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Erneuter Hilferuf: Rettet die Schwarzstörche! Rettet den Naturpark Odenwald!

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Nächte Runde beim Kampf um den Regionalplan Südhessen:  Aus dem UNESCO Geo-Naturpark Odenwald soll ein riesiges Mittelgebirgs-Windkraftwerk gemacht werden. Hunderte von Windrädern sollen mitten im Brutgebiet und Lebensraum von vom Aussterben bedrohten Arten wie Schwarzstörchen, Fledermäusen und Milanen errichtet werden.

Allein im hessischen Odenwald sind durch den Regionalplan Südhessen rund 3000 ha Wald von der Umwandlung in Windkraftflächen betroffen! Der Plan wurde zwar im Dezember 2018 aufgrund gravierender Fehler und Ungereimtheiten in letzter Minute gestoppt - aber nur vorläufig: Ungeachtet des wachsenden Widerstands und der nach wie vor bestehenden Planungsmängel drückt das Regierungspräsidium Darmstadt aufs Tempo: Es will den Windkraftplan bereits im Juni 2019 in einem beschleunigten Verfahren beschließen lassen.

Die Errichtung fernsehturmhoher, großindustrieller Windkraftanlagen inmitten der ökologisch sensiblen und geschützten Natur- und Waldlandschaft des Odenwaldes bedeutet faktisch die Zerstörung eines der ältesten Naturparke Deutschlands.

Deshalb dringender denn je: RETTET DEN ODENWALD!

Denn der Odenwald ist eines der wenigen noch halbwegs zusammenhängenden großen Laubmischwaldgebiete Deutschlands - unersetzlicher Lebensraum für bedrohte Waldarten wie Schwarzstorch, Uhu, Rotmilan, Grauspecht, Haselmaus, Fledermäuse und viele mehr: Für die Brutsaison 2018 gelang MUNA e.V. der Nachweis von 16 (!) Schwarzstorchbrutpaaren (Hier die Studie als PDF). Eine zeitgleich durchgeführte Untersuchung der Rotmilanpoppulation zeigte dass es sich beim Odenwald um ein Rotmilan-Dichtezentrum von europäischem Rang handelt. Dies bleibt bisher bei den Windkraftplanungen des Regierungspräsidiums im UNESCO Geo-Naturpark völlig unberücksichtigt!

Dabei wurde bereits vor mehr als 100 Jahren der Wert dieser Waldregion als erhaltenswerter Naturraum erkannt und damit begonnen den Odenwald unter Schutz zu stellen. Generationen von Natur- und Landschaftsschützern bemühten sich seither den Odenwald künftigen Generationen so zu erhalten. Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, die drei odenwälder Naturparks (in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern),  europäische Schutzgebiete (Natura 2000) und seit 2015 sogar der Rang eines UNESCO Weltkulturerbeszeugen von diesem Bemühen.

Und trotz alledem treibt das Regierungspräsidiums Darmstadt mitten in diesen geschützten Wäldern die Ausweisung von  rund 3000 (!!) ha Windkraftvorrangfläche voran. Größenvergleich: Die Fläche des umkämpften Hambacher Forstes beträgt 200 ha. Der Regionalplan Südhessen beinhaltet faktisch die Zerstörung des Odenwaldes als Naturpark - mit weitreichenden, dramatischen Folgen für zahlreiche streng geschützte Tierarten und den Naturhaushalt

Fossile und atomare Stromerzeugung sind nicht nachhaltig – dass heißt im Umkehrschluss aber leider noch lange nicht, dass Windkraft im Naturpark Odenwald nachhaltig ist.

Windkraft ist sinnlos, wenn sie zerstört, was sie schützen soll – die Natur.

Wir – die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition – appellieren erneut an die Delegierten der Regionalversammlung Südhessen der Beschlussvorlage des Regierungspräsidiums Darmstadt nicht zuzustimmen und für einen windkraftfreien UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald zu sorgen!

