Rassismuskritische Lehre in Niedersächsischen Bildungsinstitutionen

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Deutschland hat ein Rassismus Problem, und das nicht erst seit gestern. Um die rassistischen Strukturen in unserer Gesellschaft aufzubrechen, ist rassismuskritische Bildungsarbeit unabdingbar. 

Wir sind eine Gruppe Studierender aus Hannover die sich zusammengetan haben um gemeinsam über die Themen zu sprechen, welche in der Uni – aber auch schon in der Schule – kaum bis gar keine Beachtung finden. Viele von uns studieren Lehramt und setzen sich mit der Wirkmächtigkeit von Bildungssystemen auseinander. Gemeinsam wollen wir uns dafür einsetzen, dass in den niedersächsischen Bildungsinstitutionen Raum für Rassismuskritische Lehre geschaffen wird.

Daher fordern wir das Kultusministerium Niedersachen und damit den Niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne, sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und damit den Minister Björn Thümler auf:

Rassismuskritisches Training als festen und verpflichtenden Bestandteil der Lehrer*innen- und Erzieher*innenausbildung sowie für alle Lehrpersonen an niedersächsischen Hochschulen zu etablieren

➢ Rassismuskritik und deutsche Kolonialgeschichte in das Kerncurriculum aller Schulen zu integrieren

➢ Eurozentristische Forschungs- und Wissensperspektiven aufzubrechen, um Raum für die Perspektiven von BIPOC (Black, Indigenous und People of Color) Wissenschaftler*innen und Autor*innen in Schulen, Hochschulen und Kitas zu schaffen
Z.B.: Bei der Auswahl von Lehrbüchern, Studien, Bildungsromanen, Kinder- und Jugendbüchern und beim Erstellen von Bibliotheken

Beratungsstellen für von Rassismus betroffene Schüler*innen und Studierende einzurichten

➢ Regelmäßige Supervision durch externe Expert*innen zur Rassismuskritik an allen Bildungsinstitutionen durchführen zu lassen

Zudem fordern wir auch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport und damit den Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius auf:

Rassismuskritisches Training als festen und verpflichtenden Bestandteil der Polizeiaus- und Fortbildung zu etablieren

➢ Das Konzept der Interkulturalität durch das der Rassismuskritik zu ersetzen um die Aufmerksamkeit auf eine Strukturveränderung innerhalb der Polizei zu lenken

Regelmäßige Supervision durch externe Expert*innen zur Rassismuskritik durchführen zu lassen

Auch in Deutschland sterben BIPOC durch rassistisch motivierte Polizeigewalt und rechten Terror. Helft uns durch eure Unterschrift und das Teilen der Petition, die rassistischen Strukturen in Niedersächsischen Bildungsinstitutionen aufzubrechen und dem strukturellen Rassismus damit langfristig entgegenzuwirken.

In Gedenken an alle Opfer rassistisch motivierter Polizeigewalt und rechten Terrors.

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Diese Petition ist Teil der deutschlandweiten Bewegung #blackhistoryindeutschland. Alle Unterschriften der regionalen Petitionen laufen auf einen Unterschriftenzähler. Es gibt Petitionen in folgenden Bundesländern:

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  6. Hessen
  7. Baden-Württemberg

  8. Mecklenburg-Vorpommern

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  11. Schleswig-Holstein
  12. Sachsen 
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