern/Veganern, sowie der prozentuale Zuwachs der Mitglieder bei Parteien wie der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei zeigt deutlich, welchen Stellenwert der Tierschutz heute eingenommen hat.


Die Ignoranz der einzelnen EU-Staaten, sowie auch dem ausführenden Organ der EU, bei der humanen Bekämpfung des Tierleids ist somit einem sträflichen Fehlverhalten gleichzusetzen und widerspricht dem Bürgerwillen.


Wir fordern das EU-Parlament auf, beim kommenden Gipfeltreffen nach Art. 15 Abs. 3 EU-Vertrag über die Erweiterung der Maßnahmen zum Tierschutz in Art.13 AEUV zu beraten und diese zu beschließen!


Weiterhin ist eine Entwicklung eines Straßentierkonzeptes, welches die Tötung ausschließt, zwingend erforderlich. Die Finanzierung von Kastrationsprojekten erweist sich langfristig als erfolgreicher, als sogenannte „Reinigungsaktionen“.
Für die nachhaltige Eindämmung der Population helfen ausschließlich und nachweislich folgende Maßnahmen:

 

  • C-N-R (Catch-Neuter-Release): Die Streunertiere müssen eingefangen, geimpft,
  • kastriert und wieder in ihrem Revier ausgesetzt werden.
  • Unterstützung der Tierheime und Förderung der Adoption
  • Kontrolle über die zweckgebundene Verwendung der finanziellen Mittel


Durch eine Umverteilung von Teilen der Fördermittel für Agrar-, Gesundheitswesen und Stadtentwicklung lassen sich dauerhaft oben genannte Projekte finanzieren und tragen somit zum allgemeinen Wohl von Mensch und Tier bei.


Selbstverständlich erwarten wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei, eine Bearbeitung unseres Anliegens und bitten um schriftliche Bestätigung der Kenntnisnahme, sowie eine zeitnahe Stellungnahme.


Hochachtungsvoll,

der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

 

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1.000.000 Voices for Citizens' initiative to protect strays!

 

Dear Chancellor Merkel,
Sir EU Parlament President Antonio Tajani


According to its own statements, the Commission (on request), decreed in 2014, the European Commission (still) not have the appropriate skills within the EU programs for their containment of stray dogs to finance, but rather the possibility, under the EAFRD (European agricultural Fund to afford rural development) payments to farmers who voluntarily (!) undertake to improve animal welfare on their farms.


For example, in 2012 around 320 million Euros were provided from the EAFRD to the authorities in Romania alone, the country that is striking for the barbaric mass killing of stray dogs.
For 2016, the EU has provided 161 million Euros in supplementary financing to combat animal diseases and epidemics.


The question, for which reason it is possible in the EU, rewarding farmers for improving animal welfare policies under the Common Agricultural Policy, or providing millions of dollars to fight animal diseases (livestock), however, it (supposedly) should not be possible, to assist the EU-States in compliance with animal welfare standards and to improve animal welfare outside the industrial and economic recovery, imposes itself necessarily.


The formulation of Article 13 on the Functioning of the European Union (TFEU) makes it clear that it should continue to give the EU no independent policy on animal welfare, protecting the animals for their own sake.
For the EU it would be easy to supplement the programs of the Lisbon Treaty to reduce the animal suffering to individual aspects.


It is highly probable that an EU interest must be closely linked to the development of a support program with economic factors. Only that would explain that the Commission tacitly accepted the numerous violations of its Member States in purges and killings of stray animals, respectively simply ignored.
The increasing number of vegetarians / vegans, and the percentage increase in membership in parties like the PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ / Animal Welfare Party to underline the importance of animal protection has taken today.


The ignorance of the individual EU-countries, and also executive organ of the EU in the human fight against animal suffering is thus equivalent to a culpable misconduct and contradicts the citizens will.


We call on the European Parlament, at the upcoming summit to Article 15 para. 3 EU Treaty on the enlargement of animal welfare measures to advise in Art.13 TFEU and to decide this!


Furthermore, the development of a street animal concept, which excludes the killing, mandatory is urgently required. Funding for castration projects proves the long term as more successful, as so-called "clean-ups".
Exclusively and demonstrably for sustainable curbing population the following measures will help:


- C-N-R (Catch-Neuter-Release): The stray animals must be captured, vaccinated,
neutered and re-suspended in their area.

- Support the animal shelters and promote adoption

- Control of the mandatory use of financial resources


By redistribution of parts of the funding for agriculture, health and urban development above projects can be financed permanently and thus contribute to the general well-being of humans and animals in.


Of course we, the PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ / Animal Welfare Party, expect a handling of our concerns and ask for written confirmation of knowledge, as well as a timely statement.


Yours faithfully,

Federal Executive of the PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ

 



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