

Rettet die DRK-Sozialstation Kohren-Sahlis
Das Problem
Kaum ist der DRK-Kleidershop in Geithain geschlossen, folgt der nächste schwere Schlag für unsere Region: Die DRK-Sozialstation Kohren-Sahlis soll bereits zum 31. August ihre Türen schließen – obwohl sie erst vor rund zwei Jahren eröffnet wurde. Die Folgen sind gravierend:
Rund 10 engagierte Mitarbeiterinnen verlieren ihren Arbeitsplatz. Rund 80 pflege- und hilfsbedürftige Menschen verlieren von heute auf morgen ihren vertrauten Pflegedienst.
Für viele dieser Menschen bedeutet Pflege weit mehr als medizinische Versorgung. Über Monate und Jahre sind persönliche Beziehungen entstanden. Vertrauen, Verlässlichkeit und Menschlichkeit lassen sich nicht einfach auf Knopfdruck ersetzen. Genau diese Beziehungen werden nun auseinandergerissen.
Den Betroffenen wird nun kurzfristig die Entscheidung überlassen, ob sie künftig von der DRK-Sozialstation Frohburg betreut werden möchten oder sich selbst einen neuen Pflegedienst suchen. Doch gerade im ländlichen Raum ist das leichter gesagt als getan. Viele ambulante Pflegedienste arbeiten bereits an ihrer Kapazitätsgrenze. Kurzfristig einen freien Pflegeplatz zu finden, ist für viele Familien nahezu unmöglich.
Auch die angekündigte Übernahme der Patientinnen und Patienten durch die Sozialstation Frohburg wirft viele Fragen auf. Für die Versorgung der rund 80 Pflegebedürftigen war bisher ein eingespieltes Team aus zehn Voll- und Teilzeitkräften notwendig. Wie dieselbe Anzahl an Menschen künftig ohne entsprechendes zusätzliches Personal versorgt werden soll, ist für viele Betroffene nicht nachvollziehbar.
Gleichzeitig werden die Mitarbeiterinnen vor eine ungewisse Zukunft gestellt. Die angebotenen Alternativen bedeuten nach Aussagen der Betroffenen teilweise erhebliche persönliche und berufliche Nachteile. Ein eingespieltes Team wird auseinandergerissen – und mit ihm wertvolle Erfahrung und Vertrauen.
Besonders erschütternd ist der zeitliche Zusammenhang: Erst wurde der DRK-Kleidershop in Geithain geschlossen, nun verschwindet innerhalb weniger Wochen die nächste wichtige soziale Einrichtung des DRK-Kreisverbandes. Immer mehr Menschen fragen sich deshalb mit Sorge: Welche Einrichtung wird als Nächstes verschwinden?
Das Deutsche Rote Kreuz steht wie kaum eine andere Organisation für Menschlichkeit, Hilfe und Solidarität. Gerade deshalb erwarten wir, dass soziale Verantwortung und das Wohl der Menschen im Mittelpunkt stehen. Entscheidungen dieser Tragweite dürfen nicht allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, wenn sie so tiefgreifende Auswirkungen auf Pflegebedürftige, Angehörige und Mitarbeitende haben.
Hinzu kommt, dass uns als Initiatoren und Unterzeichner der Petition zum Erhalt des DRK-Kleidershops in einem persönlichen Schreiben empfohlen wurde, dem DRK beizutreten, um Veränderungen von innen heraus anzustoßen. Doch viele Menschen stellen sich inzwischen die berechtigte Frage: Wie sollen sie einer Organisation ihr Vertrauen und ihre finanzielle Unterstützung schenken, wenn innerhalb kurzer Zeit zwei bedeutende soziale Angebote geschlossen werden und sowohl Mitarbeitende als auch hilfsbedürftige Menschen die Leidtragenden sind?
Deshalb fordern wir:
- die Schließung der DRK-Sozialstation Kohren-Sahlis auszusetzen und erneut zu prüfen,
- größtmögliche Transparenz über die Gründe und Folgen dieser Entscheidung,
- den Erhalt der wohnortnahen Pflegeversorgung für die betroffenen Menschen,
- faire und zumutbare Lösungen für alle Beschäftigten,
- und ein klares Bekenntnis dazu, dass beim Deutschen Roten Kreuz wieder die Menschlichkeit an erster Stelle steht.
Diese Petition richtet sich NICHT an die Pflegekräfte – im Gegenteil. Sie richtet sich an die Verantwortlichen, die diese Entscheidung getroffen haben.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen.
Für die Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. Für die Mitarbeiterinnen, die sich tagtäglich mit Herzblut für andere einsetzen. Für ein Deutsches Rotes Kreuz, das seinen Grundsatz der Menschlichkeit nicht nur auf dem Papier trägt, sondern auch lebt.
Unterschreibt jetzt die Petition und zeigt, dass unsere Region soziale Verantwortung nicht kampflos aufgibt. Kämpft dafür, dass Menschlichkeit auf dem Land nicht ausstirbt!

