Religionsfreiheit für schiitische Gemeinden: Moscheen wieder zugänglich machen!

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Das Problem

(Farsi Übersetzung unten)


Betreff: Benachteiligung persisch- und dari-sprechender schiitischen Gläubiger bei der Ausübung ihrer religiösen Praktiken

Sehr geehrte Frau Ataman,

infolge des vom Bundesministerium des Innern im Juli 2024 erlassenen Verbots mehrerer Vereine wurden auch Moscheen und Einrichtungen in verschiedenen deutschen Großstädten, unter anderem in Hamburg, Berlin, Frankfurt und München, geschlossen. Diese Einrichtungen dienten vielen persisch- und dari-sprechenden schiitischen Gläubigen als Orte des Gebets und der religiösen Zusammenkunft.

Seit den Schließungen sind die betroffenen Gläubigen bei der Ausübung ihres Glaubens und der Pflege ihres religiösen Gemeinschaftslebens mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert. Vielerorts stehen ihnen kaum geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen gemeinsame Gebete, religiöse Zusammenkünfte und Zeremonien, beispielsweise Trauerfeiern für Verstorbene, stattfinden können.

Wir als Unterzeichner dieses Schreibens sowie zahlreiche weitere Betroffene, die ihre Sorgen und Erfahrungen mit uns geteilt haben, empfinden diese Situation als erhebliche Belastung. Insbesondere stellt sich für uns die Frage, ob die gegenwärtige Situation und ihre Auswirkungen auf persisch- und dari-sprechende schiitische Gläubige eine gleichbehandlungsrechtlich relevante Benachteiligung darstellen.

Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie höflich bitten, den geschilderten Sachverhalt im Rahmen Ihrer Zuständigkeit zu prüfen und uns Ihre Einschätzung hierzu mitzuteilen. Darüber hinaus wären wir Ihnen für Hinweise oder Empfehlungen dankbar, welche Möglichkeiten bestehen, die Situation der betroffenen Gläubigen zu verbessern und ihnen die gemeinschaftliche Ausübung ihres Glaubens zu erleichtern.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Liste der Unterzeichner

 

ترجمه‌ی مفهومی به فارسی

موضوع: تبعیض علیه مؤمنان شیعهٔ فارسی‌زبان و دری‌زبان در انجام اعمال مذهبی خود

خانم محترم آتامان،

در پی ممنوعیت صادرشده از سوی وزارت کشور فدرال آلمان در ژوئیهٔ ۲۰۲۴ علیه چندین انجمن، مساجد و مراکزی نیز در شهرهای بزرگ مختلف آلمان، از جمله هامبورگ، برلین، فرانکفورت و مونیخ، بسته شدند. این مراکز برای بسیاری از مؤمنان شیعهٔ فارسی‌زبان و دری‌زبان به‌عنوان مکان‌های عبادت و گردهمایی مذهبی عمل می‌کردند.

از زمان بسته شدن این مراکز، مؤمنان آسیب‌دیده در انجام عبادات خود و حفظ زندگی اجتماعی مذهبی خویش با دشواری‌های قابل‌توجهی روبه‌رو هستند. در بسیاری از مکان‌ها، تقریباً هیچ فضای مناسبی در اختیار آنان نیست که بتوانند نمازهای جمعی، گردهمایی‌های مذهبی و مراسمی همچون عزاداری برای درگذشتگان را در آن برگزار کنند.

ما به‌عنوان امضاکنندگان این نامه و همچنین بسیاری از افراد آسیب‌دیدهٔ دیگر که نگرانی‌ها و تجربیات خود را با ما در میان گذاشته‌اند، این وضعیت را بار سنگینی می‌دانیم. به‌ویژه این پرسش برای ما مطرح است که آیا وضعیت کنونی و تأثیرات آن بر مؤمنان شیعهٔ فارسی‌زبان و دری‌زبان، تبعیضی مرتبط با قوانین برابری رفتار محسوب می‌شود.

با این پیشینه، خواهشمندیم که وضعیت توصیف‌شده را در چارچوب صلاحیت خود بررسی کرده و ارزیابی خویش را به ما اطلاع دهید. علاوه بر این، از ارائهٔ هرگونه راهنمایی یا توصیه‌ای دربارهٔ امکان‌های بهبود وضعیت مؤمنان آسیب‌دیده و تسهیل انجام جمعی عبادات آنان سپاسگزار خواهیم بود.

برای پرسش‌های بیشتر، ما در خدمت شما هستیم و منتظر پاسخ شما هستیم.

با احترام فراوان

فهرست امضاکنندگان

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