Der ökologische Schaden und der immer wieder angeführte Nutzen der Windkraft für den Klimaschutz stehen bei den geplanten Windkraftflächen im Odenwald schlichtweg in keinem Verhältnis zueinander.

Dies sei hier weiter ausgeführt.

Zunächst ein Überblick über die Schäden:

  • Der Wald an sich ist Schützenswert!  Allein die für Fundamente und Bauplätze der Windkraftanlagen zu rodende Waldfläche wäre mehrfach so groß wie der Hambacher Forst. Je WKA müssen teilweise allein an der Baustelle 10.000 m² Wald gerodet, Waldwege verbreitert und für Schwertransporte befestigt werden. Die geneigten Hanglagen der Odenwald-Standorte erfordern großflächige Planierungsarbeiten, um eine ebene Fläche für das Fundament und die Baustelleneinrichtung zu schaffen. Dies und die Aushubarbeiten für das Fundament führen zu erheblichen Eingriffen in den Natur- und Wasserhaushalt. Auch nach Abschluss der Bauarbeiten müssen Flächen für spätere Wartungs- und Reparaturarbeiten von Bewuchs freigehalten werden, ebenso etwaige Leitungstrassen. Dabei zählt der sommergrüne, von Buchen dominierte Laubmischwald des Odenwaldes global zu den seltenen und stark gefährdeten Waldtypen. Bezüglich Flächenverlust, Fragmentierung, zivilisatorischer und forstwirtschaftlicher Überprägung haben unsere sommergrüne Laubwälder noch stärker als die tropischen Regenwälder gelitten (weiter Infos hier). Zwar wird oft argumentiert dass es mit 30% Flächenanteil noch genug Wald in Deutschland gäbe. Auf diese Zahl kommt man jedoch nur wenn man jedes noch so kleine Gehölz mitzählt. Waldgebiete die groß genug sind ein Waldökosystem wie das des Odenwaldes entwickeln, kommen nur noch auf rund 4% Flächenanteil. Das erklärt auch warum der Odenwald so unersetzlich als Lebensraum für etwa 5000 verschiedene Tierarten ist. Hinzu kommt dass Waldbäume und Waldboden wichtige CO2 Speicher sind. Um allein den CO2 Speicher einer einzigen großen Buche ersetzen zu wollen müssten 2000 junge Bäume mit je 1 m³ Kronenvolumen gepflanzt werden.
  • Gefährdung streng geschützter Arten!  Wie bereits erwähnt sind durch die darmstädter Windkraftpläne zahlreiche streng geschützte Vogel- und Fledermausarten im Odenwald existenziell betroffen:  Die Population von Schwarzsstörchen, Greifvögeln wie Rot- und Schwarzmilan, Habicht, Baum- und Wanderfalke und Wespenbussard aber oder Eulenvögeln wie Uhu, Wald-, Stein-, Sperlings- und Raufußkauz, Schleier- und Waldohreule – um nur einige zu nennen (hier weitere Infos). Gleichermaßen ist der Odenwald ein Paradies für zahlreiche streng geschützte Arten wie Großem Mausohr, Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus oder Wimpernfledermaus – wie in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen wurde (hier weiter Infos). Eine überörtliche Untersuchung der Fledermauspopulation im Odenwald gab es bis heute nicht! Die stadtbewohnenden Fledermäuse sind besser erfasst und geschützt als die Waldbewohner im Naturpark. Beispielweise wurde (zurecht) im Heidelberger Schloss der Weihnachtsmarkt abgesagt um die dortige Federmauspopulation nicht zu stören. Wenige Kilometer weiter genehmigte jedoch das Regierungspräsidium Darmstadt Windkraftanlagen inmitten eines europäischen FFH Fledermausschutzgebiet – ohne zuvor eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen und trotz Nachweisen zu Mopsfledermausvorkommen!
