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Rettung der Tiere - Erhalt der Einfriedung und des Unterstellplatzes

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Wir sind vier Mädchen, namens Pia, Fee, Alena und Marisa, im Alter von 13 bis 15 Jahren, die ihre Freizeit auf einer Tierkoppel im Außenbereich der Gemeinde Obermeitingen (Bayern) verbringen.

Dort befinden sich Ponys, Esel, Mulis, Ziegen und Schafe. Herr Friedrich, der Sohn früherer Bauersleute, ein berufener Tierfreund und Hobbytierhalter, unterhält die Anlage in seiner Freizeit und auf eigene Kosten. Die Anlage ist liebevoll und nicht kommerzfähig gestaltet. Uns ermöglicht er dort, ihm dabei zu helfen und außerhalb unseres Schulalltags schöne Stunden in der Natur und mit den Tieren zu verbringen.

Die ein Hektar große Koppel ist mittig mit einem Offenstall bebaut und das gesamte Gelände mit einem soliden Holzzaun umfriedet. Der Zaun dient der Sicherheit der Tiere und des Straßenverkehrs. Baurechtlich wird die Anlage als genehmigungspflichtig eingestuft. Die Voraussetzungen einer Genehmigung erfüllt Herr Friedrich nicht, dies war ihm zum Zeitpunkt der Errichtung unbekannt.

Die Anlage soll gemäß Verfügung des Landratsamt Landsberg am Lech Ende Juli 2014 geräumt und rückgebaut werden. Die Tiere würden verteilt oder auch getötet werden müssen, wenn sie keine neue Heimat finden. Auch dagegen richtet sich unser Protest. Wir verstehen die gesetzliche Regelung nicht. Wäre Herr Friedrich Landwirt, würde die Anlage ein privilegiertes Objekt und genehmigungsfähig sein. (Vgl. § 35 (1) BauGB ).

Wir haben bereits die Öffentlichkeit, die Politik und die Wirtschaft um Unterstützung gebeten, bislang erfolglos. Die Gesetzeslage ist momentan eindeutig und unser Problem, wie wir jetzt wissen, nicht einmalig.

Unser Ziel ist es, zu unseren Gunsten, die Gesetzeslage zu ändern oder eine zeitlich unbeschränkte Ausnahmegenehmigung für unsere Koppel zu erhalten, damit den Tieren ihr Zuhause sowie Herrn Friedrich und uns unser Hobby erhalten bleiben kann.

Printmedien, Funk und Fernsehen berichten bereits bundesweit seit über einem Jahr wiederholt über uns und bewirken Unverständnis und Empörung in der Bevölkerung, die unser Projekt zustimmend unterstützt.



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