Rettet unsere Postfilialen


Rettet unsere Postfilialen
Das Problem
Die Deutsche Post AG bzw. die Postbank beabsichtigt, im kommenden Jahr mehrere große Postfilialen in München zu schließen. Von den Plänen sind u.a. betroffen:
- Postfiliale am Bahnhofsplatz
- Postfiliale am Goetheplatz
- Postfiliale am Harras (besteht dort seit ca. 100 Jahren (!)
- Postfiliale am Partnachplatz
Das sind nur einige, aber sehr bedeutende, stark frequentierte, große Postämter mit umfangreichem Schalterbetrieb.
Nachdem die Postfiliale in der Hofmannstraße in Obersendling schon vor ca. 2 Jahren geschlossen wurde, haben wir dann im Münchner Süden ab dem nächsten Jahr nicht ein einziges Postamt/Postbank mehr.
Die vorgenannten Postämter sind für viele Privatkunden und Geschäftsleute wichtig. Die Mitarbeiter dort sind kompetent, beraten und helfen auch bei Fragen zum Versand und Geldanlage u.ä. Es bilden sich stets lange Warteschlangen an den Schalter und den Terminals, d.h. die Filialen sind eigentlich unterbesetzt.
Die Deutsche Bank als Eigentümerin der Postbank dünnt leider bundesweit – offenbar aus reiner Profitgier – das Filialnetz der Postbank und damit auch der Deutschen Post AG/DHL massiv aus, obwohl der Bedarf durch die Erschließung immer neuer Wohngebiete sogar steigt.
Dass eine Postfiliale „rentabel“ sein muss (so wurde mir dies von den Mitarbeitern als Schließungsgrund der Filiale in der Hofmannstraße in München-Obersendling genannt), um weiter bestehen zu dürfen, ist ein schlechter Witz. Das Kerngeschäft einer Postfiliale sind seit Jahren Schalterleistungen und nicht Bank-/Anlagegeschäfte. Dass diese Filialen die Postbank bzw. Deutsche Bank übernommen hat und nun entsprechend Druck ausübt, darf nicht zu Lasten der Kunden gehen.
Mit der Schließung der Filialen wird die Nahversorgung mit finanzieller Beratung und postalischen Dienstleistungen empfindlich geschädigt. Es stellt sich damit auch die Frage, inwieweit damit die Post den gesetzlich festgelegten Grundversorgungsanspruch verletzt. Ein Paketshop in einem Baumarkt, einer Bäckerei oder in einem Supermarkt kann niemals die Qualität einer Postfiliale ersetzen, denn dort arbeiten entsprechend geschulte und ausgebildete Mitarbeiter/-innen.
Ob im Falle o.g. Filialen die Vorgaben der vom Gesetzgeber beschlossenen Post-Universaldienstleistungsverordnung, dass bei Veränderungen der stationären Posteinrichtungen mindestens zehn Wochen vor der Maßnahme frühzeitig das Benehmen mit der zuständigen kommunalen Gebietskörperschaft herzustellen ist, eingehalten wurden, ist mehr als fraglich.
Die Schließung der Postfilialen reduziert auch deutlich die Attraktivität der Geschäftsviertel. Viele Kunden verbinden den Besuch bei der Postfiliale mit Einkäufen in den umliegenden Geschäften. Wer die Attraktivität von Stadtteilen erhalten oder erhöhen möchte, darf keine Postfilialen und Geschäfte schließen, sondern muss diese im Gegenteil ausbauen. Das Postamt am Harras in Mittersendling existiert seit fast 100 Jahren und bildet einen zentralen Punkt zusammen mit der am Harras entstandenen Fußgängerzone rund um die andere Geschäfte dort. Und was geschieht mit der Nutzung nach Schließung der Filialen?
Wird bei den Schließungsplänen eigentlich auch nur einmal an alte und behinderte Menschen gedacht? Da alle o.g. Postfilialen schon jetzt mehr als ausgelastet sind, ist damit zu rechnen, dass die übrig bleibenden Filialen den zusätzlichen Kundenansturm nicht mehr bewältigen können, weder räumlich noch personell. Versteht sich das mit Ihrer viel gepriesenen Kundenfreundlichkeit?