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Das Problem
Kaum ist der DRK-Kleidershop in Geithain geschlossen, folgt der nächste schwere Schlag für unsere Region: Die DRK-Sozialstation Kohren-Sahlis soll bereits zum 31. August ihre Türen schließen – obwohl sie erst vor rund zwei Jahren eröffnet wurde. Die Folgen sind gravierend:
Rund 10 engagierte Mitarbeiterinnen verlieren ihren Arbeitsplatz. Rund 80 pflege- und hilfsbedürftige Menschen verlieren von heute auf morgen ihren vertrauten Pflegedienst.
Für viele dieser Menschen bedeutet Pflege weit mehr als medizinische Versorgung. Über Monate und Jahre sind persönliche Beziehungen entstanden. Vertrauen, Verlässlichkeit und Menschlichkeit lassen sich nicht einfach auf Knopfdruck ersetzen. Genau diese Beziehungen werden nun auseinandergerissen.
Den Betroffenen wird nun kurzfristig die Entscheidung überlassen, ob sie künftig von der DRK-Sozialstation Frohburg betreut werden möchten oder sich selbst einen neuen Pflegedienst suchen. Doch gerade im ländlichen Raum ist das leichter gesagt als getan. Viele ambulante Pflegedienste arbeiten bereits an ihrer Kapazitätsgrenze. Kurzfristig einen freien Pflegeplatz zu finden, ist für viele Familien nahezu unmöglich.
Auch die angekündigte Übernahme der Patientinnen und Patienten durch die Sozialstation Frohburg wirft viele Fragen auf. Für die Versorgung der rund 80 Pflegebedürftigen war bisher ein eingespieltes Team aus zehn Voll- und Teilzeitkräften notwendig. Wie dieselbe Anzahl an Menschen künftig ohne entsprechendes zusätzliches Personal versorgt werden soll, ist für viele Betroffene nicht nachvollziehbar.
Gleichzeitig werden die Mitarbeiterinnen vor eine ungewisse Zukunft gestellt. Die angebotenen Alternativen bedeuten nach Aussagen der Betroffenen teilweise erhebliche persönliche und berufliche Nachteile. Ein eingespieltes Team wird auseinandergerissen – und mit ihm wertvolle Erfahrung und Vertrauen.
Besonders erschütternd ist der zeitliche Zusammenhang: Erst wurde der DRK-Kleidershop in Geithain geschlossen, nun verschwindet innerhalb weniger Wochen die nächste wichtige soziale Einrichtung des DRK-Kreisverbandes. Immer mehr Menschen fragen sich deshalb mit Sorge: Welche Einrichtung wird als Nächstes verschwinden?
Das Deutsche Rote Kreuz steht wie kaum eine andere Organisation für Menschlichkeit, Hilfe und Solidarität. Gerade deshalb erwarten wir, dass soziale Verantwortung und das Wohl der Menschen im Mittelpunkt stehen. Entscheidungen dieser Tragweite dürfen nicht allein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, wenn sie so tiefgreifende Auswirkungen auf Pflegebedürftige, Angehörige und Mitarbeitende haben.
Hinzu kommt, dass uns als Initiatoren und Unterzeichner der Petition zum Erhalt des DRK-Kleidershops in einem persönlichen Schreiben empfohlen wurde, dem DRK beizutreten, um Veränderungen von innen heraus anzustoßen. Doch viele Menschen stellen sich inzwischen die berechtigte Frage: Wie sollen sie einer Organisation ihr Vertrauen und ihre finanzielle Unterstützung schenken, wenn innerhalb kurzer Zeit zwei bedeutende soziale Angebote geschlossen werden und sowohl Mitarbeitende als auch hilfsbedürftige Menschen die Leidtragenden sind?
Deshalb fordern wir:
- die Schließung der DRK-Sozialstation Kohren-Sahlis auszusetzen und erneut zu prüfen,
- größtmögliche Transparenz über die Gründe und Folgen dieser Entscheidung,
- den Erhalt der wohnortnahen Pflegeversorgung für die betroffenen Menschen,
- faire und zumutbare Lösungen für alle Beschäftigten,
- und ein klares Bekenntnis dazu, dass beim Deutschen Roten Kreuz wieder die Menschlichkeit an erster Stelle steht.
Diese Petition richtet sich NICHT an die Pflegekräfte – im Gegenteil. Sie richtet sich an die Verantwortlichen, die diese Entscheidung getroffen haben.
Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen.
Für die Menschen, die auf Pflege angewiesen sind. Für die Mitarbeiterinnen, die sich tagtäglich mit Herzblut für andere einsetzen. Für ein Deutsches Rotes Kreuz, das seinen Grundsatz der Menschlichkeit nicht nur auf dem Papier trägt, sondern auch lebt.
Unterschreibt jetzt die Petition und zeigt, dass unsere Region soziale Verantwortung nicht kampflos aufgibt. Kämpft dafür, dass Menschlichkeit auf dem Land nicht ausstirbt!

Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 21. Juli 2026 erstellt