Nachhaltige Mobilität für Bozen in Phase 2 - Mobilità sostenibile per Bolzano nella fase 2

Nachhaltige Mobilität für Bozen in Phase 2 - Mobilità sostenibile per Bolzano nella fase 2

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We build our future now! ha lanciato questa petizione e l'ha diretta a renzo caramaschi e a

An den Bürgermeister der Stadt Bozen Renzo Caramaschi
An die Stadträtin für Mobilität und Umwelt Marialaura Lorenzini 

Mehr Platz für Bozens Bürger*innen: Petition für eine nachhaltige Mobilität in der Phase 2 der Corona-Beschränkungen


Nach den ersten Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen in der Landeshauptstadt sowie den angekündigten Lockerungen der staatlichen Beschränkungen durch die Regierung Conte kann auch in der Landeshauptstadt Bozen spätestens ab 4. Mai mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Vor diesem Hintergrund fordern wir die Verwaltung der Stadt Bozen dringend dazu auf, Maßnahmen zu treffen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner*innen der Stadt zu schützen und zu fördern. 

Um die Abstandsregelungen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Sars-CoV-2 Virus einhalten zu können, ist es absolut notwendig, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen mehr Platz einzuräumen. Deshalb sind für die nun bevorstehende Phase 2 Maßnahmen zu treffen, um den motorisierten Individualverkehr möglichst einzuschränken und den öffentlichen Raum so weit wie möglich im Sinne des Schutzes der Bevölkerung und der nachhaltigen Mobilität zu reorganisieren.

Viele Städte in ganz Europa, darunter Mailand (piano “Strade Aperte”) oder Brüssel, machen in diesen Tagen vor, was alles möglich ist, wenn die politische Verwaltung den Bürger*inner echte Alternativen zum Individualverkehr geben und ihre Gesundheit schützen will. Die Provinz Bozen und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider laden die Gemeinden ausdrücklich dazu ein, einige Straßen insbesondere in dieser Phase für die Radmobilität zu optimieren, indem sie „diese zum Beispiel zu Tempo-30-Straßen mit Vorrang für die Radmobilität umfunktionieren“.

Wir fordern deshalb Bürgermeister Renzo Caramaschi, Stadträtin Marialaura Lorenzini und die gesamte Stadtverwaltung dazu auf, schnellstmöglich aktiv zu werden und ein Konzept zu erarbeiten, dass einem neuerlichen Anstieg der Infektionen vorbeugt und die Lebensqualität in der Stadt gewährleistet. Ein besonders Augenmerk ist dabei auf folgende Bereiche zu legen:  

- Gehsteige: Viele Gehsteige der Stadt ermöglichen es nicht, den derzeit geforderten Sicherheitsabstand von 3 Metern, aber oft nicht einmal einen Meter zu anderen Passant*innen einzuhalten. Um dies in Phase 2 zu gewährleisten zu können, braucht es dringend Maßnahmen wie die Sperrung von Straßen mit besonders engen Gehsteigen und/oder eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 20 km/h und die Umwandlung innerstädtischer Straßen in sogenannte Begegnungszonen. Auch die Umwidmung von Parkplätzen in Raum für Fußgänger könnte eine Lösung sein. Für betroffene Autos von Anrainern könnten derzeit wenig genutzte Parkplätze wie jene der Messe Bozen genutzt werden. 

- Radmobilität: Das Radfahren sollte weitgehend unterstützt werden, da es in dieser schwierigen Zeit eine ideale Alternative zum Individualverkehr und der beschränkten Benutzung der Busse ist. Es braucht neue, auch temporäre Radwege (bikelanes), für die man auch Straßenabschnitte hernehmen könnte; Radfahrer sollten die Busspuren nutzen können. Die soziale Distanzierung muss auch durch neue und geräumige Fahrradabstellplätze gewährleistet werden.

- Es braucht dringend Lösungen, um den motorisierten Individualverkehr von Pendler*innen nach Bozen unter Kontrolle zu halten. Die Gemeindeverwaltung wird aufgefordert, neben mittel- und langfristigen Notwendigkeiten wie großen Parkplätzen am Stadtrand und einem übergemeindlichen Bike Sharing sofortige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu ergreifen. Um kreative Lösungen zu finden, sollten auch ExpertInnen aus der Zivilgesellschaft und PendlerInnen selbst in die Lösungssuche miteinbezogen werden.

