

Humanitäre Hilfe für die Bevölkerung der Ukraine durch die Bundesrepublik Deutschland


Humanitäre Hilfe für die Bevölkerung der Ukraine durch die Bundesrepublik Deutschland
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Angriff der russischen Streitkräfte auf mehrere Ziele in der Ukraine hat bereits innerhalb von 48 Stunden zu schweren Einschränkungen hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs sowie zu einem Mangel an medizinischer Versorgung in der Bevölkerung geführt.
Laut aktuellen Berichten der Vereinten Nationen befinden sich außerdem mittlerweile bereits mehr als 100.000 Menschen auf der Flucht in die benachbarten Länder, welche sich im Rahmen ihrer Möglichkeit auf deren Ankunft vorbereiten und entsprechende Aufnahmeeinrichtungen zur Verfügung stellen.
Da es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abzusehen ist wie sich die Situation sowohl in den betroffenen Gebieten und in der Ukraine allgemein, als auch in den etablierten Aufnahmeeinrichtungen für geflüchtete Personen entwickelt, wie lange diese Situation Bestand haben wird und wie groß davon abhängig der Bedarf an Hilfsgütern sein wird, sehen wir die Bundesrepublik Deutschland auf einer humanitären Grundlage dazu verpflichtet, unsere Nachbarländer sowohl bei der Versorgung von Geflüchteten, als auch - soweit dies vor einem diplomatischen Hintergrund möglich ist - die betroffenen Gebiete in der Ukraine direkt vor Ort zu unterstützen.
Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr hat zu einer überwältigenden Spendenbereitschaft in der deutschen Bevölkerung geführt. Insbesondere an zentralen Sammelstellen war die Kapazität für die Einlagerung innerhalb von wenigen Tagen erschöpft. Trotzdem geschah die Weitergabe dieser Hilfsgüter an die Betroffenen nur sehr schleppend und hat letztendlich dazu geführt, dass aus den damaligen Spendenaktionen an diversen Standorten immer noch transportfertige Gebinde eingelagert sind, welche bisher ungenutzt blieben und deren Notwendigkeit zur Verteilung in den ehemaligen Flutgebieten aktuell mittlerweile auch als unwahrscheinlich erscheint.
Die Bundesregierung möge dementsprechend mitteilen ob ihr bekannt ist, über welche Menge an Hilfsgütern an welchen Standorten sie noch verfügt, welche für die Unterstützung aller durch die kriegerischen Handlungen in der Ukraine betroffenen Personen genutzt werden können.
Sie möge weiterhin mitteilen, ob bereits konkrete Planungen bestehen, humanitäre Hilfe in Kooperation mit den NATO-Partnern zu leisten oder diese zumindest anzubieten.
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland möge außerdem alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel außerhalb einer militärischen Beteiligung dazu nutzen, um in Zusammenarbeit mit allen diplomatischen Partnern sowie der Vereinten Nationen die ukrainische Bevölkerung zu unterstützen und ihr humanitäre Hilfe zu leisten.
Die ohnehin bereits völkerrechtswidrigen Handlungen Russlands dürfen auf keinen Fall auch noch zu einer humanitären Katastrophe in einem Land in Europa führen, welches zwar kein Mitglied der NATO ist, aber sich immer als friedlicher und konsensbereiter Partner innerhalb der europäischen Gemeinschaft gezeigt hat.
In aller erster Linie gilt es nun für die Bundesrepublik Deutschland nicht nur den Konflikt aufzulösen indem durch Sanktionen die Beteiligten wieder an einen Verhandlungstisch gedrängt werden, sondern die Folgen für die Bevölkerung gering zu halten oder bestenfalls zu verhindern, in dem ihnen die noch in Deutschland vorhandenen gespendeten Hilfsgüter zur Verfügung und eine adäquate medizinische Versorgung sichergestellt werden.
Die Ukraine hat bereits um internationale Hilfe gebeten, jedoch von niemandem Antwort erhalten.
Wie Präsident Wolodymyr Selenskyi in seiner aktuellsten Ansprache es beschreibt:
„[…] Die mächtigsten Kräfte dieser Welt schauen aus der Ferne zu. […]“
Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland darf in diesem Konflikt jedoch bei den ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten keine passive sein.
Nach zahlreichen internationalen Bekundungen der Solidarität mit der Bevölkerung der Ukraine, bitte ich nun mit dieser Petition die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland sich an diesem Aufruf zu beteiligen, die Regierung zu einer schnellstmöglichen Organisation von humanitärer Hilfe zu bewegen.
Mit freundlichen Grüßen sowie allerhöchstem Respekt und tiefer Dankbarkeit für Ihre Hilfe im Voraus!
Slava Ukraini!
Andreas Tremml
Heidelberg

Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Angriff der russischen Streitkräfte auf mehrere Ziele in der Ukraine hat bereits innerhalb von 48 Stunden zu schweren Einschränkungen hinsichtlich der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs sowie zu einem Mangel an medizinischer Versorgung in der Bevölkerung geführt.
Laut aktuellen Berichten der Vereinten Nationen befinden sich außerdem mittlerweile bereits mehr als 100.000 Menschen auf der Flucht in die benachbarten Länder, welche sich im Rahmen ihrer Möglichkeit auf deren Ankunft vorbereiten und entsprechende Aufnahmeeinrichtungen zur Verfügung stellen.
Da es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abzusehen ist wie sich die Situation sowohl in den betroffenen Gebieten und in der Ukraine allgemein, als auch in den etablierten Aufnahmeeinrichtungen für geflüchtete Personen entwickelt, wie lange diese Situation Bestand haben wird und wie groß davon abhängig der Bedarf an Hilfsgütern sein wird, sehen wir die Bundesrepublik Deutschland auf einer humanitären Grundlage dazu verpflichtet, unsere Nachbarländer sowohl bei der Versorgung von Geflüchteten, als auch - soweit dies vor einem diplomatischen Hintergrund möglich ist - die betroffenen Gebiete in der Ukraine direkt vor Ort zu unterstützen.
Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr hat zu einer überwältigenden Spendenbereitschaft in der deutschen Bevölkerung geführt. Insbesondere an zentralen Sammelstellen war die Kapazität für die Einlagerung innerhalb von wenigen Tagen erschöpft. Trotzdem geschah die Weitergabe dieser Hilfsgüter an die Betroffenen nur sehr schleppend und hat letztendlich dazu geführt, dass aus den damaligen Spendenaktionen an diversen Standorten immer noch transportfertige Gebinde eingelagert sind, welche bisher ungenutzt blieben und deren Notwendigkeit zur Verteilung in den ehemaligen Flutgebieten aktuell mittlerweile auch als unwahrscheinlich erscheint.
Die Bundesregierung möge dementsprechend mitteilen ob ihr bekannt ist, über welche Menge an Hilfsgütern an welchen Standorten sie noch verfügt, welche für die Unterstützung aller durch die kriegerischen Handlungen in der Ukraine betroffenen Personen genutzt werden können.
Sie möge weiterhin mitteilen, ob bereits konkrete Planungen bestehen, humanitäre Hilfe in Kooperation mit den NATO-Partnern zu leisten oder diese zumindest anzubieten.
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland möge außerdem alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel außerhalb einer militärischen Beteiligung dazu nutzen, um in Zusammenarbeit mit allen diplomatischen Partnern sowie der Vereinten Nationen die ukrainische Bevölkerung zu unterstützen und ihr humanitäre Hilfe zu leisten.
Die ohnehin bereits völkerrechtswidrigen Handlungen Russlands dürfen auf keinen Fall auch noch zu einer humanitären Katastrophe in einem Land in Europa führen, welches zwar kein Mitglied der NATO ist, aber sich immer als friedlicher und konsensbereiter Partner innerhalb der europäischen Gemeinschaft gezeigt hat.
In aller erster Linie gilt es nun für die Bundesrepublik Deutschland nicht nur den Konflikt aufzulösen indem durch Sanktionen die Beteiligten wieder an einen Verhandlungstisch gedrängt werden, sondern die Folgen für die Bevölkerung gering zu halten oder bestenfalls zu verhindern, in dem ihnen die noch in Deutschland vorhandenen gespendeten Hilfsgüter zur Verfügung und eine adäquate medizinische Versorgung sichergestellt werden.
Die Ukraine hat bereits um internationale Hilfe gebeten, jedoch von niemandem Antwort erhalten.
Wie Präsident Wolodymyr Selenskyi in seiner aktuellsten Ansprache es beschreibt:
„[…] Die mächtigsten Kräfte dieser Welt schauen aus der Ferne zu. […]“
Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland darf in diesem Konflikt jedoch bei den ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten keine passive sein.
Nach zahlreichen internationalen Bekundungen der Solidarität mit der Bevölkerung der Ukraine, bitte ich nun mit dieser Petition die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland sich an diesem Aufruf zu beteiligen, die Regierung zu einer schnellstmöglichen Organisation von humanitärer Hilfe zu bewegen.
Mit freundlichen Grüßen sowie allerhöchstem Respekt und tiefer Dankbarkeit für Ihre Hilfe im Voraus!
Slava Ukraini!
Andreas Tremml
Heidelberg

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Petition am 25. Februar 2022 erstellt