RWTH, Ende der Mittäterschaft! Boykott Technion JETZT!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jennifer Hansch und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

------English below------

Seit acht Monaten geht die israelische Führung gezielt gegen die Zivilbevölkerung in Gaza vor. Über hunderttausend Menschen wurden bereits getötet, verwundet oder unter den Trümmern begraben. Davon mehr als zwei Drittel Kinder und Frauen [1].

Im Oktober warnte das Lemkin-Institut für Völkermordprävention vor einem Völkermord an Palästinensern [2]. Gegen Israel wird wegen Völkermord ermittelt [3]. Schon beim Verdacht muss jede Nation nach dem Völkergewohnheitsrecht Maßnahmen ergreifen, um Völkermord zu verhindern [2].

Die RWTH arbeitet mit dem Technion in Haifa (Israel), welches Waffen für den Völkermord in Gaza entwickelt und an Zivilisten testet [4]. Mehrere tausend Studierende und Mitarbeiter des Technion haben sich entschlossen, dem Aufruf zu folgen und sich aktiv am Völkermord zu beteiligen [5].

Durch die Zusammenarbeit beteiligt sich die RWTH am Völkermord, verletzt unsere Werte und missachtet ihre Verpflichtungen als öffentlich finanzierte Einrichtung.

ENDE DER MITTÄTERSCHAFT! BOYCOTT TECHNION JETZT!

 

Begründung:

Im Krieg gegen die Zivilbevölkerung des Gazastreifens hat die israelische Besatzungsarmee in den vergangenen acht Monaten mehr als 35.000 Menschen in Gaza ermordet, die meisten davon Kinder und Frauen [1]. Der Angriff richtet sich gezielt gegen die zivile, soziale und gesundheitliche Infrastruktur des Gazastreifens, gegen Journalisten und Mitarbeiter von Krankenhäusern, Hilfsorganisationen und Zivilschutz. Alle Universitäten, alle Moscheen und die meisten Krankenhäuser wurden zerstört [6]. Tausende Menschen, darunter Ältere, Frauen und Krankenhausmitarbeiter wurden durch die Besatzungsarmee entführt und werden seit Monaten in Gefängnissen wie in Sde Teiman gefoltert [7]. Die Besatzungsarmee setzt auf Belagerung und treibt die Bevölkerung durch Aushungerung und Verweigerung von Medizinmaterial und Kraftstoff [8] immer schneller in den Tod.

Die Absicht von Völkermord ist offenkundig durch die Aussagen der höchstrangigen Regierungsbeamten und Militärsprecher [3]. Internationales Recht, IGH und StGH findet in der zionistischen Regierungsführung keine Achtung. Noch wird Israel materiell, finanziell und politisch von seinen beiden verbliebenen Partnern unterstützt, den USA und Deutschland. Der Großteil der Staatengemeinschaft distanziert sich klar vom Vorgehen Israels und beendet teils sogar ausnahmslos diplomatische Beziehungen [9]. Weltweit kündigen Universitäten sämtliche Kooperationen und Forschungsprojekte mit israelischen Institutionen und Firmen [10]-[11], doch die RWTH arbeitet weiterhin eng mit den Unterstützern von Kriegsverbrechen zusammen.

Die RWTH hält an der Kooperation mit der israelischen Universität Technion in Haifa, die zu den engsten Kollaborateuren der israelischen Waffenproduzenten zählt wie Elbit und Rafael [4] und die Kriegsverbrechen durch technologische Entwicklungsarbeit ermöglicht. Mehrere tausend Studierende und Mitarbeiter des Technions sind aktiv als Soldaten an den Kriegsverbrechen beteiligt [5]. Trotz der direkten Beteiligung des Technions am Völkermord in Gaza stellt sich die RWTH an die Seite des Technions. Der Rektor Prof. Rüdiger erklärte kürzlich in einem Gespräch mit zwei Mitgliedern von Students for Palestine, diese Komplizenschaft würde „nicht in Frage gestellt werden“. Die Leitung der Universität opfert mit dieser Haltung ihre moralische Integrität und normalisiert und legitimiert Kriegsverbrechen. Dabei hat die RWTH als eine Exzellenzuniversität eine besondere Vorbildfunktion, sowohl in der ethischen Verantwortung bei der Forschung, als auch im akademischen Diskurs.

Deswegen rufen wir das Rektorat dazu auf, die Umbrella Kooperation mit dem Technion in Israel sofort zu beenden. Die öffentlichen Gelder der RWTH dürfen nicht dazu eingesetzt werden, die Kriegsverbrechen weiter zu unterstützen.

English version:

For more than eight months the Israeli leadership has been deliberately targeting the civilian population in Gaza. Over a hundred thousand people have been killed, injured or buried under the ruble, over two third being women and children [1].

