Rettet den Humboldthain Club ! Luxemburger Investor bedroht Berliner Clubkultur !


Rettet den Humboldthain Club ! Luxemburger Investor bedroht Berliner Clubkultur !
Das Problem
Der Humboldthain Club ist erneut akut bedroht.
Mitte 2025 erfuhren wir per Zufall, dass auf dem Grundstück Hochstraße 46, direkt neben dem Club, ein Komplex mit rund 120 Mikroapartments entstehen soll. Der Bauherr stammt aus Luxemburg. Geplant ist damit faktisch dauerhaftes Wohnen neben einem etablierten Clubbetrieb – ein Nutzungskonflikt mit Ansage.
Besonders brisant ist die planungsrechtliche Ausgangslage:
Das Grundstück liegt in einem Gewerbegebiet und ist nicht für Wohnnutzung ausgewiesen. Nach letzter Auskunft des Bezirksamts besteht aktuell ausschließlich eine Baugenehmigung für ein Bürogebäude. Wohnungen – auch Mikroapartments – sind dort nicht zulässig, sofern sie dem dauerhaften Aufenthalt dienen. Trotzdem wird das Projekt mit Begriffen wie „gewerbliches Wohnen“ beworben. Dieser Begriff ist baurechtlich nicht definiert und wirkt wie der Versuch, Wohnnutzung durch die Hintertür zu etablieren – auf Kosten bestehender Nutzungen.
Dabei ist klar: Mikroapartments sind Wohnungen. Es handelt sich meist um winzige, minimal möblierte Wohneinheiten, die fernab des Mietspiegels teuer vermietet werden. Wo Menschen wohnen und schlafen, entstehen zwangsläufig Lärmschutzansprüche – unabhängig von der Bezeichnung.
Im Januar 2026 erklärte die Bauentwicklungsgesellschaft , sie habe ihre Planungen geändert und will nun ein Hotel mit 120 Zimmern errichten statt ein Gebäude mit 120 Mikroapartments. Das ändert gar nichts, denn das Problem bleibt dasselbe:
Wo immer Menschen schlafen wollen, ist ein Clubbetrieb Musik, Veranstaltungen und Nachtbetrieb faktisch nicht möglich. Die bekannten Folgen wären Beschwerden, behördlicher Druck, Auflagen – und am Ende die Verdrängung des Clubs.
Der Humboldthain Club ist seit Jahren vor Ort, ein gewachsener Kulturort im Wedding. Das geltende Planungsrecht trägt dem Rechnung:
Im Gewerbegebiet sind nur Nutzungen zulässig, die keinen erhöhten Schutzanspruch gegen Lärm geltend machen können.
Unsere Forderungen an die verantwortlichen Politiker
o keine Wohn- oder wohnähnliche Nutzung auf dem Grundstück Hochstraße 46
o klare Zurückweisung von „gewerblichem Wohnen“ als Umgehungskonstrukt
o Schutz des bestehenden Clubbetriebs
o Transparente Planung im Einklang mit geltendem Baurecht
o Transparenz bei Bauprojekten für Nachbarn, Anlieger und alle Bürger
Kämpft mit uns. Rettet den Humboldthain Club. Unterschreibt hier:
11.287
Das Problem
Der Humboldthain Club ist erneut akut bedroht.
Mitte 2025 erfuhren wir per Zufall, dass auf dem Grundstück Hochstraße 46, direkt neben dem Club, ein Komplex mit rund 120 Mikroapartments entstehen soll. Der Bauherr stammt aus Luxemburg. Geplant ist damit faktisch dauerhaftes Wohnen neben einem etablierten Clubbetrieb – ein Nutzungskonflikt mit Ansage.
Besonders brisant ist die planungsrechtliche Ausgangslage:
Das Grundstück liegt in einem Gewerbegebiet und ist nicht für Wohnnutzung ausgewiesen. Nach letzter Auskunft des Bezirksamts besteht aktuell ausschließlich eine Baugenehmigung für ein Bürogebäude. Wohnungen – auch Mikroapartments – sind dort nicht zulässig, sofern sie dem dauerhaften Aufenthalt dienen. Trotzdem wird das Projekt mit Begriffen wie „gewerbliches Wohnen“ beworben. Dieser Begriff ist baurechtlich nicht definiert und wirkt wie der Versuch, Wohnnutzung durch die Hintertür zu etablieren – auf Kosten bestehender Nutzungen.
Dabei ist klar: Mikroapartments sind Wohnungen. Es handelt sich meist um winzige, minimal möblierte Wohneinheiten, die fernab des Mietspiegels teuer vermietet werden. Wo Menschen wohnen und schlafen, entstehen zwangsläufig Lärmschutzansprüche – unabhängig von der Bezeichnung.
Im Januar 2026 erklärte die Bauentwicklungsgesellschaft , sie habe ihre Planungen geändert und will nun ein Hotel mit 120 Zimmern errichten statt ein Gebäude mit 120 Mikroapartments. Das ändert gar nichts, denn das Problem bleibt dasselbe:
Wo immer Menschen schlafen wollen, ist ein Clubbetrieb Musik, Veranstaltungen und Nachtbetrieb faktisch nicht möglich. Die bekannten Folgen wären Beschwerden, behördlicher Druck, Auflagen – und am Ende die Verdrängung des Clubs.
Der Humboldthain Club ist seit Jahren vor Ort, ein gewachsener Kulturort im Wedding. Das geltende Planungsrecht trägt dem Rechnung:
Im Gewerbegebiet sind nur Nutzungen zulässig, die keinen erhöhten Schutzanspruch gegen Lärm geltend machen können.
Unsere Forderungen an die verantwortlichen Politiker
o keine Wohn- oder wohnähnliche Nutzung auf dem Grundstück Hochstraße 46
o klare Zurückweisung von „gewerblichem Wohnen“ als Umgehungskonstrukt
o Schutz des bestehenden Clubbetriebs
o Transparente Planung im Einklang mit geltendem Baurecht
o Transparenz bei Bauprojekten für Nachbarn, Anlieger und alle Bürger
Kämpft mit uns. Rettet den Humboldthain Club. Unterschreibt hier:
11.287
Die Entscheidungsträger*innen
Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 18. Dezember 2025 erstellt