- Mehr Raum für Leben in der Stadt: Die Ausgangsbeschränkungen und die zeitweise  Sperrung aller Grünflächen der Stadt haben Bozens Einwohner*innen auf eine harte Probe gestellt. Um nun zu große Menschenansammlungen auf zu geringen Raum zu vermeiden, sollten ab sofort alle verfügbaren Grünflächen geöffnet werden, um eine bessere Verteilung und Einhaltung der Mindestabstände auch in der Freizeit zu ermöglichen. Auch die zeitweilige Umwidmung mancher Straßen als Raum für Familien und Kinder könnte für ein sichereres Freizeitverhalten sorgen. Wegweisend könnte auch das Vorhaben Mailands sein, die Wiederaufnahme der Tätigkeiten der Gastronomie mit den nötigen Abständen in Phase 2 zu ermöglichen, indem Parkplätze in Gastgärten umgewandelt werden und so mehr Raum zur Verfügung steht. 

Wir sind zuversichtlich, dass auch die Bozner Gemeindeverwaltung dem Beispiel vieler anderen Stadtverwaltungen folgt und Courage und Kreativität zeigt. Wir brauchen dringend einen bürgerfreundlichen Mobilitätsplan, der die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung in Phase 2 garantiert. 

mit freundlichen Grüßen,

Susanne Pitro, Hilary Solly, Matthias Cologna, Katherina Longariva, Jess Delves, Julia Reindl, Katja San Nicolò, Peter Hecher, Martin Trebo, Maximilian Lösch, Erwin Demichiel, Christine Helfer, Angelika König, Peter Malfertheiner, Irene Egger, Martin Lucks, Heike Tröger, Sabine Egger, Hugo Lezuo, Harald Kofler, Elisabeth Kuppelwieser, Aleksandra Djurdjevic-Pahl, Esther Hanspeter, Monique Barger, Uta Fritsch, Martina Kreuzer, Carine Louvier, Heidrun Schroffenegger, Caroline Bratschko, Reinhold Burchia, Ingrid Taibon, Irene Visentini, Stefano Bernardi, Georg Zeller, Tommaso Leporati, Karin Colombi, Harald Niederseer, Nadia Daldoss, Marilena Rizzi Daldoss, Esther Simmerle, Sabine Ciliberto, Siegrid Neulichedl, Andrea Terrigno, Rudi Zanvettor, Laura Vaccaro, Patrizia Vaccaro, Anna Tulipano, Sabrina Bussani, Robert Holzinger, Heinz Peter Burchia, Harald Plattner, Lisa Mazza, Sabina de Lorenzo, Sabine Verant, Priska Brugger, Stefan Schneiderbauer, Elisabeth Tauber, Bianca Elzenbaumer, Zeno Oberkofler, Werner Pramstrahler und im Namen von lab.bz Margot Wittig, Alfred Frei, Sigrid Pernthaler, Bernhard Oberrauch, Kris Krois, Alessia Politi.

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Al Sindaco della Città di Bolzano, Renzo Caramaschi
All’Assessora alla Mobilità e all'Ambiente, Marialaura Lorenzini

Più spazio per le cittadine ed i cittadini di Bolzano: Petizione per la mobilità sostenibile nella fase 2 delle restrizioni dovute al Coronavirus

Dopo l'iniziale allentamento delle restrizioni nel capoluogo e l'annunciato allentamento delle restrizioni statali da parte del governo Conte, ci si può aspettare un aumento del traffico anche a Bolzano, al più tardi a partire dal 4 maggio.

In questo contesto, chiediamo urgentemente all'amministrazione della Città di Bolzano di adottare misure per proteggere e promuovere la salute e il benessere degli abitanti della città.

Per rispettare le norme sulla distanza per la protezione contro l'ulteriore diffusione del virus Sars-CoV-2, è assolutamente necessario dare più spazio ai pedoni e ai ciclisti. Pertanto, per la imminente fase 2, è necessario adottare misure per limitare il più possibile il traffico individuale motorizzato e riorganizzare il più possibile lo spazio pubblico nell'interesse della protezione della popolazione e della mobilità sostenibile.

Molte città in tutta Europa, tra cui Milano (piano "Strade Aperte") o Bruxelles, stanno dimostrando cosa è possibile fare quando l'amministrazione vuole dare ai cittadini reali alternative al trasporto privato e proteggere la loro salute. La Provincia di Bolzano e l'assessore provinciale alla mobilità, Daniel Alfreider, invitano espressamente i comuni a ottimizzare alcune strade per la mobilità ciclabile, soprattutto in questa fase, "convertendole in strade a 30 km/h con priorità per la mobilità ciclabile".

