Reaktivieren Sie den Fond für Missbrauchsopfer (FSM)

Das Problem

Mit großer Besorgnis wende ich mich an die Öffentlichkeit, um auf ein äußerst dringendes Anliegen aufmerksam zu machen: die Wiederaufnahme des Fonds für die Opfer von Missbrauch (FSM) des Bundesamtes für soziale Aufgaben, Familie und Jugend. **Er wurde in der Vergangenheit ein unverzichtbares Instrument zur Unterstützung von Menschen, die, wie ich, in ihrer Kindheit Missbrauch erfahren haben.**

Die seelischen Wunden, die durch solch traumatische Erlebnisse entstehen, reichen weit über das kindliche Alter hinaus und begleiten viele von uns ein Leben lang. Kassen übernehmen derzeit etwa 82 Therapiesitzungen, doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Zahl für die Heilung einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) bei weitem nicht ausreicht. Viele Menschen stehen nach der ausgeschöpften Krankenkassenleistung ohne angemessene therapeutische Unterstützung da, was die Chance auf Heilung erheblich mindert.

**Der FSM war ein kleiner, aber bedeutender Lichtblick in einem oft aussichtslos wirkenden Hilfesystem.** Er bot eine Form der Anerkennung des unfassbaren Leids, dem wir in unserer Kindheit ausgesetzt waren, und half zumindest in Teilen, die notwendige Langzeittherapie zu finanzieren.

Um der misslichen Lage vieler Betroffener gerecht zu werden,

fordere ich die Familienministerin Frau Prien auf,

die Wiederaufnahme der finanziellen Mittel aus den Steuergeldern in den FSM zu veranlassen. Denn der Staat sollte seiner moralischen Verantwortung gerecht werden und Betroffenen von Missbrauch die Chance auf eine vollständige und würdige Heilung nicht verwehren.

Dieser Fonds stellt nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch eine symbolische Geste der Solidarität und des Verständnisses durch die Gesellschaft dar. Für viele von uns ist er das Zünglein an der Waage zwischen einem Leben im Schatten der Vergangenheit und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie dabei, dass die Unterstützung für die Opfer von Missbrauch in der Kindheit endlich wieder Realität wird.

https://www.Leere Kassen: Fonds für Opfer sexuellen Missbrauchs ist leer | MDR.DE

 

 

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Margit V.Petitionsstarter*in

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Das Problem

Mit großer Besorgnis wende ich mich an die Öffentlichkeit, um auf ein äußerst dringendes Anliegen aufmerksam zu machen: die Wiederaufnahme des Fonds für die Opfer von Missbrauch (FSM) des Bundesamtes für soziale Aufgaben, Familie und Jugend. **Er wurde in der Vergangenheit ein unverzichtbares Instrument zur Unterstützung von Menschen, die, wie ich, in ihrer Kindheit Missbrauch erfahren haben.**

Die seelischen Wunden, die durch solch traumatische Erlebnisse entstehen, reichen weit über das kindliche Alter hinaus und begleiten viele von uns ein Leben lang. Kassen übernehmen derzeit etwa 82 Therapiesitzungen, doch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese Zahl für die Heilung einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (kPTBS) bei weitem nicht ausreicht. Viele Menschen stehen nach der ausgeschöpften Krankenkassenleistung ohne angemessene therapeutische Unterstützung da, was die Chance auf Heilung erheblich mindert.

**Der FSM war ein kleiner, aber bedeutender Lichtblick in einem oft aussichtslos wirkenden Hilfesystem.** Er bot eine Form der Anerkennung des unfassbaren Leids, dem wir in unserer Kindheit ausgesetzt waren, und half zumindest in Teilen, die notwendige Langzeittherapie zu finanzieren.

Um der misslichen Lage vieler Betroffener gerecht zu werden,

fordere ich die Familienministerin Frau Prien auf,

die Wiederaufnahme der finanziellen Mittel aus den Steuergeldern in den FSM zu veranlassen. Denn der Staat sollte seiner moralischen Verantwortung gerecht werden und Betroffenen von Missbrauch die Chance auf eine vollständige und würdige Heilung nicht verwehren.

Dieser Fonds stellt nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch eine symbolische Geste der Solidarität und des Verständnisses durch die Gesellschaft dar. Für viele von uns ist er das Zünglein an der Waage zwischen einem Leben im Schatten der Vergangenheit und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie dabei, dass die Unterstützung für die Opfer von Missbrauch in der Kindheit endlich wieder Realität wird.

https://www.Leere Kassen: Fonds für Opfer sexuellen Missbrauchs ist leer | MDR.DE

 

 

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Petition am 21. März 2026 erstellt