Rettet die 200-jährige Eiche in Berlin!


Rettet die 200-jährige Eiche in Berlin!
Das Problem
In Berlin hat sich ein Kollektiv aus Hunderten Nachbarn und indirekt Betroffenen zusammengetan, um die Fällung einer über 200-jährigen Eiche im Hinterhof der Dresdener Str. 113 zu verhindern. Vier weitere jüngere Bäume auf dem gleichen Grundstück wurden bereits ohne Not gefällt. Die Eiche, ein Traum von einem Baum mit einem Umfang von fast drei Metern hat schon zwei Weltkriege und die Berliner Mauer überlebt und erfreut die in der Nachbarschaft lebenden Menschen seit Generationen. Aktuell dient der Baum Eichhörnchen, Sing- und Raubvögeln als Zuhause, neutralisiert jede Menge CO2 und spendet Schatten. Jetzt soll er weg – weil er und die anderen 4 Bäume dem geplanten Neubau eines Wohnhauses mit einer Tiefgarage für nur 6 Autostellplätze im Wege stehen. Der Verzicht auf die Tiefgaragenplätze tief im Innenhof, die keiner braucht (es gibt ausreichend Parkraum und anmietbare Tiefgaragenplätze in der Umgebung), würde eine leichte Verschiebung des Baukörpers und somit den Erhalt der Eiche ermöglichen.
In einer Zeit, in der wir aufgrund der Klimakrise immer mehr über den Erhalt unserer Umwelt sprechen müssen, unsere Städte sich immer weiter aufheizen und Klimakatastrophen die Schlagzeilen dominieren, soll ein alter Baum, der CO2 bindet und zur Abkühlung der Stadt beiträgt, für unnötige Parkplätze geopfert werden. Dies steht im eklatanten Widerspruch zum politischen Ziel, Autos aus den Innenstädten zu verdrängen. Zur Erinnerung: Der Bezirk Berlin Mitte hat im Sommer 2020 den Klimanotstand per Pressemitteilung offen anerkannt.
Die geplante Fällung der Eiche ist ein Skandal, ein Schlag ins Gesicht aller klimabewussten Wähler*innen Berlins und ein Armutszeugnis für die Regierung des Bezirks Mitte, dessen Bürgermeister damals tönte: „Umwelt- und Naturschutz beginnen im Kleinen und sind vor allem auch in unseren Kiezen und Lebensräumen wirksam und wichtig. Neben den globalen Bemühungen müssen sich unsere Anstrengungen, den Klimawandel und seine negativen Folgen aufzuhalten, daher nicht nur auf der Bundes- und Landesebene vollziehen, sondern insbesondere auch im Lokalen, wo der Bezirk Mitte mitgestalten und Einfluss nehmen kann.“
Für die Erteilung der Baugenehmigung wurde das längst aus der Zeit gefallene Argumente „Baurecht bricht Baumrecht“ angeführt. Dabei geht es hier gar nicht darum, den Neubau zu verhindern, sondern lediglich um den Erhalt der alte Eiche durch den Verzicht auf die Tiefgaragenplätze, ddr eine Verscheibung des geplanten Baus ermöglichen würde. Der wachsende Widerstand der Bürgerinitiative, die tausendfach geteilte Petition und die Aufmerksamkeit, die dem geplanten Naturfrevel in den Medien zuteil wurde (die Tagesthemen, Die Zeit, der rbb, der Tagesspiegel, die Berliner Zeitung, die Berliner Morgenpost und andere berichteten ausführlich), führten im Februar 2023 letztlich zu einem Zugeständnis des Bauherren, die Eiche nicht zu fällen. Zudem gab es zunächst ein Vermittlungsangebot von Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirksamt Mitte, der auf der Bezirksamt-Webseite sowohl den Bau von neuem Wohnraum, als auch den Klimaschutz als zentrale Anliegen nennt. Beides ließe sich hier miteinander problemlos vereinbaren.
Doch ein Verkauf des Grundstücks an einen neuen Investor (ob innerhalb des weitverzweigten Firmengeflechtes des Bauherren oder außerhalb, bleibt undurchsichtig) setzte plötzlich alles zurück auf null. Die anwaltliche Vertretung des alten und des neuen Bauherren hat die Baugenehmigung mit der Baumfällgenehmigung vor Gericht kürzlich durchgesetzt. Bei einem Gerichtstermin vor Ort wurde zudem der Eiche wider besseren Wissens und entgegen eines von der Bürgerinitiative beauftragten neutralen Baumgutachtens eine labile Gesundheit attestiert. Die Eiche jedoch ist kerngesund. Eine Widerspruchsklage der Nachbarschaftsinitiative gegen das Land Berlin scheiterte, das Berufungsverfahren läuft noch.