  • Trinkwassergefährdung: Viele Odenwalddörfer beziehen ihr Trinkwasser aus lokalen Quellen - weshalb gerade im zerklüfteten Buntsandstein der Waldboden als Trinkwasserfilter so bedeutsam ist. Welche Gefahren für die Wasserversorgung von Windkraftanlagen im Einzugsgebieten der Quellen ausgeht zeigen die bereits außerplanmäßig gebauten WKA auf den bewaldeten Bergrücken: Arsenbelasteter Schotter wurde verbaut; Öl trat auf der Baustelle aus und lief in den Waldboden. Und trotz einer noch immer anhängigen Klage der Gemeinde Mossautal wegen der Gefährdung ihres Trinkwassers durch ENBW Windräder wurden diese inzwischen trotzdem gebaut - obwohl das Gericht ENBW gebeten hatte die Bauarbeiten einzustellen bis ein Urteil gefällt wird.
  • Ende des nachhaltigen Naturtourismus: In der deutschen Klimaschutzdebatte wird Tourismus als Quelle von Treibhausgasemissionen ausgeblendet. Dabei tragen laut einer aktuellen Studie allein die deutschen Touristen durch Fernreisen mit jährlich 329 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent deutlich mehr zum anthropogenen Treibhauseffekt bei als die gesamte deutsche Stromerzeugung. Langfristig ist der Klimaschutzbeitrag den der Odenwald als Naturerholungsregion durch die Vermeidung von Tourismus in weiter entfernte Natururlaubdestinationen erheblich bedeutsamer als seine Transformation in ein Mittelgebirgskraftwerk. Denn auch wenn in Deutschland die letzten von der Industrialisierung bislang verschonten Naturregionen verschwinden und den Bedürfnissen regenerativen Stromerzeugungstechnik unterworfen werden, so heißt das noch lange nicht, dass deshalb auch das Bedürfnis und die Sehnsucht vieler Menschen nach technisch nicht überprägten Naturräumen - und damit einhergehend der Naturtourismus - verschwinden. Im Gegenteil! Nach der Zerstörung des Odenwaldes als Naturpark und Naherholungsgebiet werden Naturtouristen künftig nur noch weitere Strecken zurücklegen und das Emissionsaufkommen im Verkehr weiter steigern. Das Bedürfnis nach Naturerleben ist nichts Neues sondern trieb bereits zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts die Menschen aus den Industriestädten der Rheinebene die die Wälder des Odenwaldes und stand am Anfang - und jetzt leider wieder Rückabgewickelten - Natur- und Landschaftsschutzes.
  • Zahlreiche weitere negative Folgen des Windkraftausbaus im Naturpark ließen sich ausführen - wie die Belastung des Waldmikroklimas durch die weitere Fragmentierung der geschlossenen Walddecke oder die winterliche Sperrung der Höhenwanderwege aufgrund von Eisschlag der Rotoren. Zudem geraten immer wieder Windräder in Brand - was bei Standorten in geschlossenen Waldgebieten zu unkontrollierbaren Waldbränden führen kann. Allein schon deshalb ist es nicht verantwortbar Windkraftwerke in geschlossene Waldgebieten zu errichten. Auch die Lärmbelastung der Dorfbewohner kann je nach Nähe zum Windrad daramtische Folgen haben. Gerade bezüglich der Lärm- und Infraschallbelastung zeigt sich dass die Klagen über körperliche Beeinträchtigeungen der Anwohner von Windkraftanlagen nicht ernst genommen werden. Während die Umweltministerien in Hessen und Baden-Württemberg Beeinträchtigungen für Anwohner durch Schall und Infraschall kategorisch ausschließen und als Einbildung der Betroffenen behandeln berichtet das deutsch Ärzteblatt darüber, dass bei einem Teil der Bevölkerung Beschwerden ähnlich der „Seekrankheit“ auftreten können.

