

Rentensteuer statt Rentenbeitraege
Das Problem

Wortlaut der Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das bisherige beitragsfinanzierte System der Gesetzlichen
Rentenversicherung vollständig durch eine reine Steuerfinanzierung zu ersetzen. Hierzu wird auf
Arbeitnehmerseite der bisherige Rentenversicherungsbeitrag durch eine Rentensteuer in exakt gleicher Höhe ersetzt. Arbeitgeber führen paritätisch den gleichen Steuersatz als kollektive Abgabe auf alle Löhne und Gehälter an den allgemeinen Bundeshaushalt ab.
Begründung:
Das aktuelle, über Beiträge und Steuern finanzierte Rentensystem ist ungerecht, demografisch blockiert und spaltet die Gesellschaft: Alt gegen Jung, Rentner gegen Pensionäre, Gutverdiener gegen Kleinrentner, Familien gegen Kinderlose.
Zudem verfehlt es seinen Kernauftrag, da Altersarmut in Deutschland trotz lebenslanger Arbeit rasant
zunimmt. Ein rein steuerfinanziertes System löst diese Probleme grundlegend, da es auf der gesamten
Wirtschaftskraft des Landes ruht und zutiefst solidarisch ist. Genau wie die Kfz- oder Kirchensteuer ist auch die neue Rentensteuer nicht zweckgebunden, sondern fließt direkt in den allgemeinen Bundeshaushalt ein, aus dem alle Renten bezahlt werden.
Die Erfassung der Entgeltpunkte und die Rentenhöhe erfolgen im Kern 1:1 analog zum bisherigen System, wodurch das System nahtlos und ohne Fristen sofort umsetzbar ist. Da niemandem etwas weggenommen wird, ist die Akzeptanz in der Bevölkerung maximal hoch und das alte System kann am Stichtag X nahtlos ersetzt werden.
Auch Beamte und Politiker zahlen die neue Rentensteuer auf ihr aktives Bruttogehalt und beteiligen sich so fair an der Finanzierung der Gesellschaft. Ihre bestehenden, höheren Pensionen bleiben zum Schutz des Vertrauens unberührt. Selbstständige und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke nehmen weiterhin nicht am System teil und zahlen diese spezifische Rentensteuer nicht, beteiligen sich jedoch über die Einkommensteuer, die Mehrwertsteuer sowie über denkbare neue Steuerarten (wie eine Vermögens- oder Luxussteuer) am Gesamttopf.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen dieses Modells:
Die garantierte Mindestrente: Analog zur Mindestpension von Beamten wird eine soziale Untergrenze eingeführt. Hat man am Stichtag – egal ob durch Geringverdienst, Teilzeit oder Erwerbspausen – eine errechnete Rente, die unter 1.500 Euro brutto liegt, erhält man automatisch eine monatliche Mindestrente von 1.500 Euro. Bestehende Kleinrentner werden sofort auf diese Mindestrente umgestellt. Diese 1.500 Euro sind analog zu den anderen Renten jährlich anzupassen.
Flexibler und abschlagsfreier Renteneintritt: Das Modell ermöglicht es, bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Wer länger arbeiten möchte, zahlt weiter Rentensteuer, sammelt zusätzliche Punkte und erhöht so seine individuelle Rente bis zur Obergrenze.
Zusammenfassung:
Dieses Renten-Modell ist gerechter, breiter aufgestellt, solidarischer, verhindert Altersarmut konsequent und ist ohne bürokratischen Aufwand sofort umsetzbar.

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Das Problem

Wortlaut der Petition:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das bisherige beitragsfinanzierte System der Gesetzlichen
Rentenversicherung vollständig durch eine reine Steuerfinanzierung zu ersetzen. Hierzu wird auf
Arbeitnehmerseite der bisherige Rentenversicherungsbeitrag durch eine Rentensteuer in exakt gleicher Höhe ersetzt. Arbeitgeber führen paritätisch den gleichen Steuersatz als kollektive Abgabe auf alle Löhne und Gehälter an den allgemeinen Bundeshaushalt ab.
Begründung:
Das aktuelle, über Beiträge und Steuern finanzierte Rentensystem ist ungerecht, demografisch blockiert und spaltet die Gesellschaft: Alt gegen Jung, Rentner gegen Pensionäre, Gutverdiener gegen Kleinrentner, Familien gegen Kinderlose.
Zudem verfehlt es seinen Kernauftrag, da Altersarmut in Deutschland trotz lebenslanger Arbeit rasant
zunimmt. Ein rein steuerfinanziertes System löst diese Probleme grundlegend, da es auf der gesamten
Wirtschaftskraft des Landes ruht und zutiefst solidarisch ist. Genau wie die Kfz- oder Kirchensteuer ist auch die neue Rentensteuer nicht zweckgebunden, sondern fließt direkt in den allgemeinen Bundeshaushalt ein, aus dem alle Renten bezahlt werden.
Die Erfassung der Entgeltpunkte und die Rentenhöhe erfolgen im Kern 1:1 analog zum bisherigen System, wodurch das System nahtlos und ohne Fristen sofort umsetzbar ist. Da niemandem etwas weggenommen wird, ist die Akzeptanz in der Bevölkerung maximal hoch und das alte System kann am Stichtag X nahtlos ersetzt werden.
Auch Beamte und Politiker zahlen die neue Rentensteuer auf ihr aktives Bruttogehalt und beteiligen sich so fair an der Finanzierung der Gesellschaft. Ihre bestehenden, höheren Pensionen bleiben zum Schutz des Vertrauens unberührt. Selbstständige und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke nehmen weiterhin nicht am System teil und zahlen diese spezifische Rentensteuer nicht, beteiligen sich jedoch über die Einkommensteuer, die Mehrwertsteuer sowie über denkbare neue Steuerarten (wie eine Vermögens- oder Luxussteuer) am Gesamttopf.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen dieses Modells:
Die garantierte Mindestrente: Analog zur Mindestpension von Beamten wird eine soziale Untergrenze eingeführt. Hat man am Stichtag – egal ob durch Geringverdienst, Teilzeit oder Erwerbspausen – eine errechnete Rente, die unter 1.500 Euro brutto liegt, erhält man automatisch eine monatliche Mindestrente von 1.500 Euro. Bestehende Kleinrentner werden sofort auf diese Mindestrente umgestellt. Diese 1.500 Euro sind analog zu den anderen Renten jährlich anzupassen.
Flexibler und abschlagsfreier Renteneintritt: Das Modell ermöglicht es, bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Wer länger arbeiten möchte, zahlt weiter Rentensteuer, sammelt zusätzliche Punkte und erhöht so seine individuelle Rente bis zur Obergrenze.
Zusammenfassung:
Dieses Renten-Modell ist gerechter, breiter aufgestellt, solidarischer, verhindert Altersarmut konsequent und ist ohne bürokratischen Aufwand sofort umsetzbar.

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Petition am 22. Juni 2026 erstellt