Rückbau des Fahrradstreifens in der Ottomar-Enking-Straße in 24159 Kiel

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Das Problem

Ende April 2023 wurde in der Ottomar-Enking-Straße aufgrund einer Elterninitiative auf der Süd-West Seite der Straße der Parkstreifen entfernt und ein Radweg eingerichtet mit dem Ziel, den Schulweg zur Gesamtschule Friedrichsort sicherer zu machen. 

Das hatte zur Folge, daß aufgrund des vorhandene Fahrradschutzstreifens auf der anderen Seite der Straße über die gesamte Länge von 700 m auf beiden Seiten keine legale Parkmöglichkeit für Autos mehr gegeben ist. (Die Ottomar-Enking-Straße ist zu beiden Seiten mit ca. 40 Eigenheimen bebaut.)

Hierdurch müssen die Anlieger folgende gravierende Behinderungen in Kauf nehmen:

1.     Keine Möglichkeit, mobile Pflegedienste in Anspruch zu nehmen;
es kann dem Personal nicht zugemutet werden, nach einer Parkplatzsuche noch längere Fußwege anzutreten.

2.     Das gleiche gilt für Hausarztbesuche, Paketdienste, Lebensmittellieferungen etc. und Besuche von Freunden oder Verwandten.

3.     Erschwerung von gehbehinderten Personen, ihr Auto zu erreichen.

Der angelegte Radweg wird von zwei Bushaltestellen unterbrochen und endet 100 m vor der Fritz-Reiter-Straße in einem Bereich, wo ein Zebrastreifen und zwei weitere Bushaltestellen vorhanden sind. Zudem wird die Ottomar-Enking-Straße dort auch noch 2 m schmaler. Eine Tatsache, die sicher nicht dem Risikoabbau der Radfahrer dient. Sinnvoll für alle wäre ein temporäres Tempolimit auf 30 km/h.

In Anbetracht dessen, daß der Radweg von den Schulkindern bei gutem Wetter lediglich an max. 280 Tagen im Jahr (Schulferien, etc.) und dann auch nur für maximal ½ bis 1 Stunde am Tag genutzt wird sowie dem minimalen Risikoabbau für die Radfahrer ist diese Maßnahme im Hinblick auf die Nachteile der Anlieger nicht gerechtfertigt und muß zurückgebaut werden.

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