Regulieren Sie den Zucker in allen Lebensmitteln und führen Sie eine Zuckersteuer ein

Regulieren Sie den Zucker in allen Lebensmitteln und führen Sie eine Zuckersteuer ein

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Hans Marquardt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Deutschland zählt weltweit zu den Spitzenreitern beim Konsum von zuckerhaltigen Getränken, insbesondere beim Verzehr von Fruchtsäften​​. Obwohl in Deutschland noch keine Zuckersteuer eingeführt wurde, weisen Studien und politikanalytische Arbeiten darauf hin, dass eine Besteuerung von zuckerhaltigen Getränken (SSBs) die Gesundheitskosten senken und die Volksgesundheit verbessern könnte. Die Wirksamkeit einer solchen Steuer hängt von der spezifischen Ausgestaltung der Steuer und den Annahmen zum Verhalten der Konsumenten ab​​.

International haben mindestens 85 Länder eine Form von SSB-Steuer implementiert, wobei sie sich an erfolgreichen Beispielen aus Mexiko, den USA, Dänemark, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Frankreich orientieren​​​​. Diese Steuern werden als Teil der Regierungsbemühungen zur Verhinderung von nicht übertragbaren Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes empfohlen​​. Allerdings haben in der WHO-Europaregion nur etwa 19% der Länder SSB-Steuern eingeführt. Eine neue Studie hat versucht, wirksame Strategien für die Umsetzung solcher Steuern zu identifizieren, um eine breitere Übernahme zu fördern​​.

Bezüglich des Zuckerkonsums empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Erwachsene und Kinder ihre tägliche Aufnahme von freien Zuckern auf weniger als 10% ihrer gesamten Energieaufnahme reduzieren. Eine weitere Reduzierung auf unter 5% oder ungefähr 25 Gramm pro Tag würde zusätzliche gesundheitliche Vorteile bieten​​. Trotz dieser Empfehlungen konsumiert ein durchschnittlicher deutscher Bürger etwa 102,9 Gramm Zucker täglich, wobei ein bedeutender Anteil aus verarbeiteten Lebensmitteln stammt​​. Der durchschnittliche Beitrag von Saccharose zur gesamten Energieaufnahme in Deutschland ist mit 14% bei kleinen Kindern am höchsten und sinkt bei älteren Erwachsenen auf 9% bzw. 7%​​. Die deutschen Leitlinien zur Zuckeraufnahme stimmen mit der WHO überein und empfehlen, die Aufnahme von freien Zuckern auf weniger als 10% der gesamten Energieaufnahme oder etwa 50 Gramm pro Tag für einen durchschnittlichen Erwachsenen zu begrenzen​​.

Zusammenfassend ist die Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland ein Thema der laufenden Diskussion und Forschung, wobei Belege auf potenzielle Gesundheitsvorteile und wirtschaftliche Einsparungen hindeuten. Die aktuellen Zuckerkonsumniveaus in Deutschland überschreiten die Empfehlungen der WHO, was darauf schließen lässt, dass eine solche Steuer tatsächlich zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beitragen könnte, indem sie zu einem reduzierten Zuckerkonsum anregt.


Quellen:


academic

ernaehrungs-umschau

WHO

academic 2

academic 3

WHO 2

foodnavigator

WHO 3

worldpopulationreview

karger

 

Bild von jcomp auf Freepik

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Paul MüllerPetitionsstarter*in

4.029

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Hans Marquardt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Deutschland zählt weltweit zu den Spitzenreitern beim Konsum von zuckerhaltigen Getränken, insbesondere beim Verzehr von Fruchtsäften​​. Obwohl in Deutschland noch keine Zuckersteuer eingeführt wurde, weisen Studien und politikanalytische Arbeiten darauf hin, dass eine Besteuerung von zuckerhaltigen Getränken (SSBs) die Gesundheitskosten senken und die Volksgesundheit verbessern könnte. Die Wirksamkeit einer solchen Steuer hängt von der spezifischen Ausgestaltung der Steuer und den Annahmen zum Verhalten der Konsumenten ab​​.

International haben mindestens 85 Länder eine Form von SSB-Steuer implementiert, wobei sie sich an erfolgreichen Beispielen aus Mexiko, den USA, Dänemark, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Frankreich orientieren​​​​. Diese Steuern werden als Teil der Regierungsbemühungen zur Verhinderung von nicht übertragbaren Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes empfohlen​​. Allerdings haben in der WHO-Europaregion nur etwa 19% der Länder SSB-Steuern eingeführt. Eine neue Studie hat versucht, wirksame Strategien für die Umsetzung solcher Steuern zu identifizieren, um eine breitere Übernahme zu fördern​​.

Bezüglich des Zuckerkonsums empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass Erwachsene und Kinder ihre tägliche Aufnahme von freien Zuckern auf weniger als 10% ihrer gesamten Energieaufnahme reduzieren. Eine weitere Reduzierung auf unter 5% oder ungefähr 25 Gramm pro Tag würde zusätzliche gesundheitliche Vorteile bieten​​. Trotz dieser Empfehlungen konsumiert ein durchschnittlicher deutscher Bürger etwa 102,9 Gramm Zucker täglich, wobei ein bedeutender Anteil aus verarbeiteten Lebensmitteln stammt​​. Der durchschnittliche Beitrag von Saccharose zur gesamten Energieaufnahme in Deutschland ist mit 14% bei kleinen Kindern am höchsten und sinkt bei älteren Erwachsenen auf 9% bzw. 7%​​. Die deutschen Leitlinien zur Zuckeraufnahme stimmen mit der WHO überein und empfehlen, die Aufnahme von freien Zuckern auf weniger als 10% der gesamten Energieaufnahme oder etwa 50 Gramm pro Tag für einen durchschnittlichen Erwachsenen zu begrenzen​​.

Zusammenfassend ist die Einführung einer Zuckersteuer in Deutschland ein Thema der laufenden Diskussion und Forschung, wobei Belege auf potenzielle Gesundheitsvorteile und wirtschaftliche Einsparungen hindeuten. Die aktuellen Zuckerkonsumniveaus in Deutschland überschreiten die Empfehlungen der WHO, was darauf schließen lässt, dass eine solche Steuer tatsächlich zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beitragen könnte, indem sie zu einem reduzierten Zuckerkonsum anregt.


Quellen:


academic

ernaehrungs-umschau

WHO

academic 2

academic 3

WHO 2

foodnavigator

WHO 3

worldpopulationreview

karger

 

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Paul MüllerPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Karl Lauterbach
Bundesminister für Gesundheit

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