All diese Beeinträchtigungen und Schäden an Natur und Mensch werden alleinig begründet mit „Klimaschutz". Denn - so die Argumentation - durch die Windräder im Naturpark Odenwald würde ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Und da der Klimawandel die größte Bedrohung der Natur und der Menschheit ist, ist der Bau von Windrädern im Naturpark letztlich praktizierter Natur- und Artenschutz und eine alternativlos Maßnahme - so die Begründung für die Naturzerstörungspläne . 

Doch wie groß wäre der Beitrag zum Klimaschutz tatsächlich?

Es geht bei dieser Petition eigentlich nicht um Grundsatzfragen der Windkraft und der Energiewende. Doch weil das Klimaschutzargument so über allem thront und das einzige, aber unantastbare "pro Windkraft" Argument ist, wollen wir zumindest kurz darauf eingehen warum wir davon überzeugt sind, dass der wahre Nutzen für den Klimaschutz die Zerstörungen und Schäden in einer der letzten noch halbwegs intakten Natur- und Waldlandschaften Deutschlands nicht einmal ansatzweise rechtfertigen:

Bezogen auf den rasanten Ausbau der Windkraft und die regenerative Stromerzeugung ist die Energiewende natürlich ein Erfolg. Doch in Bezug auf den Klimaschutz ist sie dennoch ein Desaster: Trotz eines Anteils der regenerativen Stromproduktion an der Gesamtstromerzeugung von inzwischen mehr als 30% ist der CO2 Ausstoß (im Stromsektor wohlgemerkt!) seit 2010 nahezu unverändert! Und dies obwohl der deutsche Stromverbrauch in dieser Zeit nicht zunahm und seit 2011 auch die atomare Stromproduktion nur geringfügig sank. Die "Energiewende" als zentrales Element der deutschen Klimaschutzpolitik der letzten 10 Jahre hat dem Klimaschutz bisher herzlich wenig genutzt. Angesichts der Tatsache dass Deutschland mit 25 Mrd EUR für die Förderung von Ökostrom jährlich so viel Geld ausgibt wie die Türkei fürs Militär, ist klar warum sowohl der Bundesrechnungshof als auch die eigene Gutachterkomission der Bundesregierung zum Monitoring der Energiewende seit Jahren von einem Versagen der Energiewende beim Klimaschutz sprechen und ein Ende der direkten Windkraftförderung zugunsten einer auf direkte CO2-bepreisung basierenden Klimaschutzpolitik fordern. Jüngst erninnerte der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen daran, dass sich durch den Kauf und die Stillegung von EU-CO2 Zertifikaten mit einem Volumen von 3 Mrd EUR die für den deutschen Klimaschutzbeutrag angestrebten 150 Mio Tonnen CO2 pro Jahr noch realisieren liessen! Doch statt dessen werden weiter jährlich mehr als 25 Mrd EUR Förderung an die Ökostrom-Lobby ausgezahlt – und dank Kohlekomission bis 2038 zusätzlich noch insgesamt 100 Mrd EUR an die Kohle ausgeschüttet. Ohne dass hierdurch die Minderung der CO2 Emissionen bis 2020 um 150 Mio t/ Jahr erreicht wird, versteht sich. 

Das Problem liegt eben nicht darin, dass es zu wenig Förderung für regenerative Stromerzeugung oder nur noch nicht genügend Windräder gibt. Der ganze, ausschließlich auf klassischer Technologieförderung basierende Ansatz funktioniert nicht - im Sinne von "viel hilft eben nicht immer viel": Windkraft wird in immer windschwächeren und ökologisch immer sensibleren Gebieten gefördert in der Hoffnung, dass der "öko"Strom dann die Kohle vom Markt verdrängt - was er aber nicht tut (und ohne Speicherung des volantilen Stroms auch nicht tun wird). Noch offensichtlicher wird das Versagen dieser auf dem Wachstum "grüner" Technologie basierenden "Klimaschutzstrategie" wenn man nicht nur Strom, sondern den Gesamtenergiebedarf - also auch die anderen Energiesektoren - Wärme und Verkehr - mit einbezieht: Zur Deckung des deutschen Gesamtenergiebedarfs trägt Windkraft trotz der Milliardenförderung nicht einmal zu drei Prozent bei - und leistet damit in etwa den gleichen Betrag zur regenerativen Energieversorgung wie das Brennholz, dass seit Jahrhunderten aus dem Wald geerntet wird.

