Teilt eure Geschichten - Wir brauchen eure Unterstützung

Vielen Dank für eure großartige Unterstützung in den letzten Tagen! Eure zahlreichen Unterschriften haben bereits erste Prozesse in Gang gesetzt.
Mittlerweile erreichen uns auch immer mehr Nachrichten von Angehörigen, Pflegebedürftigen und weiteren Betroffenen, die ihre persönliche Geschichte mit uns teilen möchten. Wenn auch ihr eure Erfahrungen öffentlich machen möchtet, könnt ihr sie uns gerne über folgendes Formular zusenden:
Außerdem möchten wir an dieser Stelle den Kommentar von Ursula Stötzner, der Tochter einer direkt betroffenen Patientin, mit euch teilen:
„Pflege braucht Beständigkeit – Stoppt die Zerschlagung funktionierender Teams!
Dieser Fall zeigt schmerzhaft, was in unserem Pflegesystem schiefläuft: Wirtschaftliche oder organisatorische Umstrukturierungen werden auf dem Rücken der schwächsten Glieder unserer Gesellschaft ausgetragen.
Für eine fast 87-jährige Frau (Pflegegrad 3) ist das gewohnte Pflegeteam kein austauschbarer Dienstleister. Es ist der vertraute Anker im Alltag, der gesundheitliche Stabilität garantiert. Nach einer ersten Aufteilung des DRK-Teams im Jahr 2024 droht nun, keine zwei Jahre später, der nächste tiefe Einschnitt. Ein solcher ständiger Wechsel ist für ältere, pflegebedürftige Menschen eine massive psychische und physische Belastung, die krank machen kann.
Pflegekassen haben einen gesetzlichen Sicherstellungsauftrag für eine verlässliche, wohnortnahe Versorgung. Und Wohlfahrtsverbände wie das DRK tragen eine soziale Verantwortung. Es darf nicht sein, dass gut funktionierende Außenstellen wie Kohren-Sahlis einfach wegrationalisiert werden, während die Betroffenen fassungslos und in tiefer Ungewissheit zurückbleiben.
Man argumentiert hier mit „Wirtschaftlichkeit“ und verspricht, dass die zu Pflegenden von den gleichen Mitarbeitern im Frohburger Team weiter versorgt werden. Wie ist es denn dann mit der „Wirtschaftlichkeit“, wenn das Team von Frohburg täglich zu den Patienten nach Kohren-Sahlis und Umkreis fährt? Also wenn ich richtig informiert bin, kommen da täglich mehrere Kilometer dazu, um das Kohrener Gebiet abzudecken, oder weiß ich hier etwas noch nicht, was der Vorsitzende vom DRK-Kreisvorstand schon weiß??? Oder wovon spricht Herr Schubinski, wenn er in seinen Briefen an die Patienten von „Personellen Veränderungen“ schreibt?
Ich glaube, hier besteht viel (Auf-)Klärungsbedarf…“
Vielen Dank, dass ihr unsere Petition unterstützt und den Betroffenen eine Stimme gebt. Gemeinsam können wir Aufmerksamkeit schaffen und uns für den Erhalt wichtiger sozialer Angebote einsetzen.