

Liebe Unterstützer*innen,
Letzte Woche haben wir unsere Petition zur Absicherung schwangerer Selbstständiger gestartet, da eine Reform des Mutterschutzes längst überfällig ist!
Wir sind überwältigt von eurem Engagement, das Anliegen gemeinsam mit uns zu verbreiten! Über den Link www.change.org/meinewerkstattbleibt sind bisher schon über 5000 Unterschriften zusammengekommen – und das, ohne dass die Medien bisher groß berichtet hätten!
Ich vermute, dass Ihr bei der Weiterleitung der Petition oft die Rückmeldung bekommt, dass euer Gegenüber noch nie über die Problematik nachgedacht hat. Wie verständlich! Umso schöner, dass wir gemeinsam schon so viele Menschen überzeugen konnten, dass die Situation der selbstständigen Schwangeren und werdenden Mütter so nicht hinnehmbar ist.
Die jetzige Gesetzeslage bedeutet nicht nur ChancenUNgleichheit für Gebärfähige. Sie hat auch Folgen für die Gesundheitsversorgung, die Wirtschaft und das Klima.
Selbstständige Physiotherapeutinnen sind genauso betroffen, wie Hebammen, Architektinnen und Handwerkerinnen.
Gefahren für Mutter und Kind sind nicht hinnehmbar.
Bei Problemschwangerschaften und in der Zeit vor und nach der Geburt ist es sogar jeder frauengeführte Betrieb. In diesen Fällen - und auch in Bereichen, in denen eine Angestellte ein Beschäftigungsverbot bekäme - sollte keine Frau aus wirtschaftlichen Gründen weiterarbeiten müssen!
Da wir keine größere Institution haben, die unser Anliegen aktiv unterstützt, sind wir umso mehr darauf angewiesen, dass ihr weiter die Trommel für diese Petition rührt.
Wir sind dankbar für jede Weiterleitung des Links, jedes Gespräch, dass ihr über dieses Thema führt, jeden Post zu diesem Thema auf Instagram, jede Geschichte die ihr unter #meinewerkstattbleibt teilt – auch wenn es in eurem Fall nicht die Werkstatt sondern die Praxis oder das Ladengeschäft ist!
Gemeinsam werden wir etwas bewegen!
Eure Johanna Röh, Maxime Krämer und Astrid Hilt