Selbst der Präsident der Baukammer Berlin schrieb in einem offenen Brief: „Bauen ist wichtig, Bauen ist unser Thema – aber Bauen muss Rücksicht nehmen, muss Akzeptanz und Partizipation generieren. Kurz: Bauen muss auch Sympathie erzeugen. Durch Baumfällungen wie hier schaden wir der dringend notwendigen Akzeptanz in der Bevölkerung für das Bauen an sich.“
Inzwischen ist dank des Drucks aus der Öffentlichkeit und den Medien Bewegung in die Sache gekommen und es gibt glücklicherweise good news (siehe Neuigkeiten). Dennoch bleibt es wichtig, dranzubleiben und kontinuierlich daran zu erinnern, dass die Bürgerinnen und Bürger Berlins die Entscheidungsträger*innen im Blick behalten.
Helft mit, die Fällung oder den Beschnitt der Eiche zum „Totbaum“ (Zitat Bezirksamt) abzuwenden! Unterschreibt, teilt und folgt dieser Petition (chng.it/JhZqhBxQ2L), schreibt sachlich und bestimmt, aber höflich an die Verantwortlichen, und tretet gerne unserer Bürgerinitiative bei. Unseren Traumbaum findet ihr auch auf Instagram: https://www.instagram.com/traumbaum36
Das sind die Entscheidungsträger*innen:
Ephraim Gothe (Ephraim.Gothe@ba-mitte.berlin.de)
Bezirksstadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte
Christopher Schriner (Christopher.Schriner@ba-mitte.berlin.de)
(Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen)
Stefanie Remlinger (bezirksbuergermeisterin@ba-mitte.berlin.de)
Bezirksbürgermeisterin Berlin-Mitte
Christian Gaebler (christian.gaebler@senstadt.berlin.de)
Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Ute Bonde (sen@senmvku.berlin.de)
Berliner Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Frau Ruf und Herr Martens (Natur.baum@ba-mitte.berlin.de)
Abteilung Baumschutz im Umwelt- und Naturschutzamt Berlin-Mitte
Kristina Laduch (Kristina.laduch@ba-mitte.berlin.de)
Leiterin Stadtentwicklungsamt Berlin-Mitte
Martina Mineur (Martina.mineur@ba-mitte.berlin.de)
Fachbereich Stadtplanung Berlin-Mitte, Planungsrechtliche Beurteilung
Jürgen Kaape (kaape@concept-immobilien.de)
Hamburger Immobilieninvestor und für den Bauantrag verantwortlicher Bauherr
Elke Hackel-Kaape (Hackel-Kaape@h-k-t-hamburg.de)
Architektin des geplanten Neubaus mit 6 Tiefgaragenplätzen
8.680
Das Problem
In Berlin hat sich ein Kollektiv aus Hunderten Nachbarn und indirekt Betroffenen zusammengetan, um die Fällung einer über 200-jährigen Eiche im Hinterhof der Dresdener Str. 113 zu verhindern. Vier weitere jüngere Bäume auf dem gleichen Grundstück wurden bereits ohne Not gefällt. Die Eiche, ein Traum von einem Baum mit einem Umfang von fast drei Metern hat schon zwei Weltkriege und die Berliner Mauer überlebt und erfreut die in der Nachbarschaft lebenden Menschen seit Generationen. Aktuell dient der Baum Eichhörnchen, Sing- und Raubvögeln als Zuhause, neutralisiert jede Menge CO2 und spendet Schatten. Jetzt soll er weg – weil er und die anderen 4 Bäume dem geplanten Neubau eines Wohnhauses mit einer Tiefgarage für nur 6 Autostellplätze im Wege stehen. Der Verzicht auf die Tiefgaragenplätze tief im Innenhof, die keiner braucht (es gibt ausreichend Parkraum und anmietbare Tiefgaragenplätze in der Umgebung), würde eine leichte Verschiebung des Baukörpers und somit den Erhalt der Eiche ermöglichen.
In einer Zeit, in der wir aufgrund der Klimakrise immer mehr über den Erhalt unserer Umwelt sprechen müssen, unsere Städte sich immer weiter aufheizen und Klimakatastrophen die Schlagzeilen dominieren, soll ein alter Baum, der CO2 bindet und zur Abkühlung der Stadt beiträgt, für unnötige Parkplätze geopfert werden. Dies steht im eklatanten Widerspruch zum politischen Ziel, Autos aus den Innenstädten zu verdrängen. Zur Erinnerung: Der Bezirk Berlin Mitte hat im Sommer 2020 den Klimanotstand per Pressemitteilung offen anerkannt.
