RUB-Parkhaus sicherer machen!


RUB-Parkhaus sicherer machen!
Das Problem
"Jetzt ist es vorbei. Jetzt werde ich vergewaltigt, und niemand wird mich schreien hören."
Das waren meine Gedanken an einem Donnerstagvormittag im Parkhaus der Ruhr-Universität Bochum.
Ich war auf der untersten Etage, als plötzlich ein Mann vor mir auftauchte, der sich selbst befriedigte und mich dabei anlächelte. Um zu meinem Auto zu gelangen, musste ich durch die Tür, vor der er stand. Das Parkhaus der Ruhr-Universität Bochum betritt man ohnehin oft mit einem unguten Gefühl – wer es kennt, weiß, wovon ich spreche. Es ist heruntergekommen, dunkel – da einige Lampen defekt sind –, es riecht häufig nach Urin, und es gibt verwinkelte Stellen, an denen man leicht überrascht werden kann.
Gott sei Dank ist mir körperlich nichts weiter passiert. Doch ich war tagelang schockiert und ängstlich. Seitdem habe ich deutlich mehr Angst vor Männern und vor der Dunkelheit. Selbst jetzt, fast zehn Monate später, merke ich, wie sehr mich dieses Erlebnis noch immer beeinflusst.
Am selben Tag habe ich die Universität kontaktiert, um den Vorfall zu melden, in der Hoffnung, dass andere gewarnt werden könnten. Man bot mir psychologische Hilfe an – doch am Zustand des Parkhauses änderte sich nichts. Einige Monate später erlebte eine Freundin von mir dasselbe. Gemeinsam gingen wir zur Leitwarte, wo uns mitgeteilt wurde, dass der Täter bereits bekannt sei, da er wiederholt gemeldet wurde. Gefasst wurde er bislang jedoch nicht.
Die Universität weiß von diesen Vorfällen, und trotzdem wird nichts unternommen, um die Sicherheit der Studierenden zu verbessern. Es gibt inzwischen zwar eine Begleitwarte, aber das ist lediglich ein kleiner Trost.
Seit dem Vorfall habe ich nicht mehr im Parkhaus geparkt. Doch die Vorstellung, dass anderen – vielleicht jüngeren – Frauen (natürlich können auch Männer betroffen sein, wenn auch seltener) dasselbe oder sogar noch Schlimmeres widerfahren könnte, ist erschreckend. Studierende kommen an die Universität, um zu lernen – nicht, um Angst vor Übergriffen haben zu müssen.
Die Ruhr-Universität Bochum muss dringend die Sicherheitsvorkehrungen im Parkhaus verbessern!
Da offenbar nichts von selbst geschieht, obwohl die Problematik bekannt ist, möchte ich auf diesem Weg versuchen, eine Veränderung in Gang zu setzen.
Falls dir ähnliches passiert ist, teile deine Geschichte gerne an: rubparkhaus@gmail.com
Die Geschichten werden gesammelt, um der Universität aufzuzeigen, wie viele Menschen bereits ein solches Erlebnis durchmachen mussten, wobei jede einzelne Erzählung selbstverständlich vertraulich behandelt und auf Wunsch anonymisiert wird.
Trau dich!!!
13.063
Das Problem
"Jetzt ist es vorbei. Jetzt werde ich vergewaltigt, und niemand wird mich schreien hören."
Das waren meine Gedanken an einem Donnerstagvormittag im Parkhaus der Ruhr-Universität Bochum.
Ich war auf der untersten Etage, als plötzlich ein Mann vor mir auftauchte, der sich selbst befriedigte und mich dabei anlächelte. Um zu meinem Auto zu gelangen, musste ich durch die Tür, vor der er stand. Das Parkhaus der Ruhr-Universität Bochum betritt man ohnehin oft mit einem unguten Gefühl – wer es kennt, weiß, wovon ich spreche. Es ist heruntergekommen, dunkel – da einige Lampen defekt sind –, es riecht häufig nach Urin, und es gibt verwinkelte Stellen, an denen man leicht überrascht werden kann.
Gott sei Dank ist mir körperlich nichts weiter passiert. Doch ich war tagelang schockiert und ängstlich. Seitdem habe ich deutlich mehr Angst vor Männern und vor der Dunkelheit. Selbst jetzt, fast zehn Monate später, merke ich, wie sehr mich dieses Erlebnis noch immer beeinflusst.
Am selben Tag habe ich die Universität kontaktiert, um den Vorfall zu melden, in der Hoffnung, dass andere gewarnt werden könnten. Man bot mir psychologische Hilfe an – doch am Zustand des Parkhauses änderte sich nichts. Einige Monate später erlebte eine Freundin von mir dasselbe. Gemeinsam gingen wir zur Leitwarte, wo uns mitgeteilt wurde, dass der Täter bereits bekannt sei, da er wiederholt gemeldet wurde. Gefasst wurde er bislang jedoch nicht.
Die Universität weiß von diesen Vorfällen, und trotzdem wird nichts unternommen, um die Sicherheit der Studierenden zu verbessern. Es gibt inzwischen zwar eine Begleitwarte, aber das ist lediglich ein kleiner Trost.
Seit dem Vorfall habe ich nicht mehr im Parkhaus geparkt. Doch die Vorstellung, dass anderen – vielleicht jüngeren – Frauen (natürlich können auch Männer betroffen sein, wenn auch seltener) dasselbe oder sogar noch Schlimmeres widerfahren könnte, ist erschreckend. Studierende kommen an die Universität, um zu lernen – nicht, um Angst vor Übergriffen haben zu müssen.
Die Ruhr-Universität Bochum muss dringend die Sicherheitsvorkehrungen im Parkhaus verbessern!
Da offenbar nichts von selbst geschieht, obwohl die Problematik bekannt ist, möchte ich auf diesem Weg versuchen, eine Veränderung in Gang zu setzen.
Falls dir ähnliches passiert ist, teile deine Geschichte gerne an: rubparkhaus@gmail.com
Die Geschichten werden gesammelt, um der Universität aufzuzeigen, wie viele Menschen bereits ein solches Erlebnis durchmachen mussten, wobei jede einzelne Erzählung selbstverständlich vertraulich behandelt und auf Wunsch anonymisiert wird.
Trau dich!!!
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Petition am 6. Dezember 2024 erstellt