In October, the Lemkin Institute for Genocide Prevention issued a warning about a potential genocide against Palestinians [2]. Isreal is currently under investigation for genocide [3]. According to customary international law, every nation is obligated to take measures to prevent genocide at the first sign of suspicion [2].

RWTH Aachen collaborates with Technion in Haifa (Israel), which develops weapons for the genocide in Gaza and tests them on civilians [4]. Several thousand students and staff members of Technion have decided to follow the call and actively participate in the genocide [5].

Through this cooperation, RWTH Aachen is complicit in the genocide, violates our values, and disregards its obligations as a publicly funded institution.

END THE COMPLICITY! BOYCOTT TECHNION NOW!

 

Quellen:

[1] https://www.aljazeera.com/news/longform/2023/10/9/israel-hamas-war-in-maps-and-charts-live-tracker (30.05.2024 17:07)

[2] https://x.com/LemkinInstitute/status/1795295046088221017 (30.05.2024 17:02)

[3] https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/hrbodies/hrcouncil/sessions-regular/session55/advance-versions/a-hrc-55-73-auv.pdf (30.05.2024 17:32)

[4] https://medium.com/@phds4palestine/technion-exposed-israel-technology-institutes-links-with-the-idf-caffae135923 (30.05.2024 17:02)

[5] https://www.technion.ac.il/en/2023/11/the-technion-supports-reserve-soldiers/ (30.05.2024 17:05)

[6] https://news.un.org/en/story/2024/04/1148716 (30.05.2024 17:25)

[7] https://edition.cnn.com/2024/05/10/middleeast/israel-sde-teiman-detention-whistleblowers-intl-cmd/index.html (30.05.2024 17:25)

[8] https://www.unocha.org/publications/report/occupied-palestinian-territory/hostilities-gaza-strip-and-israel-reported-humanitarian-impact-8-may-2024-1500 (30.05.2024 17:29)

[9] https://www.axios.com/2023/11/16/israel-gaza-war-countries-against-cease-fire-diplomats (30.05.2024 17:35)

[10] https://www.thenationalnews.com/news/us/2024/05/12/these-universities-negotiated-israel-divestment-with-student-protesters/ (30.05.2024 17:37)

[11] https://www.monabaker.org/2024/05/11/76-universities-in-spain-suspend-ties-with-complicit-israeli-universities/ (30.05.2024 17:37)

Bild: https://newarab.com/analysis/technion-elite-university-israeli-student-soldiers (30.05.2024 19:54)

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Seit acht Monaten geht die israelische Führung gezielt gegen die Zivilbevölkerung in Gaza vor. Über hunderttausend Menschen wurden bereits getötet, verwundet oder unter den Trümmern begraben. Davon mehr als zwei Drittel Kinder und Frauen [1].

Im Oktober warnte das Lemkin-Institut für Völkermordprävention vor einem Völkermord an Palästinensern [2]. Gegen Israel wird wegen Völkermord ermittelt [3]. Schon beim Verdacht muss jede Nation nach dem Völkergewohnheitsrecht Maßnahmen ergreifen, um Völkermord zu verhindern [2].

Die RWTH arbeitet mit dem Technion in Haifa (Israel), welches Waffen für den Völkermord in Gaza entwickelt und an Zivilisten testet [4]. Mehrere tausend Studierende und Mitarbeiter des Technion haben sich entschlossen, dem Aufruf zu folgen und sich aktiv am Völkermord zu beteiligen [5].

Durch die Zusammenarbeit beteiligt sich die RWTH am Völkermord, verletzt unsere Werte und missachtet ihre Verpflichtungen als öffentlich finanzierte Einrichtung.

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Begründung:

Im Krieg gegen die Zivilbevölkerung des Gazastreifens hat die israelische Besatzungsarmee in den vergangenen acht Monaten mehr als 35.000 Menschen in Gaza ermordet, die meisten davon Kinder und Frauen [1]. Der Angriff richtet sich gezielt gegen die zivile, soziale und gesundheitliche Infrastruktur des Gazastreifens, gegen Journalisten und Mitarbeiter von Krankenhäusern, Hilfsorganisationen und Zivilschutz. Alle Universitäten, alle Moscheen und die meisten Krankenhäuser wurden zerstört [6]. Tausende Menschen, darunter Ältere, Frauen und Krankenhausmitarbeiter wurden durch die Besatzungsarmee entführt und werden seit Monaten in Gefängnissen wie in Sde Teiman gefoltert [7]. Die Besatzungsarmee setzt auf Belagerung und treibt die Bevölkerung durch Aushungerung und Verweigerung von Medizinmaterial und Kraftstoff [8] immer schneller in den Tod.

