Statement: Pressesprecher Hochtaunuskreis

Sehr geehrter Herr Hedfeld,
vielen Dank für Ihre Mails an uns und den VHT, die wir gemeinsam besprochen haben und gerne auch gemeinsam beantworten. Wir werden, so leid es uns tut, in der Gesamt- und Detailbewertung nicht zusammenkommen.
Es bleibt bei der bereits kommunizierten Einschätzung: Die Schülerbeförderung ist lediglich innerhalb des Schulbezirks eine Pflichtaufgabe des Schulträgers. Für Wehrheim bedeutet das, dass die Anbindung nach Usingen sichergestellt sein muss.
Weil Sie den vermeintlichen Widerspruch in der Argumentation angesprochen hatten, wollen wir dieses Missverständnis dennoch nochmals kurz auflösen. Die Situation auf der Taunusbahn-Strecke ist qualitativ ausreichend und verlässlich. Doch selbst wenn sie das nicht wäre, könnten wir keinen Schulbusverkehr zwischen Wehrheim und Friedrichsdorf organisieren. Eben weil es sich dabei um eine grundsätzlich neue, zusätzliche freiwillige Leistung handeln würde, die wegen der angespannten Finanzlage nicht zu realisieren wäre.
Zu Ihrem Ansatz, dass die Situation langfristig zu betrachten ist, können wir Ihnen beipflichten. Nach der anstehenden Elektrifizierung wird sich die Lage, man denke an die früheren Probleme auf dieser Strecke, grundlegend verändern – zum Positiven.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Harald Konopatzki, Pressesprecher Hochtaunuskreis