

Liebe Unterstützer:innen,
wir sind inzwischen über 18.000 Menschen, die sich für den Erhalt des St.-Johannes-Hospitals Varel einsetzen:
16.472 Unterschriften hier auf der Plattform – und über 2.000 weitere auf Papier.
Das ist mehr als ein Signal. Es ist eine deutliche Stimme für eine wohnortnahe Versorgung im Südkreis Friesland.
Doch während wir gemeinsam für Transparenz und Versorgungssicherheit einstehen, werfen die Entwicklungen der letzten Tage neue Fragen auf:
1. Leistungsgruppen beantragt – oder doch nicht?
Am 5. Mai 2025 sagte Landrat Sven Ambrosy öffentlich zu, dass für Varel die Leistungsgruppen Gynäkologie und Geburtshilfe beantragt werden.
Doch bei der Bürgerversammlung Wochen später hieß es sinngemäß: „Noch nichts beantragt.“
Die Nachfragen waren deutlich – und sie halten an:
– Wird der Antrag nun fristgerecht eingereicht?
– Wurde er vielleicht inzwischen eingereicht, aber ohne offizielle Bestätigung?
– Was bedeutet das für die Aufnahme in den Landeskrankenhausplan?
2. Minister spricht Klartext – doch vor Ort regt sich Widerstand
Gesundheitsminister Dr. Philippi hat öffentlich betont:
– Varel sei bedarfsgerecht und erfülle die Voraussetzungen für eine Fachklinik.
– Die medizinische Versorgung im Südkreis könne nicht ohne Weiteres verlagert werden.
– Ein Weiterbetrieb sei mindestens bis zur Inbetriebnahme einer neuen Klinik notwendig.
Doch anstatt diese Aussagen als Rückendeckung zu sehen, zeigte sich ein CDU-Kreistagsmitglied aus dem Aufsichtsrat der Friesland Kliniken öffentlich „empört“ darüber. Warum?
Weil laut Ministerium gar kein Antrag gestellt wurde.
Das wiederum wirft eine neue Frage auf: Warum nicht?
3. Das Vertrauen steht auf dem Spiel
Wenn die medizinische Zukunft einer ganzen Region von einem Antrag abhängt, der angeblich beschlossen, aber nicht bestätigt ist, dann braucht es offene Kommunikation und klare Transparenz.
Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren:
– Ob der Antrag gestellt wurde.
– Wann er gestellt wurde.
– Für welchen Standort genau.
4. Ambulantes OP-Zentrum inklusive?
Viele fragen sich: Was ist eigentlich mit dem ambulanten OP-Zentrum?
Nach fachlicher Einschätzung ist dieses automatisch mit abgedeckt, wenn die Leistungsgruppen Gynäkologie und Geburtshilfe beantragt werden.
Das macht es umso wichtiger, dass dies rechtzeitig und konkret geschieht.
5. Wir bleiben wachsam – und laut
Die Petition ist nicht einfach ein Appell. Sie ist ein kollektives Gedächtnis.
Und sie dokumentiert: Wer hat wann was versprochen? Was wurde eingehalten? Was nicht?
Denn: Kein Antrag – keine Zukunft.
Die Entscheidung des Kreistags am 2. Juli naht.
Und bis dahin gilt:
– Jede Stimme zählt.
– Jede Nachfrage ist legitim.
– Jeder Tag ohne Klarheit schadet dem Vertrauen.
Bitte helft mit, das Thema weiter sichtbar zu halten.
Teilt die Petition in eurem Umfeld – oder sprecht Menschen direkt an.
Hier ist der Link:
https://chng.it/ZDHV2zz4rg
Gemeinsam für Versorgung. Gemeinsam für Varel.
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