Die Absicht von Völkermord ist offenkundig durch die Aussagen der höchstrangigen Regierungsbeamten und Militärsprecher [3]. Internationales Recht, IGH und StGH findet in der zionistischen Regierungsführung keine Achtung. Noch wird Israel materiell, finanziell und politisch von seinen beiden verbliebenen Partnern unterstützt, den USA und Deutschland. Der Großteil der Staatengemeinschaft distanziert sich klar vom Vorgehen Israels und beendet teils sogar ausnahmslos diplomatische Beziehungen [9]. Weltweit kündigen Universitäten sämtliche Kooperationen und Forschungsprojekte mit israelischen Institutionen und Firmen [10]-[11], doch die RWTH arbeitet weiterhin eng mit den Unterstützern von Kriegsverbrechen zusammen.

Die RWTH hält an der Kooperation mit der israelischen Universität Technion in Haifa, die zu den engsten Kollaborateuren der israelischen Waffenproduzenten zählt wie Elbit und Rafael [4] und die Kriegsverbrechen durch technologische Entwicklungsarbeit ermöglicht. Mehrere tausend Studierende und Mitarbeiter des Technions sind aktiv als Soldaten an den Kriegsverbrechen beteiligt [5]. Trotz der direkten Beteiligung des Technions am Völkermord in Gaza stellt sich die RWTH an die Seite des Technions. Der Rektor Prof. Rüdiger erklärte kürzlich in einem Gespräch mit zwei Mitgliedern von Students for Palestine, diese Komplizenschaft würde „nicht in Frage gestellt werden“. Die Leitung der Universität opfert mit dieser Haltung ihre moralische Integrität und normalisiert und legitimiert Kriegsverbrechen. Dabei hat die RWTH als eine Exzellenzuniversität eine besondere Vorbildfunktion, sowohl in der ethischen Verantwortung bei der Forschung, als auch im akademischen Diskurs.

Deswegen rufen wir das Rektorat dazu auf, die Umbrella Kooperation mit dem Technion in Israel sofort zu beenden. Die öffentlichen Gelder der RWTH dürfen nicht dazu eingesetzt werden, die Kriegsverbrechen weiter zu unterstützen.

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For more than eight months the Israeli leadership has been deliberately targeting the civilian population in Gaza. Over a hundred thousand people have been killed, injured or buried under the ruble, over two third being women and children [1].

In October, the Lemkin Institute for Genocide Prevention issued a warning about a potential genocide against Palestinians [2]. Isreal is currently under investigation for genocide [3]. According to customary international law, every nation is obligated to take measures to prevent genocide at the first sign of suspicion [2].

RWTH Aachen collaborates with Technion in Haifa (Israel), which develops weapons for the genocide in Gaza and tests them on civilians [4]. Several thousand students and staff members of Technion have decided to follow the call and actively participate in the genocide [5].

Through this cooperation, RWTH Aachen is complicit in the genocide, violates our values, and disregards its obligations as a publicly funded institution.

END THE COMPLICITY! BOYCOTT TECHNION NOW!

 

Quellen:

[1] https://www.aljazeera.com/news/longform/2023/10/9/israel-hamas-war-in-maps-and-charts-live-tracker (30.05.2024 17:07)

[2] https://x.com/LemkinInstitute/status/1795295046088221017 (30.05.2024 17:02)

[3] https://www.ohchr.org/sites/default/files/documents/hrbodies/hrcouncil/sessions-regular/session55/advance-versions/a-hrc-55-73-auv.pdf (30.05.2024 17:32)

[4] https://medium.com/@phds4palestine/technion-exposed-israel-technology-institutes-links-with-the-idf-caffae135923 (30.05.2024 17:02)

[5] https://www.technion.ac.il/en/2023/11/the-technion-supports-reserve-soldiers/ (30.05.2024 17:05)

[6] https://news.un.org/en/story/2024/04/1148716 (30.05.2024 17:25)

[7] https://edition.cnn.com/2024/05/10/middleeast/israel-sde-teiman-detention-whistleblowers-intl-cmd/index.html (30.05.2024 17:25)

[8] https://www.unocha.org/publications/report/occupied-palestinian-territory/hostilities-gaza-strip-and-israel-reported-humanitarian-impact-8-may-2024-1500 (30.05.2024 17:29)

[9] https://www.axios.com/2023/11/16/israel-gaza-war-countries-against-cease-fire-diplomats (30.05.2024 17:35)

[10] https://www.thenationalnews.com/news/us/2024/05/12/these-universities-negotiated-israel-divestment-with-student-protesters/ (30.05.2024 17:37)

[11] https://www.monabaker.org/2024/05/11/76-universities-in-spain-suspend-ties-with-complicit-israeli-universities/ (30.05.2024 17:37)

Bild: https://newarab.com/analysis/technion-elite-university-israeli-student-soldiers (30.05.2024 19:54)

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Petition am 30. Mai 2024 erstellt