Petition update

Es gibt kleine Schritte, aber die Großen fehlen!

Marianne Grimmenstein
Germany

Sep 23, 2019 — 

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

es gibt endlich einige positive Entwicklungen, die sehr begrüßungswert sind, aber sie sind immer noch nicht genug, um den Amazonasregenwald zu retten.

Die erste gute Nachricht: Österreich lehnt Mercosur ab und wird im EU-Rat dagegen stimmen. Das hat kürzlich das österreichische Parlament  mit großer Mehrheit beschlossen. Damit blockiert Österreich Mercosur.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/oesterreich-blockiert-umstrittenes-mercosur-freihandelsabkommen-a-1287510.html

Selbstverständlich will die Bundesregierung weiterhin Mercosur durchsetzen, aber wenn Österreich  im EU-Rat NEIN sagt, ist das Abkommen zum Glück gestorben.

Die zweite gute Nachricht: Mehrere Investoren haben die brasilianische Regierung nun zu einem entschlossenen Kampf gegen die Abholzung und Brände im Amazonasgebiet aufgerufen. Sie haben Angst um ihre Image und Geschäfte.

https://www.zeit.de/news/2019-09/19/investoren-fordern-schutz-des-amazonas

Hier ist noch ein Artikel „Don Quijote am Amazonas“, der beschreibt, wer Interesse am Treiben Bolsonaros hat, wie halbherzig die Reaktionen darauf sind und was eigentlich geschehen müsste.

http://www.frackingfreieshessen.de/index.php?page=Thread&postID=8155#post8155

Die globale Agrarindustrie macht den Planeten kaputt. In Südamerika wird auf riesigen –und immer riesiger werdenden -Flächen Gentechnik-Sojaangebaut, und dafür der Boden mit Glyphosat kaputtgemacht. Darüber müsste man endlich überall offen reden und endlich mit geeigneten Maßnahmen Abhilfe schaffen. Alternativen hätten wir genug. Der Verfasser des Artikels befasst sich beruflich mit der Koordination der NGO’s.  Er kennt die Lage sehr gut und auch die Probleme mit den NGO’s. Die NGO’s könnten viel mehr tun.  

Zum Schluss für uns noch ein wichtiger Hinweis. Im Amazonasregenwald gibt es nicht nur Bäume, sondern auch indigene Völker leben dort. Es wird höchste Zeit, dass wir von diesen Völkern lernen, wie wir mit der Natur im Einklang leben müssen, da wir ohne Natur nicht leben können. Was braucht unsere Gesellschaft noch, um das zu begreifen?

https://www.zeit.de/kultur/2019-09/amazonas-regenwald-waldbraende-indigene-bevoelkerung-natur

Mit herzlichen Grüßen
Marianne Grimmenstein


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