

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
seit über einem Jahr weigern sich unsere drei Trambahnfahrer in München, die Bundeswehrtram durch München zu fahren. Am 20. Mai hat das Arbeitsgericht München auf Antrag des Arbeitgebers in erster Instanz überraschend entschieden, dass Michael N. die Bundeswehrtram fahren muss.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Auf unserer Internetseite findet Ihr zur weiteren Information
- die Pressemitteilung des Arbeitsgerichts München,
- die Stellungnahme unserer Anwältin Gabriele Heinecke,
- eine Photostrecke der wieder sehr eindrucksvollen Kundgebung von über 60 Unterstützer*innen vor dem Arbeitsgericht, die wieder ein voller Erfolg war. 50 Kolleg*innen waren dann auch noch im Gerichtssaal. Von verschiedensten Seiten wurde Solidarität bekundet und die Bedeutung dieser Auseinandersetzung weit über München hinaus betont. Besonders erfreulich war dieses Mal auch die Teilnahme von einigen MVG-Kollegen an Kundgebung und auch der Gerichtsverhandlung.
Die einhellige Haltung unserer drei Trambahnfahrerkollegen:
- "Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Wir lassen nicht locker!
Es geht nicht nur um uns, es geht um Alle."
Sobald das schriftliche Urteil vorliegt, kann innerhalb von vier Wochen Berufung beim Landesarbeitsgericht eingelegt werden.
Wir werden auch weiterhin die Solidarität organisieren. Sie ist nun umso wichtiger!
Konkrete Möglichkeiten für Eure Solidarität:
- Wenn auch Du Bus- oder Bahnfahrer*in bist, und sie von Dir verlangen Kriegswerbung durch die Stadt zu fahren, dann: Sag NEIN! (Musterbrief hier / Wir unterstützen gerne. Melde Dich!)
- Wenn Du Fahrgast bist, und es Dich nervt, dass Busse und Bahnen mit Kriegswerbung durch die Stadt fahren und die Wartehäuschen damit zuplakatiert sind, dann wende Dich an Dein Nahverkehrsunternehmen und fordere, dass das eingestellt wird. Gründe eine Bürger*inneninitiative. Mach eine Eingabe bei der/dem Bürgermeister*in und/oder dem Stadtrat. Starte ein entsprechendes Bürger*innenbegehren. Sprich mit den Bus- und Bahnfahrer*innen direkt. Wende Dich an Deinen lokalen ver.di-Bezirk und fordere gewerkschaftliche antimilitaristische Solidarität ein.
- Weitere Solidaritätsadressen sind ausdrücklich erwünscht!
Die Adresse von ver.di München ist:
ver.di München
Neumarkter Str. 22
81673 München
bz.m@verdi.de
Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Hedwig Krimmer 0176 455 3 67 68
Das Spendenkonto für Unterstützungsbeiträge ist:
- Stadtsparkasse München
DE59 7015 0000 1006 0375 17
Hedwig Krimmer
Stichwort/Verwendungszweck:
KEINE Bundeswehrtram!
Alle weiteren Infos sind auf der Petitionsseite, die man gerade jetzt weiter verbreiten kann:
SAGT MIT UNS ´NEIN!´ ZUR BUNDESWEHRTRAM!
Initiativgruppe
´NEIN! ZUR BUNDESWEHRTRAM´