Rechter Terror in #Hanau: Bundesbeauftragte*n gegen antimuslimischen Rassismus, jetzt!

Das Problem

Was für ein schrecklicher Tag. Am Mittwochabend hat ein rechtsextremer Terrorist 9 Menschen hingerichtet. 9 Menschen mit Hoffnungen, Träumen, Geschichten und ihrem ganzen Leben vor sich…  

Ich bin nicht überrascht, sondern unglaublich wütend! Knapp ein Jahr nach den Christchurch Anschlägen, nun eine weitere Terrorattacke auf einen Ort, der von der Mehrheitsgesellschaft als "migrantisch" und "fremd" gelesen wird. Rassifizierte Menschen haben immer schon vor den Gefahren rechten Terrors gewarnt. Ich weiß noch genau, wie sehr das belächelt und überhaupt nicht ernst genommen wurde. Terror und Gefahr kämen nur von islamistischer Seite - genau so wurde gedacht! 

Seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, unterlaufen Rechtsextreme gekonnt alle möglichen staatlichen Strukturen und zeigen heute schlimmer denn je ihre Gewaltbereitschaft. 

Als Sohn von syrischen Eltern, erlebe ich wie die Stimmung in Deutschland kippt. Für mich beweist der Terroranschlag in Hanau etwas, was ich schon lange weiß: 

Wir können in diesem Land nicht mehr sicher leben! Auf all die rechtsextremen Straftaten in diesem Land, müssen endlich Konsequenzen folgen. Aus diesem Grund fordere ich von Ihnen, Herr Seehofer und Frau Merkel, dass sofort ein*e Bundesbeauftragte*r für den Kampf gegen antimuslimischen Rassismus & für muslimisches Leben in Deutschland ernannt wird! 

Auch für den Schutz anderer Glaubensrichtungen gibt es bereits Bundesbeauftragte. Es ist endlich an der Zeit, dass die Sorgen und Ängste von Muslim*innen von der Bundesregierung ernst genommen werden. 

Antimuslimischer Rassismus bezeichnet die Unterdrückung von Menschen, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder auch bloß zugeschriebenen Religionszugehörigkeit als Muslim*innen wahrgenommen werden. Im Vergleich zu den Begriffen "Islamophobie" oder "Islamfeindlichkeit" verweist die Bezeichnung "antimuslimischer Rassismus" auf die Vorstellung von Muslimen als homogene Gruppe, die bestimmte (zumeist negative) Eigenschaften zugewiesen werden und die als nicht zugehörig eingeordnet wird. 

Antimuslimischer Rassismus ist ein unterschätztes, strukturelles Problem in Deutschland. So fühlten sich 55,8% der Befragten einer Studie, durch die vielen Muslim*innen, wie Fremde im eigenen Land. 44% der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Muslim*innen die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden sollte (Leipziger Autoritarismus Studie 2018). 

Bitte unterschreibt und teilt meine Petition!

In Gedenken an: 

  • Gökhan Gültekin
  • Ferhat Ünvar
  • Mercedes K.
  • Sedat Gürbüz
  • Hamza Kurtović
  • Kalojan Welkow
  • Bilal Gökçe
  • Fatih Saraçoğlu
  • Said Nessar El Hashemi

Vergesst ihre Namen nicht! 

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Zuher JazmatiPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 23.364 Unterschriften erreicht

Das Problem

Was für ein schrecklicher Tag. Am Mittwochabend hat ein rechtsextremer Terrorist 9 Menschen hingerichtet. 9 Menschen mit Hoffnungen, Träumen, Geschichten und ihrem ganzen Leben vor sich…  

Ich bin nicht überrascht, sondern unglaublich wütend! Knapp ein Jahr nach den Christchurch Anschlägen, nun eine weitere Terrorattacke auf einen Ort, der von der Mehrheitsgesellschaft als "migrantisch" und "fremd" gelesen wird. Rassifizierte Menschen haben immer schon vor den Gefahren rechten Terrors gewarnt. Ich weiß noch genau, wie sehr das belächelt und überhaupt nicht ernst genommen wurde. Terror und Gefahr kämen nur von islamistischer Seite - genau so wurde gedacht! 

Seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, unterlaufen Rechtsextreme gekonnt alle möglichen staatlichen Strukturen und zeigen heute schlimmer denn je ihre Gewaltbereitschaft. 

Als Sohn von syrischen Eltern, erlebe ich wie die Stimmung in Deutschland kippt. Für mich beweist der Terroranschlag in Hanau etwas, was ich schon lange weiß: 

Wir können in diesem Land nicht mehr sicher leben! Auf all die rechtsextremen Straftaten in diesem Land, müssen endlich Konsequenzen folgen. Aus diesem Grund fordere ich von Ihnen, Herr Seehofer und Frau Merkel, dass sofort ein*e Bundesbeauftragte*r für den Kampf gegen antimuslimischen Rassismus & für muslimisches Leben in Deutschland ernannt wird! 

Auch für den Schutz anderer Glaubensrichtungen gibt es bereits Bundesbeauftragte. Es ist endlich an der Zeit, dass die Sorgen und Ängste von Muslim*innen von der Bundesregierung ernst genommen werden. 

Antimuslimischer Rassismus bezeichnet die Unterdrückung von Menschen, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder auch bloß zugeschriebenen Religionszugehörigkeit als Muslim*innen wahrgenommen werden. Im Vergleich zu den Begriffen "Islamophobie" oder "Islamfeindlichkeit" verweist die Bezeichnung "antimuslimischer Rassismus" auf die Vorstellung von Muslimen als homogene Gruppe, die bestimmte (zumeist negative) Eigenschaften zugewiesen werden und die als nicht zugehörig eingeordnet wird. 

Antimuslimischer Rassismus ist ein unterschätztes, strukturelles Problem in Deutschland. So fühlten sich 55,8% der Befragten einer Studie, durch die vielen Muslim*innen, wie Fremde im eigenen Land. 44% der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Muslim*innen die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden sollte (Leipziger Autoritarismus Studie 2018). 

Bitte unterschreibt und teilt meine Petition!

In Gedenken an: 

  • Gökhan Gültekin
  • Ferhat Ünvar
  • Mercedes K.
  • Sedat Gürbüz
  • Hamza Kurtović
  • Kalojan Welkow
  • Bilal Gökçe
  • Fatih Saraçoğlu
  • Said Nessar El Hashemi

Vergesst ihre Namen nicht! 

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Zuher JazmatiPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Angela Merkel (CDU)
Ehemalige Bundeskanzlerin

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