Chiediamo quindi al sindaco Renzo Caramaschi, all'assessora Marialaura Lorenzini e al loro team di intervenire al più presto e di sviluppare un piano che impedisca un ulteriore aumento delle infezioni e garantisca la qualità della vita in città. Particolare attenzione deve essere prestata alle seguenti aree:   

- Marciapiedi: molti marciapiedi della città non consentono la distanza di sicurezza attualmente richiesta di 3 metri dagli altri passanti. Anche un abbassamento a 2 o 1 metro non risolverebbe il problema ovunque. Per questo motivo, l'attuale possibilità di evitare i passanti per strada deve essere mantenuta nella Fase 2. Misure corrispondenti potrebbero essere la chiusura di strade con marciapiedi particolarmente stretti e/o un limite di velocità di 20 km/h e la conversione delle strade del centro città in cosiddette zone di incontro. Anche la conversione dei parcheggi in spazio per i pedoni potrebbe essere una soluzione. Per le auto dei residenti si potrebbero utilizzare i parcheggi come quelli della Fiera di Bolzano, attualmente poco utilizzati.

- Mobilità ciclistica: la bicicletta dovrebbe essere ampiamente supportata in quanto è un'alternativa ideale al trasporto individuale e all'uso limitato degli autobus in questi tempi difficili. C'è bisogno di nuove piste ciclabili, anche temporanee (bikelanes), per le quali si potrebbero utilizzare i tratti stradali; i ciclisti dovrebbero poter utilizzare le corsie degli autobus. La distanza sociale deve essere garantita anche da nuovi e ampi parcheggi per biciclette.

- C'è urgente bisogno di soluzioni per arginare il trasporto privato motorizzato dei pendolari a Bolzano. L'amministrazione comunale è chiamata ad adottare misure immediate per calmare il traffico, oltre alle necessità a medio e lungo termine come ampi parcheggi alla periferia della città e un sistema di bike sharing sovracomunale. Per trovare soluzioni creative, anche gli esperti della società civile e gli stessi pendolari dovrebbero essere coinvolti nella ricerca di soluzioni.

- Più spazio per la vita in città: le restrizioni all'uscita e la chiusura temporanea di tutti gli spazi verdi in città hanno messo a dura prova gli abitanti di Bolzano. Per evitare ormai folle troppo grandi di persone in spazi troppo ridotti, tutti gli spazi verdi disponibili dovrebbero essere aperti d'ora in poi, per consentire una migliore distribuzione e il rispetto delle distanze minime anche nel tempo libero. Anche la temporanea riconsacrazione di alcune strade come spazio per le famiglie e i bambini potrebbe garantire un comportamento più sicuro per il tempo libero. Anche il progetto di Milano di consentire la ripresa delle attività di ristorazione, con i dovuti distanziamenti, potrebbe essere una mossa pionieristica per la fase 2, trasformando i parcheggi in giardini per gli ospiti, rendendo così disponibile più spazio.

Siamo certi che anche l'amministrazione comunale di Bolzano seguirà l'esempio di molti altri comuni e darà prova di coraggio e creatività. Abbiamo urgente bisogno di un piano di mobilità a misura di cittadino che garantisca la salute e la qualità della vita della popolazione nella fase 2.


Cordiali saluti,

Susanne Pitro, Hilary Solly, Matthias Cologna, Katherina Longariva, Jess Delves, Julia Reindl, Katja San Nicolò, Peter Hecher, Martin Trebo, Maximilian Lösch, Erwin Demichiel, Christine Helfer, Angelika König, Peter Malfertheiner, Irene Egger, Martin Lucks, Heike Tröger, Sabine Egger, Hugo Lezuo, Harald Kofler, Elisabeth Kuppelwieser, Aleksandra Djurdjevic-Pahl, Esther Hanspeter, Monique Barger, Uta Fritsch, Martina Kreuzer, Carine Louvier, Heidrun Schroffenegger, Caroline Bratschko, Reinhold Burchia, Ingrid Taibon, Irene Visentini, Stefano Bernardi, Georg Zeller, Tommaso Leporati, Karin Colombi, Harald Niederseer, Nadia Daldoss, Marilena Rizzi Daldoss, Esther Simmerle, Sabine Ciliberto, Siegrid Neulichedl, Andrea Terrigno, Rudi Zanvettor, Laura Vaccaro, Patrizia Vaccaro, Anna Tulipano, Sabrina Bussani, Robert Holzinger, Heinz Peter Burchia, Harald Plattner, Lisa Mazza, Sabina de Lorenzo, Sabine Verant, Priska Brugger, Stefan Schneiderbauer, Elisabeth Tauber, Bianca Elzenbaumer, Zeno Oberkofler, Werner Pramstrahler und im Namen von lab.bz Margot Wittig, Alfred Frei, Sigrid Pernthaler, Bernhard Oberrauch, Kris Krois, Alessia Politi.

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Quando arriverà a1.000 firme, questa petizione avrà più possibilità di essere inserita tra le petizioni consigliate!