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Das Problem
Die Deutsche Post AG bzw. die Postbank beabsichtigt, im kommenden Jahr mehrere große Postfilialen in München zu schließen. Von den Plänen sind u.a. betroffen:
- Postfiliale am Bahnhofsplatz
- Postfiliale am Goetheplatz
- Postfiliale am Harras (besteht dort seit ca. 100 Jahren (!)
- Postfiliale am Partnachplatz
Das sind nur einige, aber sehr bedeutende, stark frequentierte, große Postämter mit umfangreichem Schalterbetrieb.
Nachdem die Postfiliale in der Hofmannstraße in Obersendling schon vor ca. 2 Jahren geschlossen wurde, haben wir dann im Münchner Süden ab dem nächsten Jahr nicht ein einziges Postamt/Postbank mehr.
Die vorgenannten Postämter sind für viele Privatkunden und Geschäftsleute wichtig. Die Mitarbeiter dort sind kompetent, beraten und helfen auch bei Fragen zum Versand und Geldanlage u.ä. Es bilden sich stets lange Warteschlangen an den Schalter und den Terminals, d.h. die Filialen sind eigentlich unterbesetzt.
Die Deutsche Bank als Eigentümerin der Postbank dünnt leider bundesweit – offenbar aus reiner Profitgier – das Filialnetz der Postbank und damit auch der Deutschen Post AG/DHL massiv aus, obwohl der Bedarf durch die Erschließung immer neuer Wohngebiete sogar steigt.
Dass eine Postfiliale „rentabel“ sein muss (so wurde mir dies von den Mitarbeitern als Schließungsgrund der Filiale in der Hofmannstraße in München-Obersendling genannt), um weiter bestehen zu dürfen, ist ein schlechter Witz. Das Kerngeschäft einer Postfiliale sind seit Jahren Schalterleistungen und nicht Bank-/Anlagegeschäfte. Dass diese Filialen die Postbank bzw. Deutsche Bank übernommen hat und nun entsprechend Druck ausübt, darf nicht zu Lasten der Kunden gehen.
Mit der Schließung der Filialen wird die Nahversorgung mit finanzieller Beratung und postalischen Dienstleistungen empfindlich geschädigt. Es stellt sich damit auch die Frage, inwieweit damit die Post den gesetzlich festgelegten Grundversorgungsanspruch verletzt. Ein Paketshop in einem Baumarkt, einer Bäckerei oder in einem Supermarkt kann niemals die Qualität einer Postfiliale ersetzen, denn dort arbeiten entsprechend geschulte und ausgebildete Mitarbeiter/-innen.
Ob im Falle o.g. Filialen die Vorgaben der vom Gesetzgeber beschlossenen Post-Universaldienstleistungsverordnung, dass bei Veränderungen der stationären Posteinrichtungen mindestens zehn Wochen vor der Maßnahme frühzeitig das Benehmen mit der zuständigen kommunalen Gebietskörperschaft herzustellen ist, eingehalten wurden, ist mehr als fraglich.
Die Schließung der Postfilialen reduziert auch deutlich die Attraktivität der Geschäftsviertel. Viele Kunden verbinden den Besuch bei der Postfiliale mit Einkäufen in den umliegenden Geschäften. Wer die Attraktivität von Stadtteilen erhalten oder erhöhen möchte, darf keine Postfilialen und Geschäfte schließen, sondern muss diese im Gegenteil ausbauen. Das Postamt am Harras in Mittersendling existiert seit fast 100 Jahren und bildet einen zentralen Punkt zusammen mit der am Harras entstandenen Fußgängerzone rund um die andere Geschäfte dort. Und was geschieht mit der Nutzung nach Schließung der Filialen?
Wird bei den Schließungsplänen eigentlich auch nur einmal an alte und behinderte Menschen gedacht? Da alle o.g. Postfilialen schon jetzt mehr als ausgelastet sind, ist damit zu rechnen, dass die übrig bleibenden Filialen den zusätzlichen Kundenansturm nicht mehr bewältigen können, weder räumlich noch personell. Versteht sich das mit Ihrer viel gepriesenen Kundenfreundlichkeit?

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Petition am 17. November 2024 erstellt