Die geplante Fällung der Eiche ist ein Skandal, ein Schlag ins Gesicht aller klimabewussten Wähler*innen Berlins und ein Armutszeugnis für die Regierung des Bezirks Mitte, dessen Bürgermeister damals tönte: „Umwelt- und Naturschutz beginnen im Kleinen und sind vor allem auch in unseren Kiezen und Lebensräumen wirksam und wichtig. Neben den globalen Bemühungen müssen sich unsere Anstrengungen, den Klimawandel und seine negativen Folgen aufzuhalten, daher nicht nur auf der Bundes- und Landesebene vollziehen, sondern insbesondere auch im Lokalen, wo der Bezirk Mitte mitgestalten und Einfluss nehmen kann.“
Für die Erteilung der Baugenehmigung wurde das längst aus der Zeit gefallene Argumente „Baurecht bricht Baumrecht“ angeführt. Dabei geht es hier gar nicht darum, den Neubau zu verhindern, sondern lediglich um den Erhalt der alte Eiche durch den Verzicht auf die Tiefgaragenplätze, ddr eine Verscheibung des geplanten Baus ermöglichen würde. Der wachsende Widerstand der Bürgerinitiative, die tausendfach geteilte Petition und die Aufmerksamkeit, die dem geplanten Naturfrevel in den Medien zuteil wurde (die Tagesthemen, Die Zeit, der rbb, der Tagesspiegel, die Berliner Zeitung, die Berliner Morgenpost und andere berichteten ausführlich), führten im Februar 2023 letztlich zu einem Zugeständnis des Bauherren, die Eiche nicht zu fällen. Zudem gab es zunächst ein Vermittlungsangebot von Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung im Bezirksamt Mitte, der auf der Bezirksamt-Webseite sowohl den Bau von neuem Wohnraum, als auch den Klimaschutz als zentrale Anliegen nennt. Beides ließe sich hier miteinander problemlos vereinbaren.
Doch ein Verkauf des Grundstücks an einen neuen Investor (ob innerhalb des weitverzweigten Firmengeflechtes des Bauherren oder außerhalb, bleibt undurchsichtig) setzte plötzlich alles zurück auf null. Die anwaltliche Vertretung des alten und des neuen Bauherren hat die Baugenehmigung mit der Baumfällgenehmigung vor Gericht kürzlich durchgesetzt. Bei einem Gerichtstermin vor Ort wurde zudem der Eiche wider besseren Wissens und entgegen eines von der Bürgerinitiative beauftragten neutralen Baumgutachtens eine labile Gesundheit attestiert. Die Eiche jedoch ist kerngesund. Eine Widerspruchsklage der Nachbarschaftsinitiative gegen das Land Berlin scheiterte, das Berufungsverfahren läuft noch.
Selbst der Präsident der Baukammer Berlin schrieb in einem offenen Brief: „Bauen ist wichtig, Bauen ist unser Thema – aber Bauen muss Rücksicht nehmen, muss Akzeptanz und Partizipation generieren. Kurz: Bauen muss auch Sympathie erzeugen. Durch Baumfällungen wie hier schaden wir der dringend notwendigen Akzeptanz in der Bevölkerung für das Bauen an sich.“
Inzwischen ist dank des Drucks aus der Öffentlichkeit und den Medien Bewegung in die Sache gekommen und es gibt glücklicherweise good news (siehe Neuigkeiten). Dennoch bleibt es wichtig, dranzubleiben und kontinuierlich daran zu erinnern, dass die Bürgerinnen und Bürger Berlins die Entscheidungsträger*innen im Blick behalten.
Helft mit, die Fällung oder den Beschnitt der Eiche zum „Totbaum“ (Zitat Bezirksamt) abzuwenden! Unterschreibt, teilt und folgt dieser Petition (chng.it/JhZqhBxQ2L), schreibt sachlich und bestimmt, aber höflich an die Verantwortlichen, und tretet gerne unserer Bürgerinitiative bei. Unseren Traumbaum findet ihr auch auf Instagram: https://www.instagram.com/traumbaum36
Das sind die Entscheidungsträger*innen:
Ephraim Gothe (Ephraim.Gothe@ba-mitte.berlin.de)
Bezirksstadtrat und stellvertretender Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte
Christopher Schriner (Christopher.Schriner@ba-mitte.berlin.de)
(Bezirksstadtrat für Ordnung, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen)
Stefanie Remlinger (bezirksbuergermeisterin@ba-mitte.berlin.de)
Bezirksbürgermeisterin Berlin-Mitte
Christian Gaebler (christian.gaebler@senstadt.berlin.de)
Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Ute Bonde (sen@senmvku.berlin.de)
Berliner Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Frau Ruf und Herr Martens (Natur.baum@ba-mitte.berlin.de)
Abteilung Baumschutz im Umwelt- und Naturschutzamt Berlin-Mitte
Kristina Laduch (Kristina.laduch@ba-mitte.berlin.de)
Leiterin Stadtentwicklungsamt Berlin-Mitte
Martina Mineur (Martina.mineur@ba-mitte.berlin.de)
Fachbereich Stadtplanung Berlin-Mitte, Planungsrechtliche Beurteilung
Jürgen Kaape (kaape@concept-immobilien.de)
Hamburger Immobilieninvestor und für den Bauantrag verantwortlicher Bauherr
Elke Hackel-Kaape (Hackel-Kaape@h-k-t-hamburg.de)
Architektin des geplanten Neubaus mit 6 Tiefgaragenplätzen
8.680
Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 23. August 2021 erstellt