Würde man den Naturpark Odenwald tatsächlich mit zig hundert Windkraftanlagen zubauen würde die jährlich erzeugte Energiemenge bei weitem nicht z.B. an die Jahresproduktion des GKM Kraftwerk in Mannheim heranreichen oder diesen gar ersetzen. Selbst wenn alle noch bisher verbliebenen Naturflächen der Region wie Pfälzer Wald, die Haardtwälder und der Odenwald mit Windrädern zugestellt würden, wäre die Energiemenge des GKM gearde einmal erreicht (weitere Infos hier). Und dass soll eine "Nachhaltige" Lösung des Klimaschutzproblems sein? Die letzten Naturräume industrialisieren und geschützte Arten aufs Spiel setzen um gerade mal den Strom eines einzigen Kraftwerks zu erzeugen (wobei der Strom ohne Speicher nicht mal verfügbar wäre)? Und selbst wenn es gelänge den Strom aller Haushalte Deutschlands durch einen weiteren dramatischen Windkraftausbau zu erzeugen, so wären erst 4% der Energiewende geschafft. Denn der Stromverbrauch der privaten Haushalte beträgt 22% des gesamten Stromverbrauchs, und dieser wiederum beträgt 17,5% des gesamten Energieverbrauchs, und 22% von 17,5% sind eben nur die genannten 4%. Deshalb geben Windkraftprojektierer gerne auch an wieviele Haushalte sie mit Strom versorgen (könnten!). Der Beitrag der Windkraft zur Energiewende sieht nur deshalb so groß aus, da er in Einheiten der kleinen „Münze" Haushaltsstrom angegeben wird.

Eine wirklich ernst gemeinte nachhaltige Klimaschutzpolitik muss sich auf die schnellsten und wirksamsten Möglichkeiten der Einsparung von Treibhausgasen konzentrieren - die Vermeidung und Reduzierung des Energieverbrauchs - z.B. über eine Bepreisung von CO2 - bei einer gleichzeitigen Beachtung und Verschärfung der Schutzvorschriften zum Erhalt der "Restnatur". Doch leider verdienen mit der jetzigen Industrieförderung der "Energiewende" zu viele Gruppen mit ineffizientem "Klimaschutz" ihr Geld.

Fazit: Das Argument den Naturpark Odenwald zugunsten von "Klimaschutz" durch Windkraft opfern zu müssen tönt hohl angesichts der drastischen Folgen für Natur, Landschaft und Mensch und steht in einem geradezu schon grotesken Missverhältnis zu einem mehr theoretischen denn praktischen oder gar messbaren "Klimaschutz" durch Windkraft auf der anderen Seite.

In Deutschland ist laut einer Studie des Bundesamtes für Naturschutz jede dritte Art vom Aussterben bedroht – die Ursache dafür ist (bisher zumindest) nicht der Klimawandel sondern die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen. Beim Odenwald ist eigentlich offensichtlich was bei der Abwägung von Schaden und Nutzen von Windkraft schwerer wiegt.

Schaden und Nutzen stehen bei Windkraft im Odenwald in keinem Verhältnis zueinander. Wir – die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieser Petition – appellieren an die Delegierten der Regionalversammlung Südhessen den Windkraftplänen des Regierungspräsidiums Darmstadt nicht zuzustimmen und sich für einen windkraftfreien UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald einzusetzen!



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