Bollerwagentour fuer Obdachlose - Termine


⭐️Bollerwagen Melonen-Special ⭐️ (Teil 3)
Einladung zur Teilnahme an unserer Bollerwagen-Tour zur Unterstützung obdachloser und bedürftiger Menschen in Hamburg! (Termine 30.8. und 27.9.)
Liebe Freunde, Wegbegleiter und MitleserInnen,
wir sind jetzt im 10. Jahr unserer Bürgerinitiative zur Unterstützung von Hamburger Obdachlosen und verteilen regelmäßig auch Sachspenden rund um den Hamburger Hauptbahnhof. Aktuell können wir Wasser und frisches Obst gut gebrauchen, aber auch Spätsommerkleidung, vorallem Pullis und Regenjacken und Passendes für den Übergang zum Herbst jetzt auch schon! Man kann uns auch Päckchen schicken oder die Aktion mit einer Geldspende für den Zukauf von frischen Lebensmitteln unterstützen.
https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/posts/2902996376717864/
Anbei unsere Berichte von zuletzt und wieder mit dabei waren Juliane Bellis, Frederike Runge, Hans Reinhard Klopp, Karin Paulus - die ein Paket schickte, wie auch Nadine Hellbach Bielefeld - die ebenfalls postalisch mit unterstützte und erneut ihre Glücksbringer-5 Euro-Kombi spendete. Ganz großen Dank dafür und für diesen erneut beherzten Beitrag zum Gelingen dieser gemeinsamen guten Sache!
So warm wie letztes mal war es Gott sei Dank nicht und wir mussten auf die gegenüberliegenden Straßenseite ausweichen (das Ticket dort kostet 8 Euro für 2 Stunden!!! - so teuer wie nie zuvor) aber Dank vieler Hände war das Umladen nebst Melone schneiden dann rasch erledigt und wir konnten losziehen Richtung Bahnhofsmission, wo wir auch die erste Versorgung übernahmen, nachdem wir auf den Weg dorthin ebenfalls schon Leute antrafen, die augenscheinlich mehr als bedürftig waren.
"Danke, dass Ihr das macht" - sprach eine Frau uns an, die von Obdachlosigkeit betroffen ist. Frederike gab ihr daraufhin noch eine Extraration Hygiene-Artikel und auch die Melone war wieder eine willkommene Erfrischung.
Juliane Bellis hatte zusätzlich auch belegte Brote und Müsliriegel im Gepäck - eine wirklich hilfreiche Ergänzung - denn immer wenn die Tüten zum Ende hin dann vollständig verteilt sind, bleibt nur Kaffee und Getränk über und da hilft es sehr, wenn man nach hinten raus auch noch was zum Essen mit in die Hand geben kann.
"Das ist genau mein Ding" - sagte Juliane, die gleich 4 Vierbeiner daheim hat und sich auch für den Tierschutz sehr engagiert und wir freuen uns immer sehr, neue Leute und Gasthelfer mit begrüßen zu dürfen.
In Deutschland muss niemand hungern???
Das ist eine weitverbreitete These!‼️ Zwar verfügt Hamburg über ein vergleichsweise dichtes Netz aus Tafeln, Suppenküchen, Mittagstischen und weiteren Hilfsangeboten. Dennoch sind diese Einrichtungen seit Jahren stark frequentiert. Zehntausende Menschen in Hamburg sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Allein die Hamburger Tafeln versorgen regelmäßig viele tausend Haushalte und verzeichnen seit Jahren eine hohe Nachfrage. Gleichzeitig können aufgrund begrenzter Lebensmittelspenden und personeller Kapazitäten nicht immer alle Hilfesuchenden aufgenommen oder im gewünschten Umfang versorgt werden.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Viele Menschen leben trotz Arbeit am Existenzminimum. Steigende Mieten, hohe Energiepreise, gestiegene Lebensmittelkosten und allgemeine Preissteigerungen führen dazu, dass das Einkommen am Monatsende häufig nicht mehr ausreicht.
Besonders betroffen sind unter anderem Rentnerinnen und Rentner mit geringer Rente, Alleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern, Menschen im Bürgergeldbezug, Erwerbsunfähige, Studierende, Auszubildende, Minijobber sowie Menschen, die zwar arbeiten, deren Lohn aber dennoch nicht zum Leben reicht.
Hinzu kommen unvorhergesehene Ausgaben wie defekte Haushaltsgeräte, Nachzahlungen für Strom oder Heizung, Medikamente, Fahrtkosten oder notwendige Anschaffungen. Oft genügt schon eine einzige größere Rechnung, damit für Lebensmittel kaum noch Geld übrig bleibt.
Auch wir erleben diese Realität Tag für Tag bei unseren Einsätzen am Hamburger ZOB.
Wegen der Nähe zum Drob Inn treffen wir immer wieder auf Menschen mit einer schweren Suchterkrankung. Manche sind so stark abgemagert, dass sofort erkennbar ist, wie schlecht ihr körperlicher Zustand ist. Nicht selten ist kein Geld mehr für Essen da, weil die gesamte finanzielle Situation durch die Suchterkrankung geprägt ist. Das mag bei manchen Menschen Unverständnis hervorrufen. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass eine Abhängigkeitserkrankung eine anerkannte Krankheit ist.
Der Weg aus der Sucht ist häufig lang, von Rückschlägen begleitet und gelingt nur mit viel Unterstützung.
Deshalb danken wir allen Menschen, die unsere Arbeit unterstützen und mit ihren Spenden dazu beitragen, dass wir auch diese Menschen mit einer Snacktüte und Getränken versorgen können. Niemand soll hungrig bleiben müssen – unabhängig davon, aus welchen Gründen er in Not geraten ist. Ein Stück Brot, eine warme Mahlzeit oder eine freundliche Begegnung lösen zwar nicht alle Probleme, können aber ein wichtiger erster Schritt sein und zeigen den Betroffenen, dass sie nicht vergessen sind.
⭐Glücksbringer-Fünfer-Kombi⭐
Für das Glück der Menschen auf der Straße bastelt Nadine Hellbach-Bielefeld so kleine Talismane und man spürt wie sehr ihr das Glück der Anderen am Herzen liegt. Wer so viel Mühe aufbringt hat ein besonders großes Herz für die Bedürftigen. Danke und Chapeau für diesen Einsatz und Danke Karin Paulus für das perfekt gepackte Paket - eine Blaupause für Alle, die noch was schicken wollen.
Paketanschrift: (auch für September dann schon)
Hans Jürgen Hälk
Poststrasse 20b
21255 Königsmoor
Wer bei den Verteilungen selbst auch mal mit dabei sein möchte, meldet sich gerne über den Messenger. Auch im August sind wir wieder am Start - immer am letzten Sonntag im Monat - in dem Fall am 30.8. und 27.9.!
http://www.Hamburger-Obdachlose.de
Spendenlink Zukäufe:
https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=YPPPTVK5XYAXN
Großen Dank auch an Alle, die aus der Ferne mit unterstützen!