Aggiornamento sulla petizioneRettet den Humboldthain Club ! Luxemburger Investor bedroht Berliner Clubkultur !Hotel statt Mikroapartments - Club sieht sich in der Lärmfalle - trotz Umplanung!!!
Ludwig EbenGermania
6 feb 2026

Der Tagesspiegel mit Patricia Wolf berichtet über die neuesten Entwicklungen:  

Ein luxemburgischer Investor plant am S-Bahnhof Humboldthain nun einen Hotelneubau statt der ursprünglich vorgesehenen Mikroapartments. Wie berichtet, hatte der auf dem Grundstück in der Hochstraße 46 in Gesundbrunnen ansässige Humboldthain Club eine Petition gestartet, um gegen das Vorhaben zu protestieren. 

Der Club befürchtet Nutzungskonflikte, insbesondere wegen möglicher Lärmbeschwerden. Das Grundstück liegt in einem Gewerbegebiet, in dem Wohnen grundsätzlich unzulässig ist. Der Betreiber des Clubs, Ludwig Eben, hatte dem Unternehmen vorgeworfen, dennoch mit Begriffen wie „gewerbliches Wohnen“ zu werben.

Investor plant Hotel für junge Zielgruppe

Das Unternehmen Periskop bestätigte dem Tagesspiegel auf Anfrage die neuen Pläne: „Am Standort soll ein zeitgemäßes Hotel für eine junge, pragmatische und digital‑affine Zielgruppe entstehen“, teilte eine Sprecherin mit. Man befinde sich derzeit in enger Abstimmung mit dem Bezirk. Ein Termin für die Fertigstellung stehe noch nicht fest. Zu der Frage, inwieweit Lärmschutz in die Planungen einfließen würde, äußerte sich der Investor bislang nicht.

 

Der Humboldthain Club liegt direkt am S-Bahnhof Humboldthain. 

© Patricia Wolf

Ob die neuen Pläne für den Club eine gute Nachricht sind, bleibt jedoch mehr als zweifelhaft. Auch Hotels gelten als lärmsensible Nutzung, Nutzungskonflikte erscheinen daher weiterhin absehbarEntsprechend skeptisch äußert sich Clubbetreiber Ludwig Eben. „Richtig absurd wird es, wenn der Investor seine Hotelpläne in der Ankündigung so beschreibt: Es soll also ein zeitgemäßes Haus für eine jung-pragmatisch digital-affine Zielgruppe werden. Man kann sich nur wundern: Wollen die nicht in Ruhe schlafen?“

Clubbetreiber kritisiert mangelnde Kooperation des Bezirks

Zudem kritisiert Eben, dass bisher weder der Investor noch der Bezirk auf den Club zugegangen seien. Eine Einbeziehung in die Planungen habe nicht stattgefunden, über die Umplanung sei man ebenfalls nicht informiert worden.

Der Clubbetreiber erinnert auch daran, dass schon einmal, im Jahr 2023, ein Hotelbau neben dem Club geplant worden sei. Auch damals habe man eine Petition gestartet. Der Investor habe später Insolvenz angemeldet und das Grundstück an Periskop verkauft.

Dazu Ludwig Eben: "Wir können hier keine Entwarnung sehen und werden uns weiter zur Wehr setzen! Wir werden nicht aufhören zu kämpfen! 

 

   Planungen seinerzeit zunächst abgelehnt – nicht zuletzt aufgrund absehbarer Nutzungskonflikte. 

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