Neuigkeit zur PetitionSchicken wir ein Schiff!“Mit Verlaub: Ich könnte kotzen.” Amen.
Sven Giegold
08.03.2020

Bitte unterstützt weiter unsere aktuelle Petition zur dramatischen Lage in Griechenland: https://www.change.org/europasgrenze

Heute ist internationaler Frauentag. Seit 1921 gilt der 8. März als der Tag für die Rechte der Frau. Deswegen erinnern wir heute besonders an alle Frauen und Mädchen, Mütter und Töchter, die auf der Flucht sind. Und feiern alle Heldinnen und Helden, die laut für Frauenrechte eintreten und im Alltag für Gleichberechtigung und Emanzipation kämpfen. Und heute ist Sonntag! Deswegen teilen wir auch mit Euch das “Wort zum Sonntag”, das äußerst scharfe Worte zur aktuellen Flüchtlingspolitik findet. Gesprochen von einer Frau.


Mehr als die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit sind Frauen und Mädchen. Viele Frauen fliehen  aus den gleichen Gründen wie Männer: vor Krieg und Gewalt, vor Not und Elend. Doch viele Frauen werden durch spezifische Gründe zur Flucht gezwungen: Missbrauch, Zwangsheirat, genitaler Verstümmelung. In vielen Konflikten gehören systematische Vergewaltigungen zur Kriegsführung. Frauen, die Opfer dieser Gewalt wurden, leiden oft ihrer Leben lang.


Der heutige Frauentag entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung, Emanzipation und das Frauenwahlrecht. Auch wenn vieles seitdem erkämpft wurde: Der Kampf um gleiche Rechte und Selbstbestimmung ist heute nicht weniger wichtig als früher! 


Heute ist auch Sonntag. Deswegen teilen wir auch mit Euch das “Wort zum Sonntag”. Schaut euch die vier Minuten Video unbedingt an! www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2RhcyB3b3J0IHp1bSBzb25udGFnL2YxOGM2Y2UzLThjNzEtNGI5Ni05MjkyLTNhY2U4MGFjNzZmOA/pastorin-annette-behnken-menschlichkeit-an-der-grenze


Pastorin Annette Behnken aus Loccum bringt die flüchtlingspolitische Situation auf den Punkt:


“Wir verkaufen billig, was uns menschlich macht. Allzu menschlich ist das und nichts Neues: Man hat schon vor zweitausend Jahren diese Geschichte erzählt: Der Mann, der verprügelt im Straßengraben liegt und alle gehen vorbei. Jeder hat gute Gründe, warum er nicht hilft. Nur einer handelt, ohne groß Bedenken zu wälzen und macht einfach das Naheliegende: Helfen. Wo es geboten ist. Nachzulesen in der Bibel. Europa geht genauso vorbei an seinen Flüchtlingen. [...] Mit Verlaub: Ich könnte kotzen.”


Und sie fordert: 

“Wir müssen auf die Straßen gehen! Everyday for future and humanity. Wir müssen die Parlamente stürmen. In denen Neofaschisten sitzen und uns in Schockstarre verfallen lassen genauso wie das Corona-Virus. [...] Jetzt müssen Politiker zeigen, wes Geistes Kind sie sind. Was sie leitet. Was ihre moralischen Prinzipien sind. Jetzt muss ganz Europa all seine Kräfte aufbringen, um jedes einzelne Kind, jede einzelne Frau und jeden einzelnen Mann aus der Not zu retten.


Wir sagen dazu: Amen. Und bitten euch, dass ihr diese Nachricht weitersagt und unsere Petition weiter teilt, damit wir noch viele mehr werden! Je länger der politische Stillstand anhält, desto länger müssen in Griechenland gerade die Frauen und Mädchen schutzlos bleiben.


Mit europäischen Grüßen

Ansgar Gilster & Sven Giegold

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